Tägliches Gebet 24. - 30. September 2018 Hilfe für Kerala (Indien) und Lombok (Indonesien)

„Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, und wenn du durch Ströme gehst, sollen sie dich nicht ersäufen. Wenn du ins Feuer gehst, wirst du nicht brennen, und die Flamme wird dich nicht versengen.“ (Jesaja 43,2)

Überschwemmung in Kerala (Indien) und Erdbeben in Lombok (Indonesien): Zwei Krisen treffen muslimische Völker in Indien und Indonesien, die bisher kaum von Jesus gehört haben. Neben der geistlichen Not erleben sie jetzt eine humanitäre Katastrophe.

Frontiers Mitarbeiter vor Ort sind überzeugt, dass es an der Zeit ist, diesen Menschen an Leib, Seele und Geist zu helfen. Sie sind für jedes Gebet und jede Spende sehr dankbar. Den betroffenen Menschen soll später über die Notsituation hinaus ganzheitlich geholfen werden. Immer wieder öffnet Gott in Krisenzeiten Türen zu ganzen Völkern und macht sie für Gottes Liebe empfänglich.

Ist jetzt die Zeit der Hilfe und der Rettung für Kerala und Lombok gekommen? Die extreme Monsunsaison hat sich katastrophal ausgewirkt. Über 725.000 Menschen im Staat Kerala im Süden Indiens versuchen sich von den starken Regenfällen zu erholen, welche die schlimmsten Überschwemmungen in Indien seit 1920 verursachten. Hunderttausende mussten zusehen, wie ihr Hab und Gut von den Wassermassen erfasst wurde. Hunderte wurden allein durch Erdrutsche getötet. Rettungsaktionen sind im Gang; Kinder, Familien und ganze Gemeinschaften im Krisenzustand. Sie versuchen in Camps zu überleben trotz dringender Not bezüglich Essen, Wasser und anderer Notfallversorgung. Das Risiko von Krankheiten steigt rasant, wenn wir jetzt nicht reagieren.

Ähnlich in Lombok. Seit dem 28. Juli erschütterten 30 Erdbeben die indonesische Insel. Tausende Häuser und Geschäfte wurden zerstört. Hunderte Menschen sind umgekommen und mehrere hunderttausend mussten umquartiert werden oder sind nun obdachlos. Bete von Herzen zum HERRN!

Montag 24 September

Indien, Kerala – Gebet für Menschen in Todesgefahr und Krise

“In der Not rufe ich dich an; du wollest mich erhören!” (Psalm 86,7) Die diesjährige extreme Monsunsaison hat sich hier katastrophal ausgewirkt. Hunderttausende Menschen mussten zusehen, wie ihr Hab und Gut von den Wassermassen erfasst wurde. Hunderte wurden allein durch Erdrutsche getötet. Die Zahl der Todesopfer in Kerala steigt stetig. Rettungsaktionen sind im Gang, inklusive Helikopter-Beförderungen.

Bete, dass alle Menschen aus Todesgefahr geborgen werden. Bete für mehr christliche Arbeiter für die Hilfe. Bete, dass sie Jesus bezeugen können und die Muslime zum einzigen Retter rufen.

Dienstag 25 September

Indien, Kerala – Gebet für Menschen in den Krisencamps

BBC meldete schon nach kurzer Zeit, dass mindestens 370 Menschen getötet wurden und über 725.000 Menschen durch das Wasser gezwungen waren, ihre Häuser zu verlassen. Tausende Kinder, Familien, ja ganze Gemeinschaften sind im Krisenzustand. Sie versuchen in Camps zu überleben, mit dringender Not bezüglich Essen, Wasser und anderer Notfallversorgung. Das Risiko von Krankheiten steigt rasant. Diese Krankheiten werden viele Menschenleben mehr kosten, wenn wir jetzt nicht reagieren.

Bete für die Entsendung von mehr christlichen Mitarbeitern. Bete für Mediziner und für die Nothilfe in den Camps.

Mittwoch 26 September

Indien, Kerala – Gebet für christliche Helfer und Zusammenarbeit

„Food for the Hungry“ (FH) konnte für eine Zusammenarbeit gewonnen werden. Diese Organisation hatte bereits nachweisbare Erfolge mit schneller, effektiver Notfallhilfe nach Katastrophen und geht gut mit zur Verfügung stehenden Mitteln um. Wenn Wasser, Essen und sonstige Notfallversorgung zu den Betroffenen gebracht werden, bedeutet das Lebensrettung, sogar eine gewisse Erholung und Krankheitsepidemien werden verhindert.

Bete für mehr Mitarbeiter und Spenden. Bete für die Entsendung von christlichen Helfern aus D und CH. Bete für Gottes Wirken und für eine gute Zusammenarbeit mit indischen Partnern.

Donnerstag 27 September

Indien, Kerala – Gebet für Aufbau von Notunterkünften

Über 800.000 Personen müssen in Hilfscamps unterkommen. Strom- und Kommunikationsnetze sind zusammengefallen. Das Desaster wird leider weitergehen, da die Monsunsaison noch nicht vorüber ist. Die Wiederaufbauarbeiten werden voraussichtlich ein Jahr dauern. Frontiers möchte in einem ersten Schritt 200 Notunterkünfte für Betroffene aufbauen, die ihr Zuhause verloren haben. Jede Unterkunft kostet 500 Euro. Das Material kann später für den Wiederaufbau ihrer permanenten Häuser verwendet werden.

Bete für Spenden, den Aufbau der Notunterkünfte und für echte Freundschaften zu Betroffenen.

Freitag 28 September

Indien, Kerala – Gebet für geistliche Hilfe in der Not

Die Menschen benötigen auch geistliche, seelsorgerliche Hilfe. Die meisten von ihnen haben noch nie die Gute Nachricht der Rettung im Herrn Jesus gehört. Christen können Gottes Liebe zu den Mappillas im Norden von Kerala bringen. Diese Volksgruppe von 10 Mio. Menschen wurde bis jetzt kaum oder gar nicht vom Evangelium erreicht. Lokale Christen sind zu gewinnen, um ihnen den Segen Jesu in den kommenden Jahren zu bringen.

Bete für gute Gespräche der ausländischen christlichen Nothelfer. Bete, dass auch indische Christen für das Anliegen der Rettung der Mapillas gewonnen und ausgerüstet werden können.

Samstag 29 September

Indonesien, Lombok – Erste Hilfe im Erdbebengebiet

„Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wun-den.“ (Psalm 147,3) Seit dem 28. Juli erschütterten 30 Erdbeben (zwischen 4 und 7 auf der Richterskala) die indonesische Insel Lombok. Tausende Häuser und Geschäfte wurden zerstört. Hunderte Menschen sind umgekommen und mehrere hunderttausend mussten umquartiert werden oder sind nun obdachlos. Frontiers möchte die Bereitstellung elementarer Hygiene-Sets und medizinischer Vorräte, sowie die Entsendung medizinischer Teams für Erste Hilfe unterstützen.

Erbitte Gottes Gnade für das Gelingen der Hilfe, Spenden und Mitarbeiter für Lombok.

Sonntag 30 September

Indonesien, Lombok – Geistliche Hilfe im Erdbebengebiet

„In der Angst rief ich den HERRN an; und der HERR erhörte mich und tröstete mich.“ (Psalm 118,5) Es ist auch sehr wichtig, christliche Trauma-Psychologen und Seelsorger ins Erdbebengebiet Lombok zu senden. Überhaupt braucht es viel Gebet für diese Menschen Indonesiens. Die meisten haben noch nie die Gute Nachricht des Herrn Jesus vernommen.

Bete für die Entsendung von Trauma-Seelsorgern und das Training lokaler Christen, um den Menschen auf Lambok in den kommenden Jahren die Gute Nachricht von Jesus zu bringen. Bete für Herstellung und Verteilung von Materialien.