25. November - 1. Dezember 2019 Tägliches Gebet

Montag 25 November

Südsudan – 5 unerreichte muslimische Stämme in Camps

„Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland.“ (5.Mose 10,19) Nahe der Nordostgrenze des Südsudans leben über 130.000 Menschen in 4 großen Flüchtlingslagern. Diese Flüchtlinge stammen aus völlig oder überwiegend muslimischen Stämmen wie Ingessena, Jumjum, Regarig und Unterstämmen der Berta und Burun. Sie mussten vor 8 Jahren aus ihren Häusern in der Region des Blauen Nils im Sudan fliehen.

Bete, dass Gottes Reich in jedem dieser Stämme wächst. Bitte um Träume und Visionen von Jesus und um gute Begegnungen mit Christen.

Dienstag 26 November

Südsudan – Männer des Friedens unter Stammesführern

„Des Königs Herz ist in der Hand des HERRN wie Wasserbäche; er lenkt es, wohin er will.“ (Sprüche 21,1) Dank Gottes Gnade dürfen wir Mitarbeiter nahe der Flüchtlings-Camps haben. Sie versuchen, die Liebe Gottes mit praktischer Unterstützung zu zeigen. Sie suchen nach Stammesführern, die mit ihren Familien Menschen des Friedens sind. Immer wieder gibt es gute Gespräche mit den Muslimen. Auch werden regelmäßig Möglichkeiten zum Gebet eröffnet.

Bete, dass die Liebeswerke als Reden des Herrn Jesus verstanden werden, die Gebete erhört werden und auch Stammesführer ihr Herz für Jesus öffnen.

Mittwoch 27 November

Südsudan – Wachsen junger Gemeinden in Camps

„So sei nun stark, mein Sohn (meine Tochter), durch die Gnade in Christus Jesus.“ (2.Tim. 2,1) Die Stämme der Jumjum und Ingessena haben neue Gemeinden aus meist jungen Menschen. Ihr Glaube muss in unsicheren Zeiten bei ständig möglichen Veränderungen, Umzügen und Gefahren durch lagerinterne und äußere Konflikte wachsen. Dennoch gilt es Wege zu finden, um auch die Familien und Nachbarn zu erreichen.

Bete, (1) dass der Glauben stark wird, (2) um Weisheit für Mitarbeiter der Jüngerschaftsschulung, (3) für Wege, Geistesleitung und Mut zum Erreichen der Familien und älteren Menschen.

Donnerstag 28 November

Südsudan – Gottesdienste junger Gemeinden in Camps

„Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette.“ (1.Kor. 9,22b) Die ost-afrikanische Kirche versucht, die neuen Gemeinden in den Camps zu beeinflussen. Das geschieht jedoch mit Gottesdienstformen, die weit entfernt sind von der Stammes- und Religionskultur der Flüchtlinge und als fremd angesehen werden. Wollen die jung Gläubigen in den Sudan zurückkehren, sind diese Gottesdienstformen dort noch weniger praktizierbar. Sie verhindern die Ausweitung.

Bete, dass autarke, kulturnahe, reproduzierbare, unter Verfolgung lebbare Gottesdienst- und Gemeindeformen gefunden werden.

Freitag 29 November

Südsudan – Leiter für die jungen Gemeinden

„Deswegen ließ ich dich in Kreta zurück, damit du, was noch mangelte, in Ordnung bringen und in jeder Stadt Älteste einsetzen solltest.“ (Tit. 1,55) Betet, dass Leiter heranwachsen, die Vorbilder sind, denen jung Gläubige folgen können, die mit Vision und Integrität führen. Dafür sind bei den jungen Menschen Demut und Belehrbarkeit zu fördern. Sehr gut wären einige ältere, lebensreife Personen mit ausgeprägter Friedensliebe. Um diese könnten sich neue Hausgemeinden sammeln.

Bete um Gnade für Mitarbeiter bei der Jüngerschaft. Bete, dass auch respektierte Menschen des Friedens Jesus folgen.

Samstag 30 November

Südsudan – Bibel-Übersetzungen für 2 Stämme

„Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.“ (Psalm 119,162) Die meisten Flüchtlinge haben Mühe, die Bibel in Hocharabisch oder Englisch zu verstehen. Es wäre eine große Hilfe, wenn die laufenden Übersetzungen der Jumjum- und Ingessena-Bibeln samt Audio-Herstellung gelingen. Auch in die Sprachen der anderen Stämme sollte sie übersetzt werden. Die Alphabetisierungsraten sind niedrig. Daher werden Bibelteile vertont und mit solaren Playern als MP3 weitergegeben.

Bete für erfolgreichen Abschluss der Übersetzungen. Bete für Verständnis der Bibel-MP3s – auch in Arabisch/ Englisch.

Sonntag 01 Dezember

Südsudan – Mehr afrikanische Arbeiter für Camps

„ER sende dir Hilfe vom Heiligtum und stärke dich aus Zion! (Ps. 20, 35) Für die 130.000 Flüchtlinge werden mehr Mitarbeiter aus dem Südsudan und kulturnahen afrikanischen Ländern gebraucht. Der Nordosten des Südsudans ist ein abgelegener, zum Leben oft schwieriger Ort mit Parteiungen und Unfrieden. Frieden und Vertrauen müssen auch unter Mitarbeitern der verschiedenen Organisationen immer neu erlangt werden.

Bete (1) für mehr Mitarbeiter, (2) für Frieden, Gesundheit, Schutz und Versorgung der Menschen, (3) für Vertrauen und gute Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen.