26. August - 1. September 2019 Tägliches Gebet

Montag 26 August

Syrien – Krieg der Großmächte und Bürger vertrieb 11 Mio.

„Wenn mein Volk … sich demütigt, … und sie sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich … ihr Land heilen. (2.Chr. 7,14) Der beendete Nahost-Großmächtekrieg samt Bürgerkrieg hat mehr als 11 Mio. Menschen vertrieben, davon 5,7 Mio. innerhalb Syriens. 5,6 Mio. suchten Zuflucht in der Region bzw. besseres Leben in Europa. Mehr als 80% lebten unter der Armutsgrenze, hatten wenig Zugang zu sauberem Wasser und Gesundheitsversorgung. Kinder und Jugendliche machen ca. die Hälfte der syrischen Flüchtlinge, also 5,5 Mio. aus.

Bete für den Frieden Syriens, Bewegungen zu Christus und Neuanfang.

Dienstag 27 August

Syrien – Baldige Rückkehr der Männer und Wiederaufbau

„Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich.“ (Mt. 19,14) Viele syrische Kinder verloren die sorglose Kindheit und verpassten die Bildung, weil sie arbeiten müssen, um ihre Familien zu ernähren. Jungen und Mädchen wachsen ohne Mütter und Väter auf. Stell dir vor, was ein jahrelanges Leben wie dieses einem Menschen antut. Es ist auch unbedingt notwendig, dass die vielen syrischen Männer sicher aus dem Ausland in ihre Heimat zurückkehren können und ihren Familien helfen.

Bete für eine umfangreiche sichere Rückkehr, für Erweckung und Versöhnung des Landes.

Mittwoch 28 August

Syrien – Glaubensfreiheit Nordostsyriens in Gefahr

„HERR, du bist meine Stärke und Kraft und meine Zuflucht in der Not! Die Völker werden … sagen: Nur Lüge haben unsere Väter gehabt, nichtige Götter, die nicht helfen können.“ (Jer. 16,19) Die Türkei in Kurdenhass, auch Russland, der Iran und Assad planen Wege, das nordöstliche Syrien für sich zu beanspruchen. Die gerade entstehende Demokratie und Religionsfreiheit würden zerstört. Es ist das einzige Gebiet, in dem die Menschen frei wählen können, Christus zu folgen und ohne Verfolgung anzubeten.

Bete, dass Kurden, Drusen und andere in der Region zu Christus finden und er ihre Zuflucht wird.

Donnerstag 29 August

Syrien – Überwindung der Hoffnungslosigkeit im Herrn Jesus

„Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung.“ (Ps. 62,6) Da viele Politiker und Extremisten das Land nicht im Frieden lassen wollen und zu wenig Geflüchtete zurückkehren, gibt es viel Hoffnungslosigkeit. Wegen Machtansprüchen werden für Nordostsyrien statt Bewahrung des Friedens weitere Unsicherheiten, Vertreibungen sowie ein großer humanitärer und Schutzbedarf erwartet. Die trotz Frieden scheinbar endlose Kriegsgefahr trifft viele psychologisch schwer, zerstört ihren Glauben an Frieden, Sicherheit und Stabilität.

Bete, dass sie in Jesus Christus neue Hoffnung und Sinn finden.

Freitag 30 August

Syrien – Leidende Kinder und Geschwister im Glauben

„Und es gibt eine Hoffnung für deine Zukunft, spricht der HERR: Deine Kinder sollen wieder in ihre Heimat kommen.“ (Jer. 31,17) Insbesondere die syrischen Kinder brauchen Gebet. Viele wurden traumatisiert, sind verwaist oder haben Menschen verloren. Sie brauchen Momente normaler Kindheit - Zeit zum Lachen und Spielen. Und oftmals warten sie auf die Rückkehr von Familiengliedern aus dem Ausland. Auch die christlichen Gemeinschaften Syriens brauchen viel Gebet.

Bete für die Kinder und dass unsere syrischen Glaubensgeschwister eine Quelle des Lichts und der Hoffnung für sie sind.

Samstag 31 August

Syrien – Syrische Familien mit Interesse an Gottes Wort

„Wer Jesus, den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.“ (1.Joh. 5,12) Inmitten der Tragödie zieht Gott syrische Muslime in sein Reich. In einer Flüchtlingssiedlung nahe der syrischen Grenze entdeckte ein Teamleiter, dass viele Muslime hungriger denn je sind, das Wort Gottes zu studieren. Er berichtet: „Wir haben über 60 syrische Familien besucht,… in den meisten Haushalten fanden wir Menschen mit Interesse, Gottes Wort zu studieren. In vielen Häusern gab es sogar einen tiefen Hunger nach dem Wort.“

Bete, dass die Familien tiefe Lebensentscheidungen für Jesus Christus treffen.

Sonntag 01 September

Syrien – Projekte der Hungerhilfe als Zeichen Jesu Christi

„Ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben.“ (Mt. 25,35) Auslands-Mitarbeiter haben sich Kirchen und anderen Organisationen angeschlossen, um gemeinsam syrische Flüchtlinge mit dringend benötigten Geschenken an Lebensmitteln und Vorräten zu segnen. Das Projekt der Liebesarbeit steht unter der Leitung syrischer Gläubiger und der globalen Kirche. Diese Taten tragen den süßen Duft Christi unter Muslime, die durch ihr Volk und im Namen des Islam stark gelitten haben.

Bete für diese Projekte der Liebe und für viel Ewigkeitsfrucht.