Saudi-Arabien – Die „Al Saud“ sind Nadschdi-Araber
Er trägt an Gewand und Hüfte den Namen: »König der Könige und Herr der Herren«! (Offb 19,16) Während Hijaz als Kerngebiet des Islams gesehen wird, ist der Nadschd (= „Hochland“) das historische Kernland der „Al Saud“-Dynastie und Ursprung des sunnitisch-islamistischen Wahhabismus. 1926 entstand durch Eroberung des Hijaz das Königreich „Hijaz und Nadschd“. 1932 erhielt es den Namen Saudi-Arabien. Als Heimat der Hauptstadt Riad prägte der Nadschd die politische, religiöse u. kulturelle Identität des Königreichs.
Bete, dass die Al-Sauds und Wahhabiten Jesus als König der Könige anerkennen.
Saudi-Arabien – Neuer Premier: Mohammed bin Salman
Gnade und Wahrheit werden den König behüten; durch Gnade befestigt er seinen Thron. (Spr 20,28) 99 % der 11 Millionen Saudi-Nadschdi-Araber sind sunnitische Muslime und viele gehören zu den strengsten Richtungen. Daher sind ihre 0,09 % Christen sehr hohem Druck der Familien und der Gesellschaft ausgesetzt. Seit 2022 ist Kronprinz Mohammed bin Salman Premierminister. Er verfolgt gesellschaftliche und wirtschaftliche Reformen, durch die sich das Land vom strengen Islam entfernt und offener für Einflüsse aus dem Ausland wird.
Bete, dass Glaubensfreiheit wächst und Arbeiter ins Land gehen.
Saudi-Arabien – Reichtum und Einfluss des Königshauses
Als er aber eine sehr kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. (Mt 13,46) Mohammed bin Salman ist Kronprinz, Premier und reichster Saudi. Er verfügt über das immense, nicht vollständig transparente Familienvermögen der Al Saud-Dynastie, geschätzt auf über 1,4 Billionen US-Dollar (= 1,4 Millionen Millionen). Es ist eng mit dem Staat (Königreich) verknüpft und macht ihn zu einem der reichsten Führer der Welt. Er ist bekannt durch Kontrolle großer Ölreserven und Erwerb von Luxusgütern wie Yachten und Kunst.
Bete, dass er Jesus Christus als wertvolle Perle, erwirbt.
Saudi-Arabien – Ölreichtum vs. Demut u. Selbstverleugnung
Niemand kann zwei Herren dienen, … Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon! (Mt 6,24) Die größten Erdölproduzenten weltweit: USA (20 Mio. Barrel pro Tag (bpd), Saudi-Arabien (10 Mio. bpd) und Russland (10 Mio. bpd) stellen über 1/3 der Weltproduktion. Auch bei Erdölvorkommen liegt Saudi-Arabien (297 Mrd.) auf Platz 2 nach Venezuela (304 Mrd.). Als Ölstaat ist Saudi-Arabien wirtschaftlich und politisch der arabische Global Player. Der vom Erdöl erzeugte Wohlstand ist für Saudi-Arabiens profitierende Stämme ein Glaubenshindernis.
Bete, dass Saudi-Arabien ein „Global Player“ beim Evangelium wird.
Saudi-Arabien – Offenes Fragen unter Saudi-Nadschdis
Ich bin mit dir, und niemand soll dir schaden; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt! (Apg 18,10) Lange als verschlossenes Land bekannt, in dem es kaum Christen gab, tut sich in den letzten Jahren Gewaltiges: Der Geburtsort des Islams öffnet sich politisch, gesellschaftlich und geistlich. Viele Saudis begegnen auf ihrer Suche nach der Wahrheit Jesus im Traum. Im Herzen des Islams ist die Ernte reif, aber es gibt noch zu wenig Erntearbeiter! Die wenigen unter Saudi-Nadschdi ausgesandten Arbeiter haben alle Hände voll zu tun, um Fragenden zu begegnen.
Bete, dass mehr Arbeiter berufen und gesendet werden.
Iran – Terror und Repressalien gegen die Bevölkerung
Wenn der Bedränger kommt wie ein Wasserstrom, wird der Geist des HERRN ihn in die Flucht schlagen! (Jes 59,19) Terror und Repressalien des schiitisch-islamistischen Mullah-Regimes bringen für die Christen im Iran keine Zeit des Rückzugs, sondern eine Zeit, standhaft im Glauben zu bleiben. In den letzten Wochen verschärften sich die durch tiefes Leid, wirtschaftlichen Druck und jahrelang unbewältigte Trauer verursachten Unruhen im ganzen Land. Was an einzelnen Orten begann, breitete sich rasant aus.
Bete für die Stärkung des Glaubens von Christen und Schutz der Bevölkerung und für das Regimeende.
Iran – Islambezug des Regimes zerstört Vertrauen in Islam
An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Jeder gute Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte! (Mt 7, 16-17) 44 Mio. Perser bilden die größte Volksgruppe des Irans. Das sich ständig auf den Islam beziehende, hassgeprägte Mullah-Regime macht den Islam für Millionen unglaubwürdig. Gemäß nicht überprüfbaren Angaben verschiedener Quellen geht man im Iran derzeit von der weltweit größten christlichen Erweckung aus, mit ca. 1 % Christen besonders unter Persern. Das entspräche 440.000 Christus-Gläubigen in der Volksgruppe.
Bete, dass sich die Erweckung zu Jesus noch verstärkt.