26. Oktober - 1. November 2020 Tägliches Gebet

Montag 26 Oktober

Saudi Arabien – Arabische Beduinen in der Wüste

„Denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme im dürren Lande.“ (Jes. 35,6b) Saudi-Arabien ist Heimat von 1,3 Mio. Beduinen. Mohammed wurde geboren und wuchs auf im Beduinen-Stamm der Quraish. Der Stamm bewohnt und kontrolliert bis jetzt Mekka. Auch die ersten zum Islam Bekehrten kamen aus den Beduinenstämmen, waren traditionelle Wüstennomaden. Obwohl es jetzt dank Gottes Gnade erste kleine Gruppen von Beduinen-Christen gibt, ist das Wort Beduine noch immer gleichbedeutend mit „Anhänger des Islam“.

Bete, dass in Wüste und Dürre Evangeliums-Ströme hervorbrechen.

Dienstag 27 Oktober

Saudi-Arabien – Arabische Beduinen in Städten

„Danach kam Jakob zu der Stadt Sichem, die im Lande Kanaan liegt, … und lagerte vor der Stadt.“ (1.Mo. 33,18) Die moderne Gesellschaft hat den traditionellen Lebensstil der Beduinen vergleichsweise weniger attraktiv gemacht. Denn er fordert den Menschen und ist oft gefährlich. Deshalb siedelten sich viele Stämme in städtischen Gebieten an. Dort vermischt sich insbesondere bei Männern Islamisches mit Westlichem. Beduinen-Frauen bleiben durch Ehre und Tradition weiter im Familienhaus, oft ohne Möglichkeit zum Aufstieg.

Bitte, dass Beduinen in Städten Christen begegnen und Rettungen geschehen.

Mittwoch 28 Oktober

Saudi Arabien – Najdi-Araber mit Sehnsucht nach Gott

„Gott, du bist mein Gott, den ich suche. Es dürstet meine Seele nach dir aus trockenem, dürrem Land, wo kein Wasser ist.“ (Ps. 63,1) Najdi-Arabisch wird von 11 Mio. Menschen der Region Najd in Zentral-Saudi-Arabien gesprochen. Sie besuchen tägliche Gebete und fasten während des Ramadan. Die meisten halten an einer streng konservativ-salafistischen Auslegung des Korans (nahe Wahhabismus) fest. Sie sprechen über diesen Islam; um andere für ihn zu gewinnen. In ihrer Stammes- und Familiengesellschaft wird die Ehe nach Abstammung geschlossen.

Bete, dass sie durch Jesus Wasser des Lebens finden.

Donnerstag 29 Oktober

Saudi Arabien – Najdi- Araber mit Stammesführern

„Wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.“ (1.Joh. 2,1) Großfamilien leben oft im selben Haushalt und stellen das wichtigste Unterstützungssystem dar. Traditionelle saudische Werte sind Gastfreundschaft, Großzügigkeit und Fürsorge für ältere Menschen. Najdi-Stammesführer helfen bei der Lösung von Familienproblemen, intervenieren und sind Fürsprecher ihrer Mitglieder. Mit zunehmender Verstädterung steigt auch die Zahl von Kernfamilien, die sich nicht mehr starr an Traditionen halten.

Bete, dass viele Najdi Jesus, den Fürsprecher vor Gott finden.

Freitag 30 Oktober

Saudi Arabien – Schiitische Minderheit in starker Bedrängnis

„Alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“ (1.Joh. 5,4) Nur 15% der saudischen Bürger sind Schiiten. Diese 2,7 Mio. leben vor allem in der Ostprovinz. Die Sunniten-Mehrheit vertritt, dass Schiiten zum sunnitischen Islam umkehren sollen. Sie glauben auch, dass Schiiten keine wahren Muslime sind, weil sie Fürsprache vor Gott von Menschen (Imame) suchen. Deshalb ist das Leben saudischer Schiiten oft schwierig und bestimmt von Furcht vor sunnitischen Muslimen.

Bete, dass die Schiiten zu Jesus finden; Angst und die Welt überwinden.

Samstag 31 Oktober

Saudi Arabien – Beduinen und Najdi in Veränderungen

„Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Mt. 6,24). Wie in vielen Ländern gibt es in Saudi-Arabien für Beduinen, Najdi (und Hijazi), die alle Sunniten sind, eine wachsende Diskrepanz zwischen sehr Reichen und dem Durchschnittsbürger, der sich Tag für Tag abmüht. Politische Spannungen bereiten den Saudis große Sorgen, besonders in Bezug auf Katar, Iran, den Jemen-Krieg sowie sich verändernde Beziehungen Saudi-Arabiens zu den USA.

Bete, dass in all dem der Ruf zum Herrn Jesus laut wird.

Sonntag 01 November

Saudi-Arabien – Land im gesellschaftlichen Wandel

"Das Wort, das aus meinem Munde geht, wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.“ (Jes. 55,11) Gott wirkt durch den gesellschaftlichen, politischen und technologischen Wandel. Das Internet wurde das Fenster zur Außenwelt. Von dort lernen die Menschen, dass es andere Denk- und Lebensweisen gibt. Die Macht der Religionspolizei scheint zu schwinden. Christliches Satellitenfernsehen und Internet-Evangelisation verkünden das Evangelium und die Saudis reagieren!

Bete um Mitarbeiter im Bereich Social-Media und Nacharbeit.