27. Dezember - 2. Januar 2022 Tägliches Gebet

Montag 27 Dezember

Indien – Unerreichte Volksgruppen mit 450 Sprachen

"Die Menge kam zusammen und wurde im Herzen aufgewühlt; denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden." (Apg. 2,6) 32% der weltweit unerreichten Bevölkerungsgruppen leben in Indien. So ist es die am wenigsten erreichte Nation der Erde. Heute gibt es in Indien 2.554 Volksgruppen, von denen 2.289 (90%) nicht vom Evangelium erreicht werden. In diesen unerreichten Gruppen werden über 450 Sprachen gesprochen. Die Erntearbeiter des HERRN sprechen nur einige der vielen Sprachen, um das Evangelium in Indien wirksam zu vermitteln.

Bitte um die Sendung sprachbegabter, mutiger Arbeiter.

Dienstag 28 Dezember

Indien – Bibelübersetzungen und schlechte Religionsgesetze

"Jesus sprach: Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden." (Mk. 16,15-16)" Während die Bibel in die wichtigsten indischen Sprachen übersetzt wurde, haben viele kleinere Sprachen keine Schrift. Gesetze gegen freie Evangelisation und Religionswechsel erschweren es, das Evangelium zu teilen. Die sich entscheiden, Jesus nachzufolgen, werden oft mit dem Verlust ihres Status, ihrer Arbeitsplätze, ihrer Häuser und sogar ihres Lebens bedroht.

Bete für die Evangelisation unter den Muslimen.

Mittwoch 29 Dezember

Indien – Mangel an Arbeitern in muslimischen (Nord-)Gebieten

"Ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, dass du seist mein Heil bis an die Enden der Erde." (Jes. 49,6b) Viele christliche Organisationen wurden aus Indien intolerant hinausgedrängt, so dass es Jüngern Jesu oft an geistlicher und sozialer Hilfe mangelte. Trotz intensiver Verfolgung ist das Christentum eine schnell wachsende Religion in Indien. Aber viele der 190 Mio. indischen MUSLIME werden nie von der Rettung im Herrn Jesus erfahren, denn in den speziell muslimischen (Nord-)Gebieten fehlen Boten des Evangeliums.

Bitte um viele Aussendungen in den Norden Indiens.

Donnerstag 30 Dezember

Indien – Bestimmte Nordgebiete vieler Mio. verlorener Muslime

„Meine Augen sehnen sich nach deinem Heil und nach dem Wort deiner Gerechtigkeit." (Ps. 119,123) Die 670 Mio. Einwohner Nordindiens sind zu 82% Hindus, 13% sind Muslime und nur 0,5% Christen. 13% klingen wie ein kleiner Prozentsatz, weshalb diese Muslime in der Weltmission oft übersehen wurden. Aber es sind allein dort 87 Mio. Muslime, mehr als die Menschen im gesamten Deutschland. Die viel kleinere in den Nordgebieten lebende Bevölkerung von Christen (0,5%, 3,35 Mio.) konzentriert sich nur im Osten des ausgedehnten Nordens.

Erflehe Mitarbeiter für Jammu-Kaschmir, Punjab, Uttar Pradesh.

Freitag 31 Dezember

Nordindien – Das Volk der Ansari: 21 neue Teams bilden

„Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende." (Mt. 9,38) Als Beispiel, wie dringend der Herr Arbeiter für seine Ernte in Nordindien sucht, seien die muslimischen Ansari genannt. Unter den 10,51 Mio. vom Evangelium unerreichten Ansari sind nach Recherchen vieler Missionen nur 40 Christen bekannt. Das sind 0,00038% Christen. Im Vergleich würde es in einem Gesamt-Deutschland voller Muslime nur 316 Christen geben. Könnte man 21 evangelistische Teams zu den Ansari aussenden, dann kämen auf jedes Team 500.000 Muslime.

Bete für 21 neue evangelistische Teams unter den Ansari.

Samstag 01 Januar

Nordindien – Ansari – Evangelium der Liebe statt radikalem Islam

"Gelobt sei Gott der HERR, der Gott Israels, der allein Wunder tut!" (Ps. 72,18) Nach Legenden, die ihre Identität bestimmen, stammen die Ansari von Einwohnern Medinas ab. Der Name Ansari ist ein Ehrentitel für Menschen, welche Mohammed in seinem Krieg gegen Mekka Schutz gewährten und halfen. In den letzten Jahren hat die "Tableeghi Jamat"-Bewegung den entsprechend radikalen Islam unter den Ansari erneuert. Die Alphabetisierungsrate unter ihnen ist gering und Mädchen brachen Ausbildungen wegen Mobbings in der Volksgruppe ab.

Bete, dass ihnen Jesu Evangelium der Liebe verkündigt wird.

Samstag 02 Januar

Nordindien – Ansari – Schöne Wandteppiche und Handel

"Der gottesfürchtigen Frau Lydia, einer Purpurhändlerin, die zuhörte; der tat der Herr das Herz auf." (Apg. 16,14a) Traditionell sind die Ansari Seidenweber, Textilverkäufer und Handwerker. Heute arbeiten sie oft in Kleinbetrieben und in der Landwirtschaft. Viele leben in Armut in den unteren Bevölkerungsschichten. Sie sind für ihre schönen Wandteppiche und künstlerischen Produkte bekannt und werden dafür geehrt.

Bete für Christen, die schöne Ansari-Handarbeit weltweit vermarkten, dass sie so Kontakte mit liebevollen Gläubigen schaffen und das Evangelium mit den Ansari-Familien teilen.