27. Mai - 2. Juni 2019 Tägliches Gebet

Montag 27 Mai

Südasien: Gastfreundschaft in Kohistan (Pakistan)

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Mt. 11,28) Im bergigen Nordpakistan am Indus-Fluss leben ca. 600.000 Kohistanis in Stammesgesellschaften, seit dem 17. Jhdt. islamisiert und 1976 in Pakistan eingegliedert. Ihre Sprachgruppen Shina und Indus-Kohistani sind kaum erforscht. Dorfälteste sprechen Recht, Zufluchts-Türme bieten Schutz vor Blutrache. Arbeitslosigkeit lässt viele außerhalb leben. Arme Familien reichen Gästen erfrischenden Tee mit Ziegenmilch, was Luxus ist.

Sehr wenige kennen Jesus als Retter. Bete, dass sich das ändert.

Dienstag 28 Mai

Mittlerer Osten: Beduinen des Morgenlandes

„Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ (Joh. 8,36) Millionen stolze, freiheitsliebende Beduinen (Name von „Badija“ - „Wüste“) wohnen am östlichen Mittelmeer (Syrien, Libanon, Jordanien, Israel, PA); die meisten nicht mehr als Viehhirten und Nomaden, sondern in Dörfern und Städten. Nur Einzelne folgen Jesus nach. Doch die Gastfreundschaft hat nicht an Bedeutung verloren. Gäste stehen unter Schutz und werden großzügig verwöhnt mit allerbestem Essen und etwas bitter schmeckendem arabischem Kaffee am Ende eines Besuches.

Bete, dass sie die Freiheit des Evangeliums kennenlernen.

Mittwoch 29 Mai

Europa: Afghanen in der Schweiz

„Legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten.“ (Eph. 4,25) 12.500 junge Afghanen sind die drittgrößte Gruppe Asylsuchender in der Schweiz. Über die Hälfte ist nur vorläufig aufgenommen, andere leben abgewiesen in Notunterkünften. In Schulen prallen die Kulturen aufeinander. Für Schweizer sind „arrangierte Kinderehen“ ein Reizthema. Die 16-jährige Aischa wirft ihnen umgekehrt unverbindlichen und unehrenhaften Umgang mit dem anderen Geschlecht vor. Bei ungesüßtem Tee beginnen Gespräche mit Einheimischen.

Bete für respektvolle, ehrliche Gespräche mit echten Nachfolgern Jesu.

Donnerstag 30 Mai

Zentralasien: Die Turkmenen in Zentralasien

„Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit.“ (Joh. 17,17) In Turkmenistan leben 5 Mio. Turkmenen. Die Hauptstadt Aschgabat hat prunkvolle weiße Marmor-Gebäude. Der Präsident fordert göttliche Verehrung. Die Menschen werden systematisch überwacht und abgeschirmt, Medien kontrolliert und zensiert. Die meisten Turkmenen sind Muslime. Es gibt nur sehr wenige Nachfolger Jesu. Turkmenen legen ein Plastik-Tischtuch auf den Boden, sitzen mit Gästen drum herum auf dem Teppich, genießen grünen Tee, Süßigkeiten, Brot, Gurken, Tomaten, Joghurtsauce und „Pilaw“.

Bete für das Erkennen der Wahrheit in Jesus.

Freitag 31 Mai

Weltweit: „Nacht der Kraft“ oder „Nacht des Schicksals“

„Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“ (Mt. 7,7) Diese Nacht ist am 27. Tag im Ramadan. Ihre Feier erinnert an jene Nacht, als Muhammad die ersten Koran-Verse offenbart wurden. Muslime glauben, dass Ritual- und Bittgebete dieser Nacht mehr wert sind als während 1000 Nächten in anderen Monaten. Sünden würden eher vergeben, die Belohnung für Wohltaten wird viel größer eingeschätzt als zu anderen Zeiten. Manche denken, Gott lege in dieser Nacht das Schicksal jedes Gläubigen für 1 Jahr fest.

Bete, dass Jesus Christus sich in dieser Nacht vielen offenbart.

Samstag 01 Juni

Naher Osten: Jordanien - Gottes Belohnung erwarten.

„Der Mensch wird durch Glauben gerechtfertigt, ohne Gesetzeswerke.“ (Röm. 3,28) Jordanier sind stark vom Islam und Traditionen geprägt, z. B., dass sie einen Fremden 3 Tage aufnehmen (müssen) und ihn mit Essen, Trinken und einem Schlafplatz versorgen, trotz Inflation der Armut! Fatma möchte großzügig sein, um Gott zu gefallen. Im Ramadan sei die Chance groß, dass Gott Sünden vergibt und gute Taten belohnt werden. Wenn ein Muslim sich bekehrt, geschehen oft Ehrenmorde. Die kleine Zahl Christen hat kaum Kontakt zu Muslimen.

Bete, dass dennoch Jordanier zum rettenden Glauben an Jesus fin-den.

Sonntag 02 Juni

Mittlerer Osten: Die Hadramis im Jemen

„Jesus ist gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.“ (Joh. 10,10) Heimat der Hadramis ist Hadramaut, das „Tal des Todes“, woher auch Bin Laden und viele Al-Qaida-Anhänger stammen. Hadramis sind stolz, eigenständig, berühmt für Geschäfte, Dichtkunst und Religiosität. Sie verbreiteten fundamentalistischen Islam bis nach Ostafrika, Indien und Indonesien. Sie bewirten Gäste mit Akazienhonig, Datteln oder Wassermelonen. Vom Krieg mit Hungersnot und Cholera betroffen, werden sie geistlich offener, suchen nach Freiheit.

Bete um Erweckung - ein Dorf-Sultan wurde an Jesus als Retter gläubig!