27. Mai bis 2. Juni 2024 Tägliches Gebet

Montag 27 Mai

Fulani-Cluster: 16 muslimische Fulani-Völker

Der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern. (Offb 14,6b) Man kennt 16 wichtige Hauptvölker. Bezeichnungen sind – Fulani, Fula, Foulah, Fulas, Futafula, Fellah, Felatta, Filani, Hilani, Peul, Peulh, Pulo u. a. aus den Wurzeln pul-/ ful-. Fulbe ist Mehrzahl, Pullo die Einzahl. Die senegalesische Bezeichnung Haalpulaar setzt sich aus haal-ude (sprechen) und Pulaar (Sprachvariante) zusammen. Um alle Hauptgruppen mit dem Evangelium zu erreichen werden 839 Missionare benötigt.

Bete für die Berufung von Arbeitern für die 16 Fulani-Völker.

Dienstag 28 Mai

Fulani-Cluster: Typische Fulani-Länder und Kassala

Ich will mit dir sein und dich segnen; denn dir und deinen Nachkommen will ich alle diese Länder geben. (1.Mo. 26,3b) Die Länder der muslimischen Fulbe liegen in der Sahelzone von Mauretanien, Senegal, Gambia, Guinea-Bissau, Mali, Burkina Faso, Niger auch weiter südlich von Guinea über Nigeria und Kamerun bis zum Tschad und Sudan. In Guinea gibt es 4,7 Mio. Fulbe. Es ist das einzige Land, in dem Fulbe mit über 40 % den größten Bevölkerungsanteil bilden. Sie leben auch in großen Stadt-Populationen, im Sudan bspw. in der Stadt Kassala.

Bete für ihr Erreichen in den Staaten und der Stadt Kassala.

Mittwoch 29 Mai

Fulani-Cluster: Pulaaku – der Fulani Sozialcode

Geduld aber habt ihr nötig, damit ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfangt. (Hebr. 10,36) Die 41 Mio. Fulani leben auf ca. 20 afrikanische Länder verteilt. Trotz großer Vielfalt und der Weite von 40 Mio. Menschen bindet sie ihr Konzept von "Pulaaku" oder «Fulani-Sein» zusammen. Pulaaku ist ein sozialer Code. Er bestimmt die Weltanschauung und Art und Weise, wie Fulani in der Gesellschaft mit anderen Fulani und mit anderen Völkern leben. Merkmale sind Scham (Ehre), Mut (Ausdauer), Geduld und Großzügigkeit.

Bete für Mitarbeiter, das Evangelium "pulaaku"-gerecht zu bezeugen.

Donnerstag 30 Mai

Fulani-Cluster: Kampf von Pulaaku und Dschihad

Werft von euch alle eure Übertretungen, und macht euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Denn warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel? (Hes. 18,31) Wenn Fulani ihrer alten Kultur, den Ur-Werten von Pulaaku mit Scham, Mut, Geduld und Großzügigkeit treu bleiben, dann sind die Fulani im Allgemeinen gewaltfrei. Es gibt aber weitere Linien. Seit ihrer Islamisierung nahm bei Fulani die Dschihad-Tradition der Gewalt zu. Auch wird der Kampf um Weideland in Afrika überhart geführt, auch von Fulani-Völkern.

Bete für die Stärkung der friedlichen Werte zum Empfang des Evangeliums.

Freitag 31 Mai

Fulani-Cluster: Dschihad-Aufstieg des Islam ab 17. Jhdt.

Dass wir auch seien wie alle Heiden, dass uns unser König richte und vor uns herziehe und unsere Kriege führe! (1.Sam 8,20) Die Sprache der Fulbe, das Fulfulde, entstand vor dem 10. Jhdt. im Senegaltal in Stadtkulturen des Transsahara-Handels. Dort war Denanke bis 1776 ein animistischer Fulbe-Staat. Im 17. Jhdt. nahmen erste Bewohner den Islam an. 1775 erklärten muslimische Torobbe-Fulani den Dschihad gegen heidnische Dayankobe-Fulani. Durch Dschihad errichteten Fulani mehrere Reiche / Kalifate. Sie wurden bis zur Kolonialisierung stärkste Macht Afrikas.

Bitte um Zerbruch des Dschihad-Gewalt-Geistes.

Samstag 01 Juni

Fulani-Mali: Gnade und Liebe für ein Ende der Gewalt

Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott und von Jesus Christus sei mit uns in Wahrheit und in Liebe! (2.Joh 3) Fulbe-Staaten in Adamaua riefen jährlich den muslimischen Dschihad aus, um in umliegenden Territorien Sklaven zu erbeuten: für die eigene Wirtschaft und den Handel mit Europäern. Seit 2016 begehen muslimische halbnomadische Fulani-Hirten in Nigeria Terrorangriffe auf christliche Bauern. 2019 wurden in Mali bei Ogossagou 160 Fulbe durch Sicherheitskräfte getötet. Demonstrationen zwangen die Regierung zum Rücktritt; sie brachten Islamisten an die Macht.

Bete für Verkündigung der Liebe Jesu.

Sonntag 02 Juni

Fulani-Nigeria: Hoffnung allein in dem HERRN

Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Vertrauen der HERR ist! (Jer 17,7) Der Wissenschaftler Ndubuisu sagt "Das Land wird nur vorankommen, wenn sich der Präsident als Vertreter aller Bürger versteht. Nur das wird Nigeria einen können." Unter dem letzten muslimischen Fulani-Präsidenten hatten Christenverfolgungen durch islamistische Fulani-Milizen zugenommen bis zu außenfinanzierten Genoziden. 2023 hofften Christen auf einen christlichen Präsidenten. Die Wahl gewann aber mit Bola Tinubu wieder ein Muslim der Regierungspartei.

Bete für ihn und den Schutz der Christen.