27. September - 3. Oktober 2021 Tägliches Gebet

Montag 27 September

Somalia – Freundschaften durch Gottes Gnade

„Friede sei mit dir! Es grüßen dich die Freunde. Grüße die Freunde, jeden mit Namen." (3. Joh. 15) Somalier betrachten einander nicht als Fremde, auch wenn sie sich nie getroffen haben. Wenn sich zwei Somalier im Bus treffen und lange unterhalten, dann könnten sie für Freunde gehalten werden, die sich schon seit Jahren kennen. Trotz Jahrzehnten brutaler Bürgerkriege vertraut ein Somalier normalerweise einem anderen Somalier, den er nur kurz kennt, mehr als einem Ausländer, den er schon lange kennt.

Bete, dass auch ausländische Christen einen Weg zu den Somaliern und Freunde unter ihnen finden.

Dienstag 28 September

Somalia – Blut der Märtyrer als Same der Kirche

"Sie steinigten Stephanus; der rief den Herrn an und schrie: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!"(Apg. 7,60) Brutale Gewalt im Namen des Islam hat in Somalia zwei Bewegungen hervorgebracht. Die erste ist eine wachsende Zahl von Muslimen, die den Islam verlassen und sich wegen tiefer Unzufriedenheit zum Islam von jedweder Religion abwenden. Aber andere werden auch Jünger Christi. Das ist die zweite Bewegung. Die Ermordung eines örtlichen Evangelisten im Jahr 2008 in Südsomalia löste echtes Gemeindewachstum aus.

Danke für den Aufbruch des Glaubens. Bitte um Schutz und Wachstum.

Mittwoch 29 September

Somalia – Verbreitete Armut und Kinder ohne Bildung

„Jesus sprach: Lasst die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich." (Mt. 19,14) Trotz erster erfreulicher Erweckungen sind noch 99,7 % der 12,4 Mio. Einwohner Muslime und ohne Errettung. Die größte Volksgruppe Somalias sind die Somalier. Sie machen 76 % der EW aus, von wohlbehaltenen, gebildeten Stadtbewohnern bis zu Nomaden, die für das Grundbedürfnis Wasser kämpfen. Die Mehrheit ist arm. Wenige Kinder gehen zur Schule. Bis 1972 gab es keine Schrift. Viele sind Analphabeten.

Bitte um Sendung christlicher Arbeiter zu den vielen Kindern in Armut.

Donnerstag 30 September

Somalia – Ein Herz für Nomaden und Kamele gesucht

"Du Gesegneter des HERRN! Warum stehst du draußen? Ich habe das Haus bereitet und für die Kamele Raum gemacht." (1.Mo. 24,31b) Somalier sind auf ihre Kamele angewiesen. Auf 5 Einwohner kommen 2 Kamele. Sie sind «Auto», «Bankkonto» und «Lebensmittelkammer». Ihre Zahl bestimmt das Ansehen. Hirten trinken bis zu 11 Liter Kamelmilch pro Tag. Der Name des Volkes kommt von «so maal», was ein Ausdruck von Gastfreundschaft ist. Es bedeutet: «Geh ein Tier für dich melken!»

Bete für Mitarbeiter, die gern in nomadischem Umfeld wirken, Gastfreundschaft und Jesu Liebe weitergeben.

Freitag 01 Oktober

Somalia – Arbeitslosigkeit und Menschenhandel entgegentreten

"Dies beides ist dir begegnet – wer trug Leid um dich? –: Verwüstung und Schaden, Hunger und Schwert; – wer hat dich getröstet?" (Jes. 51,19) Die Loyalität der Somalier gilt ihrem Clan und nicht ihrer Nation. Selbst innerhalb der Clans gibt es viel Misstrauen. Das macht Geschäfte, wirtschaftlichen und sozialen Austausch nahezu unmöglich. Die Arbeitslosenquote ist so hoch, dass 40 % der Bevölkerung vertrieben wurden, entweder in andere Landesteile oder außerhalb Somalias. Viele Arme leiden unter einem florierenden Menschenhandel.

Bete, dass sie im Herrn Jesus Trost, Hilfe, Ausweg und Leben finden.

Samstag 02 Oktober

Somalia – Jesus Christus macht die Gefangenen frei

"Du sollst NICHT die Gräuel dieser Völker tun, … Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei oder Bannungen, Geisterbeschwörungen oder die Toten befragen." (2.Mo. 12,38) Somalier sind oft in besonderem Volksislam denkende, in Okkultes verstrickte Muslime. Sie glauben, dass ihre religiösen Führer besondere Macht hätten zu segnen und zu fluchen. Die Kraft würde auch nach deren Tod um ihre Gräber herum wirken. Sie besuchen die Gräber, in der Hoffnung, dort Hilfe bei Krankheiten zu finden.

Bete, dass der Herr Jesus Arbeiter beruft, in Vollmacht okkulte Bindungen zu lösen.

Sonntag 03 Oktober

Somalia – Neue Wege für das Wort Gottes

„Da glaubten die Leute von Ninive an Gott und ließen ein Fasten ausrufen und zogen alle, Groß und Klein, den Sack zur Buße an." (Jona 3,5) Weniger als 1 % der Somalis folgen Christus nach. Sie werden von ihren Landsleuten verachtet. Aber die Zahl der Gläubigen wächst. Einige können nun auch die 2019 in einer Minderheitensprache von 1,75 Mio. Somaliern neu übersetzten und veröffentlichten Bücher Jona und Ruth nutzen. Die Hörbücher mit Text werden über Smartphone-Lese-App und eine Website verteilt.

Bete für mutige Verkündigung des Evangeliums, Nutzung der Medien und Rettung in Jesus.