28. Januar - 3. Februar 2019 Tägliches Gebet

Montag 28 Januar

Pakistan – Peschawar, Eingangstor zu den Paschtunen

„Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!“ (Ps. 24,9) Peschawar, Hauptstadt von Khyber Pakhtunkhwa in Pakistan, liegt nahe des Hindukusch-Gebirges, der Stammesgebiete, sowie des berühmten Khyber-Passes. Sie ist Heimat von ca. 4 Millionen Paschtunen, einer der größten vom Evangelium unerreichten Volksgruppen weltweit. Peschawar ist seit fast 4000 Jahren bewohnt und historisch schon immer das Eingangstor in die Region gewesen.

Bete, dass der Herr Jesus Christus als Retter und König durch Peschawar als Tor zu den Paschtunen in der Region einzieht.

Dienstag 29 Januar

Pakistan – Für Anbruch christlicher Zeit im Peschawar-Tal

„Ich will Wasserbäche auf den Höhen öffnen und Quellen inmitten der Täler.“ (Jes. 41,18) Das Peschawar-Tal hatte viele Völker der Weltreligionen des Hinduismus, Buddhismus und Zoroastrianismus beherbergt oder wurde von ihnen erobert. Der Islam kam im 11. Jhdt. in das Tal. In jüngster Vergangenheit nahm Peschawar mehrere Millionen Flüchtlinge aus Afghanistan auf, die vor den Kämpfen in Afghanistan zwischen 1979 und 2002 flohen. Schätzungen zufolge leben weiterhin 3,5 Mio. Afghanen, meist Paschtunen in Pakistan.

Bete, dass jetzt durch den HERRN die Zeit des Christseins im Tal beginnt.

Mittwoch 30 Januar

Pakistan – Neue Medien als Chance für das Evangelium

„…, dass du die Augen der Blinden öffnen sollst und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker.“ (Jes. 42,7) Peschawar wird immer mehr zu einer modernen, aber auch überfüllten Stadt. Viele Paschtunen haben sich entweder durch Eheschließung, Business, Arbeit oder Bildung in die pakistanische Stadt integriert. Jeder, der es sich leisten kann, hat ein Auto oder ein Motorrad. Paschtunen-Familien schauen gerne Fernsehen, v. a. indische Serien und Kanäle. Die meisten besitzen ein Handy.

Bete, dass viel Paschtunen Internetseiten, Radio- und TV-Sender finden, die sie zu Christus führen.

Donnerstag 31 Januar

Pakistan – Rettung Armer und Frauen durch das Evangelium

„Sie breitet ihre Hände aus zu dem Armen und reicht ihre Hand dem Bedürftigen.“ (Spr. 31,20) In Peschawar bestehen viele der traditionellen Lebensweisen weiter: Ochsen und Ziegen grasen am Straßenrand, Güter werden getauscht und Mädchen werden im jungen Alter von 13 Jahren verheiratet. Es ist nicht ungewöhnlich, neben prunkvollen Häusern die Zelte armer Familien zu sehen.

Bete für Berufung und Sendung von Mitarbeitern, die mit Liebe und über Business das Evangelium auch den Ärmeren bringen. Bete um Frauen, die Zugang zu den abgeschotteten Paschtu-Frauen erhalten.

Freitag 01 Februar

Pakistan – Frieden und Sicherheit, Mitarbeiter für Peschawar

„Gott ist meine starke Burg und macht meinen Weg eben und frei.“ (2. Sam. 22,33) Peschawar hat in den letzten Jahren viel Gewalt erfahren. Es macht sich auf weitere Anschläge gefasst. Auf jeder Hauptstraße gibt es Sicherheitskontrollen, sowohl von der Polizei, als auch vom Militär. Schulen, Regierungs- und Militärgebäude, Restaurants und Hotels, Läden und Märkte – auf alle wurden schon Anschläge verübt. Trotzdem herrscht unter den Einwohnern eine hohe Widerstandsfähigkeit und sie schätzen die Zeiten des Friedens.

Bete für Frieden, Sicherheit und die Bahnung von Wegen für Mitarbeiter am Evangelium des Friedens.

Samstag 02 Februar

Pakistan – Hilfe für Schwache, Bedrohte und Verfolgte

„So reißt er auch dich aus dem Rachen der Angst in einen weiten Raum, wo keine Bedrängnis mehr ist.“ (Hi. 36,16) Im Paschtunwali, dem Ehrenkodex der Paschtunen, ist Rache ein Weg zum Erhalten der Familienehre. Dil Baz und Naheed verliebten sich, als sie an der Universität Peschawar studierten. Aber Naheeds Familie hatte sie schon als kleines Kind jemand anderem zur Heirat versprochen. Das Paar wurde von der Polizei aus einem Bus geschleift und in ihr Dorf ge-bracht, wo Naheeds Vater sie erschoss, um die Familienehre zu erhalten.

Bete für das Evangelium des Friedens, Rettung und Ende der Ehrenmorde.

Sonntag 03 Februar

Pakistan – Hilfe für Frauen und Ende der Swara-Praxis

»Weil die Elenden Gewalt leiden und die Armen seufzen, will ich jetzt aufstehen«, spricht der HERR, »ich will Hilfe schaffen dem, der sich danach sehnt.« (Ps. 12,6) Bei Mord gibt es in den Stammesgebieten ein Rechts-System, das sich Swara nennt. Die Familie, die Opfer eines Mordes wurde, nimmt aus der Familie des Mörders ein Mädchen als Bezahlung für das Verbrechen. Das Mädchen wird als Sühne mit einem Mann der Familie des Opfers verheiratet, aber für den Rest des Lebens geächtet und stigmatisiert.

Bete für die auch sonst oft benachteiligten Frauen, dass sie den Herrn Jesus als Retter finden.