28. Juni - 4. Juli 2021 Tägliches Gebet

Montag 28 Juni

Marokko – Fès: Zentrum von Kultur und Sprache

"Steh auf, Nordwind, und komm, Südwind, und wehe durch meinen Garten, dass der Duft seiner Gewürze ströme!" (Hld. 4,16) Marokkos Region Fès-Meknes ist zu 99,99 % muslimisch. In der Stadt Fès leben 1,25 Mio. EW. Die Region Fès-Meknes ist sogar Heimat von 4,3 Mio. Menschen. Wegen der verlockenden Verschmelzung von Gewürzen, Farben und verschiedener Einflüsse ist es kein Wunder, dass Fès (Fez) als Zentrum der traditionellen marokkanischen Kultur und Sprache gilt.

Bete, dass der Heilige Geist Fès rettend erfasst, ("durchweht") und Herzen öffnet, dass es ein Wohlgeruch für Gott wird.

Dienstag 29 Juni

Marokko – Fès: spirituelle und kulturelle Hauptstadt des Landes

"Nach drei Tagen, da fanden sie Jesus im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte." (Lk 2,46) Fès wird auch spirituelle und kulturelle Hauptstadt Marokkos genannt. Bereits im 13. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem intellektuellen Zentrum und zu einer Drehscheibe für islamische Bildung. Fès erhielt den Ruf, das «Athen Afrikas» zu sein. Fés besitzt noch heute die älteste funktionierende Bildungseinrichtung der Welt. Es bleibt eine geistlich einflussreiche Stadt für das gesamte Land.

Bete, dass in Fès Hunger nach der rettenden Botschaft des Evange-liums entsteht.

Mittwoch 30 Juni

Marokko – Fès: Medina mit 9500 Gassen voller Gespräche

"Wohnt bei uns. Das Land soll euch offen sein; bleibt und treibt Handel und werdet ansässig." (1.Mo. 34,10) Die größte autofreie Stadt der Welt ist voller Leben. Durch das Blaue Tor tritt man in das mittelalterliche Labyrinth der "Medina von Fès". Hier sind Händler, Einheimische und Touristen. Sie drängen sich in 9500 Gassen. Aromen frischen Minztees und duftender Gewürze vermischen sich mit Geräuschen von Einheimischen und Verkäufern. Sie reden oder feilschen. Man hört Gebrüll eines Esels, rhythmisches Klopfen von Kupferhandwerkern.

Bete für Arbeiter und offene gute Glaubensgespräche.

Donnerstag 01 Juli

Marokko – Fès: Jesus als Weg, Wahrheit, Leben annehmen

„Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Joh. 14,6) Etwa 200.000 der 1 Mio. EW von Fès leben in der Altstadt. Vor den Toren ist das Leben ziemlich modern. Bildung ist wertvoll. Familie und Religion stehen im Vordergrund. Die Menschen sind einladend und warmherzig, aber gleichzeitig misstrauisch, auch untereinander. Sie streben nach Gerechtigkeit auf muslimische Weise. Aber sie kennen das feste Fundament Jesus nicht. Doch Gott will retten!

Bete, dass die EW von Fès Jesus als ihren Weg, die Wahrheit und das ewige Leben annehmen.

Freitag 02 Juli

Marokko – Fès: Wirtschaft und Arbeitsplätze schaffen

„Und Arbeiter aus allen Stämmen Israels sollen in der Stadt arbeiten. (Hes. 48,19) Arbeitslosigkeit ist in Fès ein großes Problem, auch für die vielen gut ausgebildeten jungen Erwachsenen. Covid-Maßnahmen haben die Wirtschaft weiter geschwächt. Doch Gott nutzt diese Zeit der Krankheit und Demut, um die Herzen zu erweichen. Es gibt viele kreative Möglichkeiten für Unternehmen, die zur lokalen Wirtschaft beitragen und Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung schaffen wie Tourismus, Export, Fachgeschäfte, Software-, Tech-Beratung, Gesundheitswesen.

Bete für Berufung und Entsendung von Arbeitern.

Samstag 03 Juli

Marokko – Fès: Amazigh mit Werten von Freiheit und Würde

„Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit." (2.Kor. 3,17) Fès ist kulturell konservativ. Die Menschen sind beziehungsmäßig vernetzt, sowohl im privaten Bereich als auch in sozialen Medien. Die Amazigh (eingeborene Bevölkerung Nordafrikas) lebt heute friedlich mit den Arabern. Das war nicht immer so. Denn Amazigh bedeutet «freie, edle Menschen». Als solche flüchteten sie während der arabischen Invasion und Islamisierung in die Berge und kämpften, um Freiheit und Würde zu bewahren. Die Unabhängigkeitsrevolten scheiterten.

Bete, dass Amazigh Freiheit in Christus finden.

Sonntag 04 Juli

Marokko – Fès: Öffnung neuer Wege zur Ehre Gottes

"Gehet ein, gehet ein durch die Tore! Bereitet dem Volk den Weg! Machet Bahn, machet Bahn, räumt die Steine hinweg! Richtet ein Zeichen auf für die Völker!" (Jes. 62,10) Mit 99,99 % Muslimen und Verfolgung bei Evangelisation oder Religionswechsel ist die Situation der Christen schwer. Die wenigen lokalen Christen mit muslimischem Hintergrund sind oft separiert. Sie leben ihren Glauben im Stillen. Dringend benötigt werden demütige, treue, glaubensstarke geistliche Leiter. Es braucht Wege zur Aussaat des wertvollen Samens aus Gottes Wort.

Bete für neue Mitarbeiter und starkes Wirken des Heiligen Geistes.