28. Oktober - 3. November 2019 Tägliches Gebet

Montag 28 Oktober

Bosnien u. Herzegowina - Sieg der Liebe Gottes erbitten

„Ich aber sage: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen.“ (Lk. 6,27) Ein verheerender Bürgerkrieg in den 1990er Jahren führte zur vertieften Trennung der drei Hauptvölker in Bosnien: Bosniaken (muslimisch), Kroaten (katholisch) und Serben (orthodox). Der tief verwurzelte Nationalismus wurde neu angefacht. Er macht es Bosniaken schwer, das Evangelium zu hören und darauf zu reagieren. Nur Einzelne folgen bislang Jesus nach und unterweisen andere in der Jüngerschaft.

Bete, dass Gottes Liebe und Vergebung die Bitterkeit, das Misstrauen und die Unversöhnlichkeit durchbrechen, sich Herzen und Ohren öffnen.

Dienstag 29 Oktober

Bosnien u. Herzegowina - Versöhnung und Ermutigung leben

„Aber das alles ist von Gott, der uns das Amt gegeben hat, das die Versöhnung predigt.“ (2.Kor. 5,18) Es gibt in Bosnien und Herzegowina nur ca. 1.000 freikirchliche Christen. Doch unter der verkrusteten, zuweilen abweisend wirkenden Oberfläche haben die Menschen Hunger nach einer lebendigen Beziehung zu Christus. Die wenigen Gemeinden brauchen Ermutigung und Erweckung, um den in Tradition und Religion verwurzelten Menschen das Evangelium zu bringen.

Bete für Versöhnung, gute Beziehungen zwischen den Gemeinden, rasche Ausbreitung des Evangeliums und Heilung von Wunden des Krieges.

Mittwoch 30 Oktober

Bosnien u. Herzegowina – Kaffee-Kultur zur Rettung nutzen

„Friede dir! Es grüßen dich die Freunde. Grüße die Freunde mit Namen!“ (3.Joh. 15) Kaffee in BiH ist nicht nur ein Muntermacher. Nein, kafa in BiH ist eine Zeremonie! Bei Tag oder Nacht sind die Straßencafés gesäumt voller Menschen, die sich beim traditionellen bosnischen dunklen, starken Kaffee unterhalten. Er wird in winzigen Tässchen serviert: bei Geschäftstreffen, Wanderungen, Rafting Tour oder am Nachmittag mit Freunden und Nachbarn … Kaffee bringt Menschen zusammen.

Bete, dass einheimische Gläubige und Missionare das Kaffeetrinken nutzen, um Menschen mit Jesus bekannt zu machen.

Donnerstag 31 Oktober

Bosnien u. Herzegowina – Wirtschaftliche Stagnation beenden

„Denn meine Hoffnung bist du, Herr; HERR, meine Zuversicht von meiner Jugend an.“ (Ps. 71,5) Die sozio-ökonomische Situation nach dem Krieg (1995) ist angespannt. Sie verbessert sich nur langsam. Nach wie vor kämpft Bosnien und Herzegowina mit Armut und Korruption. Syndikate der organisierten Kriminalität gedeihen. All das verhindert den Beitritt zur EU. Deutschland erscheint als Paradies. Der „Brain and Youth Drain" schwächt das Potenzial Bosniens: 60% der jungen Menschen wollen das Land verlassen.

Betet, für das Bleiben der jungen Generation, Gerechtigkeit, geistlichen und Wirtschaftsaufschwung.

Freitag 01 November

Bosnien u. Herzegowina – Hauptstadt Sarajevo u. altes Doboj

„Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!“ (Ps. 24,7) Sarajevo (286T EW), die Hauptstadt Bosniens, ist die einzige europäische Großstadt mit einer Moschee, katholischer und orthodoxer Kirche und Synagoge in derselben Nachbarschaft. Wegen ihrer religiösen und kulturellen Vielfalt wurde sie „Das Jerusalem Europas"; genannt. Doboj (71.400 EW), eine der ältesten Städte Bosniens, wurde erstmals 1415 in einer Satzung erwähnt. Sie hat den größten Eisenbahnknotenpunkt des Landes.

HERR, wir bitten, dass sich die Tore von Sarajevo und Doboj für dich öffnen.

Samstag 02 November

Bosnien u. Herzegowina – bewachtes Mostar u. grünes Banja Luka

„Dem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie hinaus.“ (Joh. 10,3) Der Name der Stadt Mostar (105.800 EW) ist in etwa abgeleitet von „Alte Brückenwacht“. Die legendäre Bogenbrücke in Mostar verbindet den muslimischen und den kroatisch-katholischen Stadtteil. Sie ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Bosniens. Banja Luka (185.000 EW), die Hauptstadt der nördlichen „Republika Srpska“, wurde wegen ihrer grünen Alleen, Gärten und Parks als „The Green City" bekannt.

HERR, bitte öffne die Türen der Herzen Mostars und Banja Lukas.

Sonntag 03 November

Bosnien und Herzegowina – stählernes Zenica und salziges Tuzla

„Das Salz ist etwas Gutes. Wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit soll man würzen?“ (Lk. 14,34) Zenica (111T EW) ist als Industriestandort bekannt, insbesondere in den Bereichen Stahl-, Kohle- und Metallverarbeitung. Das spiegelt sich auch im Namen eines lokalen Fußballvereins wider: Čelik, bedeutet „Stahl“. Tuzla (ebenfalls 111T EW), das geschichtlich als „Ort des Salzes“ bekannt ist, beherbergt den einzigen Salzsee Europas und wird als eine der multikulturellsten Städte des Landes angesehen.

Bete, dass viele stählerne Herzen in Zenica und Tuzla aufbrechen und in Jesus zum Salz der Erde werden.