Quetta – Hartes, ehrliches Leben voller Kampf
Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen. (Röm 5,5) Jesus in Quetta nachzufolgen bedeutet, achtsam und mutig zu leben. Es gibt nur wenige Gläubige und kleine Versammlungen; der Glaube wird oft verborgen gehalten. Dennoch wirkt Gott – in Taten des Mitgefühls, in Träumen, die Herzen bewegen, in stillen Gesprächen, die unerwartet Türen öffnen. Quetta erscheint wie ein Konfliktgebiet an der Grenze, doch es ist auch ein Tor der Hoffnung. Was Gott hier beginnt, kann über verschlossene Grenzen fließen.
Bete, dass Jesu Retterliebe in viele Herzen fließt.
Sudan – 3 Jahre Bürgerkrieg – Millionen Menschen in Not
Wenn du tun wirst, wie dir Gott gebietet, so wird auch dieses ganze Volk in Frieden an seinen Ort kommen! (2Mo 18,23) Im Sudan wütet seit 2023 ein Bürgerkrieg um Macht, Politik, ethnische Überlegenheit, Gold und Erdöl. Millionen Menschen leben unter extremen Umständen samt Wellen von Flucht in Nachbarländer und Rückkehr (Tschad, Ägypten, Südsudan). Die brutalen Kämpfe zwischen den islamistischen Rapid Support Forces und Sudans Militär forderten hunderttausende Todesopfer (inoffizielle Schätzungen), darunter sehr viele Zivilisten.
Bete, dass eine Erweckung zum Friedefürsten Jesus einsetzt.
Sudan – Kriegsparteien oft ohne Rücksicht auf Kinder
Du bist dem Schwachen eine Zuflucht geworden, eine Zuflucht dem Armen in seiner Not. (Jes 25,4a) Im Krieg leiden Kinder am meisten. Bei Drohnenangriffen auf zwei Lagerhäuser in der Ortschaft Shikan in Sudans Bundesstaat Nord-Kordofan wurden am 20.09.26 über 292.000 Schulbücher, 40.000 Übungshefte für Arabisch und Mathematik u. a. Lernmaterial zerstört, das bestimmt war für die Verteilung im Oktober zu Schuljahres-Beginn an Kinder von Schulen in West-Bara, Bara und Um Dam. Der Verlust wird das Lernen Tausender Kinder beeinträchtigen.
Bete, dass der HERR den Kindern in der Not zur Zuflucht wird.
Sudan – Dringend Traumahelfer mit Gottes Liebe benötigt
Der die Niedrigen tröstet, Gott, tröstete uns durch die Ankunft des Titus! (2Kor 7,6) Rachidas Tante berichtet: Bewaffnete Militante klopften und riefen: ‚Raus hier.‘ Dann fingen sie an, uns zu schlagen.“ Gamara wurde mit einem Stromkabel geschlagen. „Wir rannten barfuß davon“, sagt sie. „Wir gingen zu Fuß nach Adré, unsere Füße schwollen an.“ Wir nahmen Rachida mit. Ihre engste Familie war ermordet worden. Brüder brachten den kranken Großvater zur Moschee, glaubten, dort vor ihnen sicher zu sein. Doch sie wurden aus der Moschee geholt und erschossen.
Bete, dass sich Christen als Tröster senden lassen.
Sudan – Unzureichende internationale Maßnahmen
Man nimmt Geschenke an, um Blut zu vergießen; aber mich vergisst du!, spricht der HERR. (Hes 22,12) Da starke ausländische Akteure mit den Konfliktparteien in Bündnissen stehen (obwohl beide starker Menschenrechtsverletzungen beschuldigt werden) und es um sehr viel Rohstoffe, wie Gold und Erdöl und immense weitere Gelder (z.B. Waffenhandel) geht, bleiben bisher ausreichend wirksame Maßnahmen, strenge Resolutionen und selbst eine vom Umfang angemessene Berichterstattung vieler Medien aus, was die Weiterführung des Krieges begünstigt.
Bete, dass Korruption und Verharmlosung aufhören.
Sudan – Regenzeit macht Gebiete in Darfur unerreichbar
Erhebe deine Hände zu ihm um der Seele deiner Kinder willen, die vor Hunger verschmachten an allen Straßenecken! (Kla 2,19b) Unterernährte Kinder der sudanesischen Region Darfur sind seit der viermonatigen Regenzeit im Juni nahezu unerreichbar. Die humanitären Hilfswege von Tschad nach Darfur wurden unpassierbar, Straßen verwandelten sich in überflutete Wadis und dichten, Räder verschlingenden „schwarzen Baumwollschlamm“, so dass der Zugang zur Versorgung und Ernährung, den die Kinder dringend benötigen, unterbrochen wurde.
Bete, dass viele Kinder überleben und um baldigen Zugang.
Sudan – Regenzeit macht Gebiete in Darfur unerreichbar
Vom Regen der Berge werden sie durchnässt; weil sie keine Zuflucht haben, klammern sie sich an den Felsen. (Hi 24,8) World Vision warnt, dass sich der Sudan an einem Wendepunkt befindet. Mehr als 12 Mio. Menschen sind vor der Gewalt geflohen, die landwirtschaftliche Produktion bricht zusammen, und Finanzierungsengpässe zwingen viele Hilfsorganisationen dazu, das Land zu verlassen oder Aktivitäten einzuschränken. Millionen Sudanesen kämpfen in Flüchtlingslagern unwirtlicher Berge ums Überleben, ohne Hab und Gut und ohne Zugang zu Wasser oder Nahrung.
Bete für Hilfe und dass Jesus ihr Fels und Halt wird.