29. Januar bis 4. Februar 2024 Tägliches Gebet

Montag 29 Januar

Libyen – Sich der Kinder in Jesu Liebe annehmen

„Singt dem HERRN ein neues Lied, singe dem HERRN, ganze Erde!.“ (Ps 96,1) Der Unterricht eines Musiklehrers wird unterbrochen, um eine Landmine zu entschärfen, die von einigen Kindern entdeckt wurde: Er ist Teil einer freiwilligen Task Force, um diese „Relikte“ des IS zu sichern. Er beklagt, dass "die Kinder mehr an Kalaschnikows gewöhnt sind als an die Musik von L'Eid" und fragt sich, ob Musik den Schmerz lindern kann.

Bete für die Sendung von Christen, die bereit sind, sich der Kinder-Kriegsgeneration in Liebe anzunehmen.

Dienstag 30 Januar

Libyen – Neue Hoffnung im Herrn Jesus finden

„Nach dem Befehl Gottes, unseres Retters, und des Herrn Jesus Christus, der unsere Hoffnung ist.“ (1Tim 1,1) Die kriegsmüden Libyer blicken mit maßvoller Hoffnung auf das "dauerhafte" Waffenstillstandsabkommen. Männer versammeln sich mit Ältesten auf dem Stadtplatz, entschlossen, in die Zukunft zu blicken, nicht in die Vergangenheit. Die Großstadt Benghasi hatte schon immer einen kreativen, unabhängigen Geist. "Freedom-Tea" Zeremonien freuten sich einst auf die Nach-Gaddafi-Ära.

Bete, dass der Herr Jesus ihre Hoffnung wird.

Mittwoch 31 Januar

Libyen – In Jesus Trost in der schweren Lage finden

„Dies beides ist dir begegnet — … Verheerung und Zerstörung, Hunger und Schwert; wie soll ich dich trösten?“ (Jes 51,19) Nach 42 Jahren der Unterdrückung durch Gaddafi und die hinter ihm stehenden Teile der Bevölkerung schlossen sich 2011 verschiedene Stämme zusammen, um sich mit äußerer Hilfe von seinem Regime zu befreien. Allerdings geschah das um einen hohen Preis. Die Einheit des Landes erodierte in Chaos als regionale Fraktionen sich gegeneinander wandten und um die Macht kämpften.

Bete, dass viele in Jesus Trost finden.

Donnerstag 01 Februar

Libyen – Not als Chance zu ewiger Rettung

„Er schafft Frieden in deinen Grenzen, er sättigt dich mit dem besten Weizen.“ (Ps 147,14) Ein Jahrzehnt des gewalttätigen Chaos hat die Wirtschaft Libyens mit ihrer Infrastruktur plattgemacht. Normale Menschen leiden unter extremer Inflation und Bargeldknappheit. Tägliche Ernährungsunsicherheit, Stromausfälle und Gewalt machen das Leben unerträglich. Ausländische Mächte im Land wollen Rohstoffe. Jeder einfache Libyer kämpft, wie er kann, um zu leben.

Bete, dass die einfachen Menschen in ihrer Not Jesus finden, der Frieden bringt.

Freitag 02 Februar

Usbeken – 28 Mio. ohne Christus in Usbekistan

„Wer den Sohn, Jesus Christus, hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.“ (1Joh 5,12) Die Usbeken sind eine muslimische türkische Volksgruppe. Sie leben vor allem in Usbekistan und Zentralasien. Es gibt große Gemeinschaften in Afghanistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Turkmenistan. Die etwa 29 Mio. Nördlichen Usbeken in Usbekistan gehören mit 0,00 % Christen zu den ganz großen Herausforderungen des Evangeliums.

Bete für das Erreichen der Usbeken mit der Frohen Botschaft.

Samstag 03 Februar

Usbeken – Von Hirten zu Landwirten und Stadtbewohnern

„Wenn eure Sünden rot sind wie Purpur, (weiß) wie (Baum-)Wolle sollen sie werden.“ (Jes 1,18b) Traditionell waren die meisten Usbeken halbnomadische Hirten. Heute jedoch arbeiten viele Usbeken in Zentralasien entweder in der Landwirtschaft oder sie leben und arbeiten in größeren Orten und Städten. Man findet sie also auf dem Land, wie in der Stadt. Die Hauptanbaukultur der Landwirte ist Baumwolle. Obst, Gemüse und Getreide werden ebenfalls angebaut.

Bete, dass die Herzen der Usbeken durch den Herrn Jesus weiß werden wie Wolle.

Sonntag 04 Februar

Usbeken – Traditionelle Speisen – auch Pasta beliebt

Jesus sagt: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern. (Joh 6,35a) Übliches Grundnahrungsmittel der Usbeken ist Reis. Das mit Reis gekochte Nationalgericht heißt "Osch". Sehr beliebt ist auch Pasta. Vor Hunderten Jahren reisten italienische und chinesische Händler entlang der Seidenstraße. Sie brachten Pasta nach Zentralasien. Beliebte Pasta-Gerichte sind Asche (ein Nudelgericht, manchmal mit Joghurt vermischt) und Ashak (ein usbekisches Ravioli).

Bete, dass die Usbeken Jesus als die Nahrung des Lebens erkennen.