29. Juli - 4. August 2019 Tägliches Gebet

Montag 29 Juli

Libanon: Große Zahl der Flüchtlinge führt zu Spannungen

„Es sei denn, sie suchen Zuflucht bei mir und machen Frieden mit mir, ja, Frieden mit mir.“ (Jes. 27,5) Der Libanon ist eine kleine Nation im Nahen Osten. Etwa 54% der 6 Mio. Menschen sind Muslime, 27% Sunniten und 27% Schiiten. Einige schätzen, dass jeder vierte ein Flüchtling ist, vor allem aus Syrien. Das belastet die Wirtschaft des Landes extrem und hat zu Ressentiments unter den Einheimischen geführt. Gegen Versuche langfristiger Ansiedlung wird hart vorgegangen.

Bete für Frieden, christliche Flüchtlingsarbeit, Entscheidungen für Jesus und dass Flüchtlinge nach Syrien zurückkehren können.

Dienstag 30 Juli

Libanon: Spannungen zwischen Konfessionen und Religionen

„Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, JHWH, und deinen Namen ehren.“ (Ps. 86,9) 27% der Bevölkerung sind Sunniten, 27%, Schiiten, etwa 40% Christen. Die restlichen ca. 6% Drusen werden als Teil der muslimischen Gemeinschaft angesehen. Spannungen zwischen Konfessionen und Religionen werden als Ursache vieler Unruhen betrachtet. Auch für den 15-jährigen Bürgerkrieg bis 1990. Die Spannungen bestehen noch heute und die verschiedenen Volksgruppen leben ganz unterschiedlich.

Bete, dass der Frieden als Grundlage für Leben und Evangelisation erhalten bleibt.

Mittwoch 31 Juli

Libanon: Friedensstifter und Evangelisten der Liebe Gottes

„ER sendet seine Rede auf die Erde, sein Wort läuft schnell.“ (Ps. 147,15) Diese arabische Nation fördert die Religionsfreiheit und erlaubt offiziell rechtlich die Bekehrung. Aber die 4 traditionellen, religiös unterschiedlichen Menschengruppen interagieren „notgedrungen“. Sie leben nebeneinander, nicht miteinander. Diese Schwäche des Libanon führt nicht nur zu Spannungen: Sie erschwert auch stark die Verbreitung der Frohen Botschaft.

Bete für Versöhnung und Sendung von mehr Mitarbeitern des HERRN, bei Christen Gottes Wunsch zur Liebe, Evangelisation und Rettung der Muslime zu stärken.

Donnerstag 01 August

Libanon: Nächstenliebe bereitet Weg zu den Herzen

„Denn mir ist eine große Tür aufgetan zu reichem Wirken; …“ (1. Kor. 16,9) Die neue Situation mit vielen syrischen Flüchtlingen hat trotz der Probleme etwas sehr Gutes bewirkt. Die Kirche bemüht sich um körperliche Bedürfnisse der Flüchtlinge. Sie nutzt die Gelegenheit, auch geistliche Bedürfnisse der verletzten Menschen zu befriedigen. Sowohl die Größe als auch der Einfluss der Kirche im Libanon haben sie zu einem einzigartigen und strategischen Zentrum für den christlichen Dienst im Nahen Osten gemacht.

Danke Gott und bete, dass die offene Tür für die Verbreitung des Evangeliums reiche Frucht bringt.

Freitag 02 August

Libanon – Geistliche Aufbrüche in der Not der Flüchtlinge

„Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?“ (Jes. 43,19a) Flüchtlinge wollten nach Syrien zurückkehren, viele kamen aber in kürzester Zeit in den Libanon zurück. Denn obwohl der IS in Syrien besiegt wurde, gibt es noch Kämpfe zwischen verschiedenen Fraktionen. Den „Islamischen Staat“ und die Not vor Augen werden sie offen für das Evangelium. Mission Network News berichtete im April über 2 neue Gemeinden, die in den letzten Jahren gewachsen sind. Eine besteht aus 240 Neubekehrten muslimischen Hintergrunds.

Danke Gott und bete für die Erweckung!

Samstag 03 August

Libanon – Herrliches Privileg und Früchte des Dienstes

„Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.“ (Jes. 43,19b) Mitarbeiter empfinden es als herrliches Privileg, auch die Freuden nahöstlicher Kultur zu erleben - Granatäpfel, Feigen, Gurken, Olivenöl, Berge, Meer und natürlich Zedern, die so alt sind wie das Wort selbst. Vor allem aber Menschen zu begegnen und sie zu lieben. Der großzügige Dienst arabischer Gastfreundschaft hat transformative Kraft, ebenso das Ehren der Eltern und älterer Menschen, die Feier der Kinder. All das vertieft unser eigenes Leben mit dem Herrn Jesus.

Bete, dass sich viele zum Dienst in den Nahen Osten rufen lassen.

Sonntag 04 August

Libanon – Beirut kann Licht Christi für den Libanon werden

„Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt … nicht verborgen sein.“ (Mt. 5,14) Der Slogan „Luxus-Club trifft auf 3. Weltkrieg“ beschreibt Beirut, die Hauptstadt Libanons (ca. 2 Mio. EW). Nach dem überfüllten Luxus-Yacht-Hafen begegnet man einem durch 15 Jahre Bürgerkrieg mit Einschusslöchern vernarbten Hochhaus. Die Vielfalt der Ethnien (Araber, Armenier, Kurden), Religionen (Sunniten, Schiiten, Alewiten, Drusen, Maroniten, Orthodoxe) und Traditionen lässt eine Kreativszene aufkeimen. Und welch´ große Auswahl an Speisen!

Bete, dass Beirut ein Licht Christi für den ganzen Libanon wird.