29. März - 4. April 2021 Tägliches Gebet

Montag 29 März

Türkei – Istanbul: 16 – 20 Mio. Muslime in einer Stadt

„Philippus aber kam hinab in die Hauptstadt (Samariens) und predigte ihnen von Christus.“ (Apg. 8,5) Istanbul war Hauptstadt des Römischen, Byzantinischen und Osmanischen Reiches (330-1453 AD). Obwohl Ankara seit 1923 Hauptstadt der Türkei ist, hat Istanbul sehr großen Einfluss auf das Land. Heute leben 16 bis 20 Mio. Menschen in Istanbul. Das wäre groß genug, um das zehntgrößte Land Europas zu sein! Wenn die niedrigste Schätzung mit 16 Mio. richtig wäre, dann kämen bei 2.000 Christen, auf jeden Christen 8.000 Muslime.

Bete für Arbeiter um Istanbul und von dort die ganze Türkei zu erreichen.

Dienstag 30 März

Türkei – Istanbul: Umfeld mit über 1 Mio. ohne Evangelium

„Die sieben Köpfe bedeuten ebenso viele Hügel: die sieben Hügel, auf denen die Frau sitzt.“ (Offb. 17,9b) Wenn es auch nicht Rom ist, wurde es doch wie Rom auf sieben Hügeln erbaut. Istanbul erstreckt sich über zwei Kontinente: Europa und Asien. Das Wachstum der Stadt betrug in den 90ern bis zu 42% pro Jahr. Daher sind die Randgebiete stark zersiedelt. Istanbul ist Epizentrum türkischer Medien, Musik, Geschichte, des Islams, der Bildung und Politik. Es gibt Umgebungen mit 500T – 2 Mio. Menschen ohne Zeugen des Evangeliums und ohne Gemeinde.

Bitte um Arbeiter des HERRN für diese Nachbargebiete.

Mittwoch 31 März

Türkei – Istanbul: Erweckung würde das ganze Land verändern

„Und der HERR war mit Josua, und die Kunde von ihm verbreitete sich durch das ganze Land.“ (Jos 6,27) Die Verbreitung des Evangeliums ist der Hauptgrund, warum unbedingt mehr Christen nach Istanbul gehen sollten. Denn Istanbul ist das kulturelle, wirtschaftliche und historische Zentrum der Türkei. Wenn das Evangelium diese Stadt verwandeln würde, würden die Auswirkungen schnell jede einzelne Provinz des Landes und sogar den Balkan erreichen. Istanbul wäre DER Dominostein, der dann alle anderen fallen lässt.

Bete, dass Erweckung zum Herrn Jesus Christus von Istanbul ausgeht.

Donnerstag 01 April

Türkei – Istanbul: 3 Mio. unerreichte Kurden in der Stadt

„Sondern wie geschrieben steht: »Denen nicht von ihm verkündigt wurde, die werden sehen, und die nicht gehört haben, werden verstehen.« “ (Röm. 15,21) Istanbul ist Heimat von 3 Mio. kurdischen Einwohnern und damit der größten kurdische Bevölkerung der Welt. Da den Arbeitern und einheimischen Christen immer mehr der Zugang zu Türkisch-Kurdistan verwehrt wird, bietet Istanbul einen einzigartigen Zugang zur größten Konzentration bisher unzugänglicher und vom Evangelium unberührter Menschen.

Bitte für Arbeiter und das Erreichen dieser 3 Mio. kurdischen Muslime mit dem Evangelium.

Freitag 02 April

Türkei – Istanbul: Viele Bewohner aus unerreichten östlichen Provinzen

„Eine gute Botschaft aus fernen Landen ist wie kühles Wasser für eine durstige Kehle.“ (Spr. 25,25) Aufgrund der Urbanisierung in der Türkei bietet Istanbul die Möglichkeit, Menschen aus den eher ländlichen Provinzen zu begegnen. In ihren ursprünglichen Gebieten ist ein langfristiger Aufenthalt für Ausländer aus politischen Gründen sehr schwierig bis unmöglich geworden. In Istanbul leben mehr Einwohner aus den Provinzen Sivas, Tunceli, Erzincan, Kastamonu, Sinop, Giresun und Bayburt als in den Provinzen selbst. Um den Osten zu erreichen, kann man im Westen beginnen.

Bitte um neue Teams für Menschen aus der Osttürkei.

Samstag 03 April

Türkei – Istanbul: Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Iran u.a. Länder

„Höre mein Gebet, HERR, und vernimm mein Schreien; schweige nicht zu meinen Tränen! Denn ein Fremdling bin ich bei dir, ein Beisasse wie alle meine Väter.“ (Ps. 39,13) In Istanbul gibt es auch große Flüchtlings-Populationen. Das ist eine großartige Gelegenheit, um Muslimen aus Syrien, Irak, Iran, Afghanistan und Somalia zu begegnen. Sehr wertvoll wären auch Gläubige, die in der kleinen türkischen Kirche Leidenschaft zum Erreichen dieser Völker entfacht. Es braucht viel Weisheit im Umgang mit der einflussreichen muslimischen Bevölkerung.

Bete für den Zugang zu den Flüchtlingen in Istanbul.

Sonntag 04 April

Türkei – Istanbul: Kultursensibler Zugang und Sprachen

„(Wir sind) Parther und Meder und Kreter und Araber — wie hören wir sie von den großen Taten Gottes IN UNSEREN SPRACHEN reden? (Apg. 2,8ff) Das Reden in den Sprachen der Menschen, die man erreichen möchte, ist Voraussetzung für fruchtbaren Dienst. Am besten kann man Sprach- und Kulturkenntnisse vor Ort entwickeln, so am Leben und der Kultur direkt teilhaben. An den Unis werden verschiedene Master-Studiengänge angeboten. Möglichkeiten zur Tätigkeit gibt es im Bildungssektor. Spezialisten können als Berater tätig werden.

Bete für Interessierte und um Mut und Freude am Sprachstudium.