3. - 9. August 2020 Tägliches Gebet

Montag 03 August

Afghanistan – Ineinandergreifen von 3 Krisen

„Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.“ (Ps. 50,15) Afghanistan hat 38,9 Mio. EW, davon 99,9% Muslime. Von der sowjetischen Besatzung 1979 bis heute durchleidet Afghanistan Jahre des Kampfes, des Tötens und der Bombardierung. Jetzt greifen mehrere Krisen ineinander: beschleunigte Gewalt, tödlicher Virus und purer Hunger. Armut herrscht auf dem Land und in den Städten. Wachsende 42% leben unter der Armutsgrenze - vor allem auf dem Land; 20% nur knapp darüber. Laut Arab-News-Berichten steht eine Katastrophe bevor.

Bete, dass viele Jesus anrufen.

Dienstag 04 August

Afghanistan – Viele innerislamische Konflikte

„So lange bis über uns ausgegossen wird der Geist aus der Höhe. Dann wird die Wüste zum fruchtbaren Lande“ (Jes. 32,15) Das faszinierende Afghanistan ist mit 99,9% Muslimen und ca. 72 unerreichten Völkern eines der am wenigsten erreichten Länder der Erde. 85% sind traditionelle Sunniten, die meisten anderen Schiiten. Der Islam dominiert jeden Aspekt des Lebens. Er wird als Einheit über ethnische und Stammesgrenzen dargestellt. Doch es gibt große Feindseligkeit und Misstrauen zwischen Sunniten und Schiiten und durch islamische Lehren innere Kämpfe in Familien.

Bete, dass Gottes Geist rettend wirkt.

Mittwoch 05 August

Afghanistan – Lieder im Widerstreit mit harter Religion

„Singt dem HERRN ein Danklied und lobt unsern Gott mit Harfen.“ (Ps. 147,7) Mullahs (religiöse Lehrer oder Führer) lehren, dass Musikhören die Anhänger des Islams in die Hölle schicken wird. Aber die meisten Afghanen lieben Musik. Sie scheint ihnen eine Freude zu geben, die sie anderswo nicht finden. Das Tanzen wird als ein noch größeres Übel gesehen, das strenge Anhänger anprangern. Doch wenn man Hochzeiten besucht, sind sie sehr lebhaft und voller Energie. Die Afghanen ehren ihre Religion, aber ihre Herzen sagen ihnen etwas anderes.

Bitte, dass geistliche biblische Lieder das Land durchziehen.

Donnerstag 06 August

Afghanistan – Was Gott tut (Teil 1)

„ER ist ein Retter und Nothelfer, und ER tut Zeichen und Wunder im Himmel und auf Erden.“ (Dan. 6,28) Nur sehr wenige der 38,9 Mio. Afghanen haben jemals die gute Nachricht von Jesus Christus gehört. Der Wechsel vom Islam zum Christsein kann den Märtyrertod zur Folge haben. So versammeln sich Gläubige im Verborgenen und beten an. Es ist unmöglich, Gottesdienste zu dokumentieren aber unbestreitbar wenden sich Muslime an Christus. Die Kirche wächst. Einigen begegnete Jesus in Träumen und Visionen; andere hörten das Evangelium im christlichen Radio.

Danke und bete für Stärkung der Gläubigen.

Freitag 07 August

Afghanistan – Was Gott tut (Teil 2)

„Denn ich errettete den Armen, der da schrie, und die Waise, die keinen Helfer hatte.“ (Hiob 29,12) Auch Christliche Hilfswerke manifestieren die Liebe Gottes durch Hilfen zur Erfüllung der immensen Bedürfnisse der Nation. Einige der humanitären Helfer sind sogar als Märtyrer gestorben. Auch extremistische Gewalt hat viele Muslime veranlasst, ihren Glauben in Frage zu stellen. In fast jeder ethnischen Gruppe in Afghanistan kamen einige Menschen zu Christus. So gibt es heute unter großer Verfolgung vielleicht mehrere tausend Gläubige in Afghanistan!

Danke und bitte um unbedingt benötigte weitere Arbeiter.

Samstag 08 August

Afghanistan – Immenser Bedarf an Mitarbeitern

„Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?“ (Röm. 10,14b). Es braucht viel mehr Arbeitskräfte, um die lokale Gemeinschaft effektiv zu erreichen. Mehrere Arbeiter mussten 2020 aus verschiedenen Gründen weggehen. Andere konnten bleiben. Sie helfen bspw. Gesichtsmasken, Seife, Lebensmittel sowie Schriften zu verteilen, unterrichten Einheimische über das Virus und Verhalten in der Krise. Viel mehr Mitarbeiter werden benötigt, damit Dutzende unerreichter Volksgruppen das Evangelium hören, um neue Möglichkeiten zu eröffnen und die Bewegungen zu Christus zu fördern.

Bitte den Herrn der Ernte um Arbeiter.

Sonntag 09 August

Afghanistan – Neue Möglichkeiten dem Herrn Jesus zu dienen

"Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein." (Joh. 12,26) Krieg und Unsicherheit brachten viele Muslime dazu, ihre Dörfer zu verlassen, um Sicherheit und Einkommen in Städten zu finden. Das eröffnet Ingenieuren, Lehrern und Wirtschaftsfachleuten die Möglichkeit, diesen neuen Stadt-Bevölkerungen zu dienen. Das Land bleibt für Christen der zweitgefährlichste Ort der Welt. Der Dienst erfordert Demut, Kreativität, Flexibilität, Ausdauer, Mut und Widerstandsfähigkeit um in der unruhigen Nation Bewegungen zu Jesus zu katalysieren.

Bitte um solche Nachfolger Jesu.