3.–9. August 2026 Tägliches Gebet

Montag 03 August

7 muslimische Konflikte – „Enden der Erde“ entstehen

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, … und werdet meine Zeugen sein … bis an das Ende der Erde. (Apg 1,8) Zu den opferreichsten Konflikten in mehrheitlich muslimischen Ländern zählen 2026 die Kriege im Sudan und Jemen sowie weitreichende islamistische und separatistische Aufstände in Syrien, der Sahelzone, Pakistan, Somalia und Nigeria. In diesen Länder leben manche der vom Evangelium am wenigsten erreichten Völker.

Bete für das Erreichen der „Enden der Erde“ in Sudan, Jemen, Syrien, Sahel, Pakistan, Somalia, Nigeria.

Dienstag 04 August

Krieg im Sudan: viele Zivilopfer, kaum Zugang

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, … und werdet meine Zeugen sein … bis an das Ende der Erde. (Apg 1,8) Der Bürgerkrieg zwischen sudanesischer Armee und islamistisch-paramilitärischer RSF (Rapid Support Forces) fordert seit Beginn extrem hohe Opferzahlen. Beiderseitige Gewalt mit massiven Übergriffen auf die Zivilbevölkerung in Regionen wie Darfur, macht den Sudan derzeit Großteils unzugänglich. Die unerreichtesten Muslime sind 16 Mio. arabische Sudanesen, 1 Mio. Dar-Hamid und 0,9 Mio. Beja-Hadendoa.

Bete für das Kriegsende und große Hinwendungen der 3 Völker zu Christus.

Mittwoch 05 August

Krieg im Jemen: Isolation des Nordens

Sie schwiegen still, lobten Gott und sprachen: So hat Gott auch den Nationen die Umkehr gegeben, die zum Leben führt! (Apg 11,18) Der Konflikt zwischen der anerkannten Regierung samt saudischer Koalition gegen die Huthi-Rebellen (seit 2014) bleibt instabil. 2023 stiegen Huthi als Partner des Iran in den Krieg gegen Israel ein. Trotz Waffenruhe-Phasen gibt es immer wieder heftige Kämpfe. Es tobt eine der schwersten humanitären Krisen der Welt. 20 Mio. arabische Nordjemeniten u.a. Völker sind so auch vom Evangelium abgeschnitten.

Bete für die Umkehr und Hinwendung des Nordjemens zu Jesus Christus.

Donnerstag 06 August

Kurmandschi-Kurden – Heimat im Zweistromland

Der dritte Strom heißt Tigris; das ist der, welcher östlich von Assur fließt. Der vierte Strom ist der Euphrat. (1Mo 2,14) Die vom Evangelium unerreichten muslimischen Kurmandschi-Kurden leben vor allem im Grenzgebiet von Irak, Iran, Türkei und Syrien. Es ist ein Land mit wilden Bergen, Flüssen und weiten Ebenen, heiß im Sommer, eiskalt im Winter; etwa so groß wie Deutschland. Es wird auch „Kurdistan“ bzw. „Mesopotamien“ genannt. Das AT erwähnt, dass hier Euphrat und Tigris fließen und Abraham aus diesem Land kam.

Bete, dass der Herr Jesus aus den Kurmandschi viele Männer des Glaubens beruft.

Freitag 07 August

Kurmandschi-Kurden – Doppelte Verfolgung im Iran

… ihren Samen unter die Heidenvölker zu werfen und sie zu zerstreuen in die Länder. (Ps 106,27) Etwa 13 Mio. Kurmandschi-Kurden leben in der (Ost-)Türkei, 1,8 Mio. in Syrien, 0,6 Mio. im Iran und 0,3 Mio. im Irak; weitere in über 20 Länder verstreut. 95 % sind sunnitische Muslime, aber oft eher liberal. Christen gibt es nur sehr wenige. Sie erleben Verfolgung, besonders im Iran: Kurden sind dort Druck ausgesetzt, weil sie in einem schiitischen Land Sunniten sind. Dann zum Glauben an Jesus zu kommen, bedeutet für sie doppelte Verfolgung.

Bete, dass Kurmandschi Kurden in der Zerstreuung Jesus finden.

Samstag 08 August

Kurmandschi-Kurden – Mangelnde Einheit, viele Kriege

Man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst. (Jes 9,5b) Als Untergruppe der Kurden gehören Kurmandschi zu einem der ältesten und größten Völker des Nahen Ostens. Historisch handelt es sich um ein nomadisches Volk, welches auch Ackerbau betrieb. Früher waren sie durch Bergkämme und Flüsse, aber auch durch Stammeskämpfe und verschiedene Sprachen voneinander getrennt. Die mangelnde einheitliche Identität machte sie zum Spielball der Großmächte, sodass ihre Geschichte von vielen Kriegen geprägt ist.

Bete, dass sie Jesus, den Friedefürst annehmen.

Sonntag 09 August

Kurmandschi-Kurden – Genozid-Teilnahme u. Unterdrückung

Vater unser im Himmel … vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. (Mt 6,12) Während des 1. Weltkriegs machten sich die muslimischen Kurmandschi-Kurden mitschuldig am Genozid der Türkei an den christlichen Armeniern. Auch im türkischen Unabhängigkeitskrieg kämpften sie Seite an Seite mit den Türken, doch in der daraufhin neu gegründeten Türkei wurden sie nicht als ethnische Minderheit anerkannt, durften ihre Sprache nicht sprechen, ihre Kleidung nicht tragen usw.

Bete, dass ihnen die Schuld des Genozids vergeben wird und sie das viele an ihnen begangene Unrecht vergeben.