3. - 9. Februar 2020 Tägliches Gebet

Montag 03 Februar

Marokko – Gastfreundschaft und Glaubensgespräche

„Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft.“ (Röm. 12,13) Marokko hat 36 Mio. Einwohner. 99% sind Muslime. Es ist ein wunderschönes, vielseitiges Land in der westlichen Ecke Nordafrikas und beliebtes Reiseziel für Touristen. Das „Erschüttern des Glaubens eines Muslims“ steht unter Strafe. Das reiche kulturelle Erbe der Berber bekam Einflüsse der arabischen Invasion, später der spanischen und französischen Kolonialisierung. Marokkaner sind warmherzig und gastfreundlich. Bei Treffen wird süßer Tee aus silbernen Kannen eingeschenkt.

Bete für Kontakt mit Christen und Glaubensgespräche.

Dienstag 04 Februar

Marokko – Offenbarungen des Herrn Jesus Christus

„Sah ich mitten am Tag, o König, auf dem Weg ein Licht vom Himmel, heller als der Glanz der Sonne, das mich umleuchtete.“ (Apg. 26,13) 99% der Bevölkerung Marokkos sind Muslime. Der König, Mohammed VI., behauptet direkter Nachfahre des Propheten Muhammad zu sein. Er hat den sunnitischen Islam zur Staatsreligion erklärt. Er versucht, die einst einflussreichen Sufi-Bruderschaften wiederzubeleben, weil er hofft, dass die mystische Hingabe an Allah seine Herrschaft weniger bedroht als der kämpferische Eifer islamistischer Gruppen.

Bete, dass sich der Herr Jesus Sufis als Retter offenbart.

Mittwoch 05 Februar

Marokko – Stärkung der Christen und Evangelisation

„Denn des HERRN Augen schauen alle Lande, dass er stärke, die mit ganzem Herzen bei ihm sind.“ (2.Chr. 16,9) In Marokko herrscht eine relative Toleranz gegenüber anderen Glaubensrichtungen. Vor allem in großen Städten sind sogar (wenige) Kirchengebäude zu sehen. Wer sich offen für die gute Nachricht zeigt, hat dennoch Angst vor Entdeckung und Verfolgung. Es gibt, Gott sei Dank, schätzungsweise einige Tausend Christen. Um religiöse Gewalt und Konflikte zu vermeiden, versuchen Regierung und Volk alle christlichen Aktivitäten geheim zu halten.

Bete für Stärkung, Mut und Verkündigung der Christen.

Donnerstag 06 Februar

Marokko – Anerkennung von Marokkanern als Christen

„Des Königs Herz ist in der Hand des HERRN wie Wasserbäche; er lenkt es, wohin er will.“ (Spr. 21,11) Mitarbeiter bitten um Gebet zur Überwindung von Hindernissen für die Evangeliums-Verbreitung und für das geistliche Wachstum Gläubiger mit muslimischem Hintergrund. Dazu gehört das gesetzliche Verbot, Marokkaner vor Ort als Nachfolger Christi anzuerkennen. Dadurch haben sie keine Religionsfreiheit. Sie dürfen keine Glaubens-Versammlungen organisieren. Es ist ihnen verboten, das Evangelium mit anderen zu teilen.

Bete für die Änderung des Gesetzes und für die Sendung von Mitarbeitern zur Stärkung.

Freitag 07 Februar

Marokko – Gebiete ohne bekannte Christen und Arbeiter

„Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.“ (Mt. 10,16) Trotz Jahrzehnten der Verbreitung des Evangeliums gibt es in Marokko Gebiete ohne bekannte Gläubige oder Mitarbeiter. Dort ist es für die Mitarbeiter nicht leicht, ihre Anwesenheit zu rechtfertigen und einen Wohnsitz zu erhalten. Es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass ein Muslim je einem Jünger des Herrn Jesus begegnet. - Dringend erforderlich sind Christen, die dort hinziehen, um unter den Muslimen zu leben!

Bete für Berufungen, die Sendung und Aufenthaltsgenehmigungen.

Samstag 08 Februar

Marokko – Mutige Christen umbeten und lehren

„Die ganze Gemeinde betete an und der Gesang erscholl …; und das alles währte so lange, bis das Brandopfer vollendet war.“ (2.Chr. 29,28) Trotz Mangels an Freiheit setzen sich einige mutige Einheimische leidenschaftlich für die Verbreitung des Evangeliums ein. Sie haben oft für ihren Glauben gelitten. Sie haben durchgehalten, waren und sind eine Inspiration für andere Gläubige. Als Staatsbürger kennen sie die Sprache und die Kultur. Und sie haben auch die Bereitschaft, sich in den Schriften ausbilden zu lassen. Sie sind für die Zukunft des Landes von entscheidender Bedeutung.

Bete für diese mutigen Marokkaner.

Sonntag 09 Februar

Marokko – Erreichen der jungen Generation

„Der HERR sprach: Sage nicht: »Ich bin zu jung«, sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende ….“ (Jer. 1,7) Junge Marokkaner nutzen regelmäßig soziale Medien. Es ist zu einer fruchtbaren Strategie geworden, ihnen über diese Medien Bibeln und Glaubenszeugnisse in der Landessprache zur Verfügung zu stellen. Die wegen Stagnation oft frustrierte jüngere Generation wendet sich dem Islamismus zu oder vom Islam ab. Einige wollen echte Antworten auf ihre Glaubensfragen finden und wünschen sich eine echte Beziehung zu Gott.

Bete, dass unter jungen Erwachsenen eine neue Generation Christen heranwächst.