3. - 9. Juni 2019 Tägliches Gebet

Montag 03 Juni

Weltweit: Gastfreundschaft bei christlichen Festen

„Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht im Finsteren wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh. 8,12) In Westafrika geben Nachfolger Jesu bei christlichen Festen die Gute Nachricht durch Gastfreundschaft an muslimische Freunde weiter. Man feierte Ostern als das „große christliche Opferfest“, an dem Gott seine Liebe in Jesus offenbarte. Man saß auf dem Boden um eine große Schale mit Lammfleisch, Gemüse, Brot, Datteln und Sahne herum. Als Abschiedsgeschenk erhielt jeder symbolisch eine Taschenlampe mit obigem Bibelvers.

Bete für Kreativität, um Muslime zu erreichen.

Dienstag 04 Juni

Europa: Muslimische Migranten in Europa

„Ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.“ (Mt. 25,36b) Es gibt keine einfachen Lösungen für Spannungen durch Migration und verschiedene Kulturen. Aber Gastfreundschaft, Leben teilen, kommt dem nahe, wie Jesus auf Menschen reagierte. In einer Jugendhaftanstalt in Westeuropa sind Rassismus und das Potenzial zur Radikalisierung Alltag. Dennoch setzen sich Mitarbeiter ein, Beziehungen zu bauen und Herzen zu gewinnen. Während der Treffen versorgt sogar ein freundlicher muslimischer Häftling aus Asien jeden mit Tee und Keksen.

Bete, dass Gastfreundschaft die Liebe und Rettung in Jesus weiterreicht.

Mittwoch 05 Juni

Weltweit: Das Fest des Fastenbrechens zum Ende des Ramadans

„Vernachlässigt nicht die Gastfreundschaft; denn durch sie haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt.“ (Hebr. 13,2) Das Fest des Fastenbrechens (türkisch: „Zuckerfests“) läutet das Ende des Fastenmonats ein. Der Folgemonat beginnt bei Sonnenuntergang am letzten Tag des Ramadan, wenn der Neumond gesichtet wird. Dies kann je nach Ort einen oder zwei Tage variieren. Der erste Tag im Shawwal ist der einzige Tag des Monats, an dem Muslime nicht fasten dürfen. Das Feiern dauert 2 bis 4 Tage. Geschenke werden ausgetauscht und Essensspezialitäten vorbereitet.

Bete für Begegnungen beim Fastenbrechen.

Donnerstag 06 Juni

Weltweit: Nach dem Ramadan weiterbeten für Muslime

„Freut euch allezeit! Betet ohne Unterlass!“ (1 Thess. 5, 16 - 17) Nun ist der Fastenmonat Ramadan zu Ende. Doch unsere Gebete für Muslime weltweit dürfen weitergehen: Wir hören von Naturkatastrophen, Unruhen, Kriegen und Flucht, die muslimische Bevölkerungsgruppen treffen. Wenn wir von Gewalt oder Unrecht in Zusammenhang mit Muslimen hören, nehmen wir uns Zeit, sowohl für die Opfer, als auch für die Täter zu beten.

Bete, dass Gott in Kontakt mit Muslimen bringt, dass wir Gottes große Liebe in Wort und Tat deutlich machen. Bete, dass Jesus seine Gemeinde unter allen Völkern in der islamischen Welt baut.

Freitag 07 Juni

Weltweit: Erweckung hin zu Christus in der muslimischen Welt

„Darum will ich ihm die Vielen zur Beute geben … dafür, dass er sein Leben in den Tod gegeben hat.“ (Jes. 53,12) Wenn die Welt ein Dorf mit 100 Einwohnern wäre, bezeichneten sich 33 als Christen; 24 wären Muslime, 14 Hindus, 11 wären nicht religiös, 7 Buddhisten, 6 folgten chinesischen Religionen. Wir sehen daran den großen Auftrag, das Evangelium in die muslimische Welt zu tragen. Schlimmste Christenverfolgungen (u. a. in China) wurden in der Geschichte gefolgt von größtem christlichem Gemeindewachstum.

Bete daher zuversichtlich für die Rettung in Jesus und Erweckung in der muslimischen Welt.

Samstag 08 Juni

Weltweit: Großes Wachstum der christlichen Gemeinde erbitten

„Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“ (Lk. 18,27) Prognosen für 2050 zeigen, dass sich 1/3 der Welt immer noch christlich nennen wird. Aber der Islam wird wegen hoher Geburtenraten schnell wachsen und die Größe der Christenheit erreichen. Andere Religionen und Nichtreligiöse werden prozentual kleiner. Wenn nicht besondere Kriege, Epidemien oder Erweckungen geschehen, kommt es zur zunehmenden Islamisierung der Welt durch hohe Geburtenraten.

Christus hat seine Gemeinde seit 50 Generationen gebaut. Bete, dass sie jetzt tiefer und weiter wächst als jemals angenommen.

Sonntag 09 Juni

Afrika: Missionarische Mobilisierung des christlichen Südens

„Mose hatte sich nämlich eine kuschitische (afrikanische) Frau genommen.“ (4 Mo 12,1b) Afrikas Jugend stellt heute ein Fünftel aller jungen Menschen der Welt und könnte 2050 sogar ein Drittel stellen. Diese Jugend als Nachfolger Jesu könnte zu DER Kraft Gottes für das Evangelium werden - oder arbeitslos und wütend zum Treibstoff für Bürgerkriege. Die afrikanische Kirche ist ein Licht für die Welt. Bereits heute ist jeder vierte Christ Afrikaner, wachsend auf 4 von 10 bis 2050.

Bete für die afrikanischen Christen und erbitte von Gott eine große Hinwendung zu Christus bei vielen muslimischen Völkern Afrikas.