30. Dezember - 5. Januar 2020 Tägliches Gebet

Montag 30 Dezember

Paschtunen – Kinder in Afghanistan und Pakistan

„Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.“ (Lk. 18,16) Auch wenn Paschtunen-Kinder uneingeschränkt miteinander spielen können, ist das Leben der meisten schwierig und sogar traumatisch. Von vielen Kindern wird von klein auf verlangt, Arbeiten zu verrichten, die selbst Erwachsenen im Westen schwer fallen würden, wie z.B. den Lebensunterhalt durch Betteln zu verdienen, Abfall zum Recyceln zu sammeln oder schwere körperliche Arbeit.

Bete, dass Christen Kinder-Projekte beginnen können und der Herr Jesus den Kindern begegnet.

Dienstag 31 Dezember

Paschtunen – Kinder in Afghanistan und Pakistan

„So ist's auch nicht der Wille bei eurem Vater im Himmel, dass auch nur eines von diesen Kleinen verloren werde.“ (Mt. 18,14) Kleine Kinder müssen oft Wasser und Feuerholz für zu Hause besorgen. In den Paschtunen-Gebieten ist verbaler, körperlicher und sexueller Missbrauch von Kindern verbreitet. Viele Kinder leiden zudem am Trauma des Krieges. Natürlich gehört eine ganze Anzahl Kinder auch guten Familien an. Sie erhalten eine Schulbildung für ein erfolgreiches Leben. Doch kaum ein Paschtunen-Kind hört je die Gute Nachricht von Jesus Christus.

Bete um Mitarbeiter und Wege für das Evangelium.

Mittwoch 01 Januar

Paschtunen – Universitäten und private Bildungsinstitute

„Gewöhne einen Knaben an seinen Weg, so lässt er auch nicht davon, wenn er alt wird.“ (Spr. 22,6) Hamid sagt: „Wir haben die Wege der Vergangenheit gesehen, vor allem ihre Fehler. Jetzt müssen wir vorwärts schauen. Wir brauchen bessere Bildung und eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation, um den Teufelskreis der Gewalt zu beenden.“ Er gehört zu den 100.000 jungen Menschen der Unis und privaten Bildungsinstitute der Großstädte Pakistans und Afghanistans. Dort begegnen sie auch erstmals tiefer neuen Ideen und Konzepten.

Bete für sie, dass Christen sie in der Bildung gute Wege lehren.

Donnerstag 02 Januar

Paschtunen – Bildung hin zu Wahrheit und Weisheit

„Siehe, dir gefällt Wahrheit, die im Verborgenen liegt, und im Geheimen tust du mir Weisheit kund.“ (Ps. 51,8) Manche Paschtunen hören an Unis und Bildungsinstituten zum ersten Mal von Jesus. Dort können sie seine Lehre als Option für den eigenen Glauben erwägen. Unis haben auch radikal fundamentalistische Studenten und Mitarbeiter. Sie beobachten christliche Arbeiter genau. Nur wenige von denen mit Interesse an persönlichem Glauben wachsen zu Nachfolgern Christi heran. Aber es beschäftigen sich mehr als je zuvor mit der Wahrheit.

Bete, dass sie durch Jesu Wahrheit und Weisheit gerettet werden.

Donnerstag 03 Dezember

Paschtunen – Moscheen als Zentren der Gemeinschaft

„Jesus, das Licht aus der Höhe erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.“ (Lk. 1,79) Bei Paschtunen ist es die Moschee, die die gesamte Gemeinschaft zusammenhält. Es kann aber auch die Plattform sein, die sie spaltet. Die Männer kommen dort zum Gebet zusammen und empfangen geistlichen Input und Lehre. Es ist aber auch der Ort, an dem in radikalen Predigten gegen „un-islamisches“ Verhalten zu Gewalt aufgerufen wird und es zum Verlust von Menschenleben kommen kann.

Bete, dass der Herr Jesus das Zentrum der Paschtunen wird.

Freitag 04 Dezember

Paschtunen – Koranschulen ersetzen Allgemeinbildung

„Oholiab vom Stamm Dan, ein Schmied, Schnitzer, Kunstweber und Buntwirker in blauem und rotem Purpur, Scharlach und feiner Leinwand.“ (2.Mose 38,23) Im gesamten religiös-konservativen Paschtunen-Gebiet bieten große „Madrassas“ Koranstudien als Vollzeitunterricht für Mädchen und Jungen an. Hunderttausende lernen nach einem islamischen Lehrplan auf Sekundarschulniveau fast nur islamische Theologie und Praxis. So sind sie nur qualifiziert, um in Moscheen zu arbeiten oder islamische Fächer zu unterrichten.

Bete für Vielfalt der Ausbildung, Gabenförderung, Freiheit für Meinung und Glauben.

Sonntag 05 Januar

Paschtunen – Mullahs mit bedrohlicher Macht

„Die Spötter bringen leichtfertig eine Stadt in Aufruhr; aber die Weisen stillen den Zorn.“ (Spr. 29,8) Es gibt Ausnahmen, aber viele Mullahs der Paschtunen sind unzureichend ausgebildet und engstirnig. Als religiöse Prediger und Lehrer haben diese funktionalen Analphabeten viel Macht Menschen aufzuwiegeln, sogar dazu, gewaltsam gegen (aus ihrer Sicht) „un-islamische“ Aktivitäten ohne Beweise vorzugehen. In Folge ihrer Predigten mit Anschuldigungen gegen Rivalen oder Minderheiten kann Besitz zerstört und Blut vergossen werden.

Bete, dass der HERR dem Bösen wehrt, ihm die Macht nimmt, Mullahs rettet.