31. August - 6. September 2020 Tägliches Gebet

Montag 31 August

Covid-19 - Hilferufe vieler Menschen in Not

„Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt.“ (Jak. 1,5) Die Infektionszahlen steigen weiter. Täglich im Libanon um 5%, Marokko 3%, Albanien, Irak und Indien 2%. In einer befreundeten Großfamilie von Mitarbeitern in der Golfregion verstarben bereits 14 Familienmitglieder. Mitarbeiter in den Ländern sind teilweise überwältigt von den Hilferufen. Wer braucht am dringendsten Hilfe? Was hat Priorität? Wie können sie mit ihrer Kraft und den finanziellen Mitteln am besten haushalten?

Bete um Weisheit für die Mitarbeiter vor Ort.

Dienstag 01 September

Covid-19 - Warum sich Muslime entscheiden, Jesus zu folgen

„Lasst uns jede Gelegenheit nutzen, allen Menschen Gutes zu tun.“ (Gal. 6,10) Wir freuen uns über Muslime, die zu Jesus fanden und ihm nachfolgen. In verschiedenen Umfragen wurden Christen mit muslimischen Hintergrund gefragt, welche Faktoren zu dieser Entscheidung beigetragen hätten. Nummer eins war der „Lebensstil der Christen“ und die Beobachtung, dass Christen so viel Gutes tun! Die Corona-Krise gibt uns jetzt ganz besondere Gelegenheiten, Muslime durch unser Gutes-Tun einzuladen, Jesus zu folgen.

Bete für die Einsätze tätiger Liebe, dass noch viele Muslime in der Corona-Krise zu Jesus finden.

Mittwoch 02 September

Covid-19 - Gelegenheiten für ehemalige Muslime

„Lasst uns also nicht müde werden, Gutes zu tun. Es wird eine Zeit kommen, in der wir eine reiche Ernte einbringen.“ (Gal. 6,9) Ein ehemaliger Muslim und jetziger Gemeindeleiter half mit, in seinem Heimatdorf Lebensmittel-Pakete zu verteilen. Er berichtet: „Was wir dort praktisch getan haben, ist mehr wert als 10 Jahre bloßer Gespräche. Jetzt zeigen Muslime offenes Interesse für den Weg von Jesus. Das ist seit einigen Jahren nicht mehr passiert.“

Bete dass noch viele ehemalige Muslime ihren Leuten von der Liebe Gottes erzählen.

Donnerstag 03 September

Covid-19 - Muslimische Brückenbauer

„Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er gerettet werden.“ (Joh. 10,9) In den meisten Ländern arbeiten in dieser Krise ausländische Mitarbeiter mit lokalen Muslimen zusammen, um helfen zu können. Die einheimischen Muslime kommen bei Besuchen oft mit, um zwischen den Familien und den Mitarbeitern zu vermitteln. Sie hören dadurch auch selbst immer wieder, wie die Ausländer von der Liebe Gottes erzählen.

Bete, dass viele der muslimischen Brückenbauer und Übersetzer selbst den Weg finden, Jesus zu folgen.

Freitag 04 September

Covid-19 - Was Gott tut (Teil 1)

„Der HERR wende sich dir in Liebe zu und gebe dir Frieden!“ (4. Mose 6,26) Eine alleinerziehende Mutter litt aufgrund der Pandemie Hunger. Jedes Mal, wenn Mitarbeiter sie besuchten, verspürte sie ein Gefühl des Friedens und wie eine Last von ihren Schultern wich. Selbst heute - nach den Verteil-Aktionen - lädt diese junge Frau das Team nun weiterhin ein, Bibelgeschichten mit ihr und ihrer Familie zu teilen. Dies ist nur ein Beispiel von vielen Erlebnissen, die gerade jetzt passieren.

Bete, dass noch viele Muslime in Jesus den Frieden Gottes finden.

Samstag 05 September

Covid-19 - Was Gott tut (Teil 2)

„Ich bin bei dir, und niemand kann dir etwas anhaben. Denn viele Menschen in dieser Stadt werden an mich glauben.“ (Apg. 18,10) Bei der Lebensmittelübergabe in Nordafrika fragte die Frau: „Was fühlt ihr, wenn ihr diese Lebensmittel verschenkt? Warum tut ihr das?“ Als die Besucher über die Bibel sprachen, wurde sie hellhörig. Denn sie hatte selbst einen Teil der Bibel gelesen und noch einige Fragen. Die Besucher blieben dann zwei Stunden, um der interessierten Muslima vom Evangelium des Herrn Jesus zu erzählen.

Bete dass noch viele fragende Muslime in Kontakt mit Christen kommen.

Sonntag 06 September

Covid-19 - Corona-Fälle in Flüchtlingscamps

„Der HERR aber beschützt alle, die ihm mit Ehrfurcht begegnen und die auf seine Gnade vertrauen.“ (Psalm 33,18) In den großen Flüchtlingscamps wie in Bangladesch, Libanon und Süd-Sudan fürchten die Menschen wegen des engen Zusammenlebens einen Ausbruch des Virus besonders. Unter den Rohingya in Bangladesch wurden bereits Dutzende Fälle bekannt. Die Dunkelziffern liegen wahrscheinlich viel höher. Denn viele trauen sich aus Scham und Angst nicht, sich untersuchen zu lassen.

Bete, dass die Flüchtlingslager von Pandemien verschont bleiben und die Menschen im Herrn Jesus Hilfe finden.