31. August bis 6. September 2026 Tägliches Gebet

Montag 31 August

Afghanistan – Traumatisierte Kinder und Schulbildung

HERR, deine Gnade reicht bis zum Himmel, deine Treue bis zu den Wolken! (Ps 36,6) Im Bilderbuch „Nasreens geheime Schule“ erzählt J. Winter die wahre Geschichte eines kleinen Mädchens, das zur Schule geht, nachdem ihre Eltern von Taliban verschleppt wurden. Nasreen ist wegen des Traumas stumm; unfähig, Worte aneinanderzureihen. In der Schule findet sie Freundschaft, Geborgenheit, Aufnahme. Sie fängt wieder an zu sprechen. Ihre Trauer war wie ein Gefängnis. „Aber jetzt kann sie den blauen Himmel hinter den dunklen Wolken sehen.“

Bitte den HERRN um Zuflucht, Heilung und Bildung für traumatisierte Kinder.

Dienstag 01 September

Afghanistan – Sehr schwaches Bildungssystem

Um zu lernen Weisheit und Zucht und zu verstehen verständige Rede. (Spr 1,2) Afghanistan hat eine der höchsten Analphabetenraten der Welt. Nur 20 % der Jungen schließen ihre Schulausbildung ab; über 85 % der Mädchen können weder lesen noch schreiben. Nach dem Sturz der Taliban hatte sich das Bildungswesen ausgeweitet und die Schülerzahlen in Grundschulen verzehnfacht. Da die Taliban wieder an der Macht sind, fürchtet die Jugend den Verlust aller Hoffnungen durch bessere Bildung, die auch über die Grenzen Afghanistans hinausschauen ließ.

Bete für neue Schulen und die Sendung von Lehrern.

Mittwoch 02 September

Afghanistan – Turkmenen – Kreuze in Teppichweberei

Jesus sprach: Will jemand mir folgen, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf und folge mir nach! (Mt 16,24) Teppichgeschäfte säumen die vollen Gassen des Basars im Zentrum von Herat. An jeder Wand hängen die charakteristischen, scharlachroten, handgewebten Teppiche – ein Erbe der turkmenischen Bevölkerung in dieser Region. Seit Generationen sind Schafzucht und Teppichweberei zentrale Bestandteile von Lebensunterhalt und Kultur der Turkmenen. In viele Teppiche ist ein überraschendes Symbol eingewebt: ein markant-dekoratives Kreuz.

Bete, dass viele Turkmenen Jesu Kreuz aufnehmen.

Donnerstag 03 September

Afghanistan – Turkmenische Christen im 5. Jahrhundert

Jesus spricht: Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir. (Offb 3,20) Im fünften Jahrhundert erstreckte sich die christliche Kirche des Ostens über das gesamte iranische Sassanidenreich, zu dem auch das Land gehörte, das wir heute Afghanistan nennen. Das nestorianische Christentum – wie es damals genannt wurde – verbreitete sich in der westlichen Region von Herat und fand bei den Turkmenen einige offene Herzen.

Bete, dass auch heute Turkmenen ihre Herzen Jesus öffnen.

Freitag 04 September

Afghanistan – 1,2 Mio. Turkmenen an der Westgrenze

Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich kehre zurück ins Haus des HERRN für immer. (Ps 23,6) Heute leben in Afghanistan etwa 1,2 Mio. Turkmenen entlang der Westgrenze zum Nachbarland Turkmenistan. Man geht von 100 % sunnitischen Muslimen aus. Viele Jahrhunderte sind vergangen, seit das Christentum in Afghanistan noch willkommen war, doch ihre Teppiche, die das Kreuz-Muster bis heute führen, vermitteln eine einfache Hoffnungsbotschaft: Wer einst zu Jesus als Herrn „Ja“ sagte, kann es heute wieder tun.

Bete für Arbeiter, dass Turkmenen zu Jesus „zurückkehren“.

Samstag 05 September

Mumbai – Strategisch bedeutende Metropole Indiens

Verkaufe alles, was du hast, verteile es an die Armen … und komm, folge mir nach! (Lk 18,22) Mumbai ist Indiens wichtigstes Finanz-, Wirtschafts-, Medien- und Filmzentrum und als Hauptstadt Maharashtras zugleich eine der international bedeutendsten Städte des Landes. Für 2026 lässt sich die Stadtbevölkerung auf 18,75 Mio. schätzen, mit Umfeld auf 20,39 Mio. Größte Religionen in Greater Mumbai sind Hinduismus (66,0 %; 8,21 Mio.) und Islam (20,65 %, 2,57 Mio.). 213 von 226 erfassten Volksgruppen sind als vom Evangelium unerreicht eingestuft.

Bete für die Berufung und Aussendung von Arbeitern nach Mumbai.

Sonntag 06 September

Mumbai – Handelsstadt und Moscheen-Zentrum

Als er aber eine sehr kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. (Mt 13,46) Für Muslime Indiens ist Mumbai wegen seiner großen muslimischen Bevölkerung (2,57 Mio.), seiner historischen Handelsbeziehungen zur islamischen Welt und bedeutender Moscheen (z.B. Haji Ali Dargah) und islamischer Institutionen wichtig; kulturell prägen die Mischung aus Marathi-, Gujarati-, muslimischer, christlicher und südindischer Kultur sowie Bollywood das Stadtbild.

Bete für die Berufung von Christen und Nutzung des Handels, um Mumbais Muslimen das Evangelium zu bringen.