31. Mai - 6. Juni 2021 Tägliches Gebet

Montag 31 Mai

Zentrales Afrika: Heilung an Körper, Seele und Geist

Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die Er geschehen ließ (Mk. 16,20) Täglich kommen ca. 150 Patienten in unser Krankenhaus. Viele davon gehören unerreichten Volksgruppen an. Wir wollen Sie bekannt machen mit dem „HERRN ihrem Arzt“. Unsere Seelsorger beten mit den Patienten und Angehörigen und teilen die Gute Nachricht. An jedem Mittwochmorgen beten wir für alle Patienten am Krankenbett.

Betet dass Gott Wunder tut, dass Menschen mit Ihm versöhnt und geheilt werden. Betet, dass von unserem Krankenhaus großer Segen ausgehen darf.

Dienstag 01 Juni

Zentrales Afrika: Die Gute Nachricht für unsere Nachbarn

Ein Nachbar in der Nähe kann dir besser helfen als der Bruder in der Ferne. (Spr. 27,10) Wir möchten ein Zeugnis sein, als gute Nachbarn und Freunde. Gott sei Dank für gute Nachbarn! Sie helfen uns in der Kultur „anzukommen“. Eine liebe Nachbarin sagt uns, wenn es eine Geburt, einen Sterbefall oder eine Hochzeit gibt. Eine andere zeigt uns, wie und wo man einen Teppich ersteigert. Eine dritte erzählt, wie man sich hier als „gute Ehefrau“ benehmen sollte.

Bitte betet, dass es gelingt die kulturellen, sprachlichen und geistlichen Hindernisse zu überwinden, dass wir Wegzeiger für viele Nachbarn sein dürfen.

Mittwoch 02 Juni

Zentrales Afrika: Unerreichte Daza – lebendiges Wasser für die Wüstensöhne

Preist den HERRN und rühmt seinen Namen, verkündet allen Völkern seine großen Taten! (Ps. 105,1) Die Daza sind eines der 75 unerreichten Völker in unserem Land. Der Wüstenstamm gilt als hart und teilweise aggressiv. Dem Vorurteil können wir uns nicht anschließen. Für uns sind sie einfach Nachbarn, die Gott suchen, aber seine Gnade noch nicht kennen. Es gibt nur einzelne Gläubige. Teile der Schrift sind bereits ins Dazaga übersetzt.

Bete für die Arbeiter, die weitere Übersetzungsarbeit leisten. Betet für mehr Arbeiter, die bereit sind Dazaga zu lernen um die Daza in Ihrer Herzenssprache zu erreichen.

Donnerstag 03 Juni

Zentrales Afrika: Von Leben und Tod

Aber die Menschen […] folgten ihm in Scharen. Er sprach zu ihnen über Gottes Reich und machte die gesund, die Heilung brauchten. (Lk. 9,11) Noch immer erlebt jedes 8. Kind in unserem Land nicht das 5. Lebensjahr. Nach einem Notkaiserschnitt kommt ein Junge auf die Welt. Doch er atmet nicht. Mit Beutel und Maske gelingt es, den ersten Atem einzuhauchen. 2 Std. kämpfen wir um sein Leben. Wir segnen und beten, dass ihm Gott zu seiner Zeit auch den Heiligen Geist einhaucht.

Bete, dass sich mehr christliche Ärzte, Schwestern, Pfleger u. a. rufen lassen, die Gesundheitssituation im Land zu verbessern.

Freitag 04 Juni

Zentrales Afrika: Das Evangelium macht Schule

„Was wir gehört und erfahren haben, … das wollen wir auch unseren Kindern nicht vorenthalten, wir verkündigen den Ruhm des HERRN" (Ps. 78,3) Die katastrophalen Zustände im öffentlichen Bildungswesen führen seit Jahren dazu, dass einheimische Gläubige christliche Schulen initiieren. Muslimische Eltern schätzen die Integrität der christlichen Lehrer und dass die Kinder in diesen Schulen tatsächlich Lesen und Schreiben lernen. Eine riesige Chance für das Evangelium!

Bete für die christlichen Schulen, dass sie als Orte des Lichts und der Hoffnung die nächste Generation nachhaltig prägen können!

Samstag 05 Juni

Zentrales Afrika: Die schönste Geschichte der Welt … (I)

„Denen, die nach uns kommen, wollen wir von den großartigen Taten des HERRN erzählen, von den Wundern, die er vollbracht hat." (Ps. 78,4) … so heißt das Programm für den Bibelunterricht an christlichen Schulen. In großen, einprägsamen Bildern lernen die Kinder die Geschichte Gottes kennen: von der Schöpfung bis hin zu Jesus. Und sie lernen nebenbei, wie Gott sich das (Zusammen-) Leben hier auf der Erde vorstellt.

Bete für die Lehrer um Mut und Ausdauer beim Erzählen der Geschichten. Bete, dass die Kinder das Wort Gottes in ihren Herzen als Wahrheit erkennen und Jesus liebgewinnen.

Sonntag 06 Juni

Zentrales Afrika: Die schönste Geschichte der Welt … (II)

„Das Wort, das aus meinem Mund geht, wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern es wird tun, was mir gefällt.“ (Jes. 55,11) In einem Wüstenort berichten die Lehrer: "Unsre muslimischen Schüler vermischten sich nie mit Kindern der Christen, die als „Bürger zweiter Klasse“ gesehen werden. Als wir jedoch die Geschichte von Adam und Eva erzählten, sagten die Kinder plötzlich: "Wie? Dann haben wir also alle denselben Großvater?" – und sie fingen in der nächsten Pause an, miteinander statt getrennt zu spielen.

Bete, dass Gottes Wort das Denken und Verhalten der Kinder tiefgreifend verändert!