4. - 10. Februar 2019 Tägliches Gebet

Montag 04 Februar

Jemen – Schrecklicher Hunger abseits des Mainstreams

„Ich war ein Vater der Armen, und der Sache des Unbekannten nahm ich mich an.“ (Hi 29,16) Am 24.10.18 berichtet die „Tagesschau“ von einem UN-Apell für den Jemen: „14 Millionen Menschen von Hunger bedroht.“ Das ist etwa die Hälfte der Bevölkerung dieses Landes im Süden der Arabischen Halbinsel. Bisher koordinierten die Vereinten Nationen Hungerhilfe für lediglich 8 Millionen Menschen. Die Lage hat sich innerhalb kürzester Zeit dramatisch verschärft.

Bete für Hunger leidende Jemeniten, dass der Herr Jesus ihnen auf Gebet in ihrer Not begegnet, sie in Ihm Hilfe und ewiges Leben finden.

Dienstag 05 Februar

Jemen – Geballtes Elend und die Suche nach Wahrheit

„Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Joh. 14,6) Das Internet fördert unzählige Berichte über geballtes, unvorstellbares Elend im Jemen zu Tage: Krieg, grausame Anschläge, Lebensmittelblockaden, Hunger, eine Choleraepidemie (1 Mio. Menschen betroffen!), Flüchtlingselend, Folter und unzählige Tote. »Die Gewalt von Muslimen gegen Muslime und die Not im Land haben dazu geführt, dass Menschen auf der Suche nach Wahrheit und Hoffnung sind.«

Bete, dass suchende Jemeniten in Jesus die Wahrheit, das Leben und Hoffnung finden.

Mittwoch 06 Februar

Jemen – Grausamen Stellvertreterkrieg beenden

„… und der Kriegsbogen soll zerbrochen werden. Denn er wird Frieden gebieten den Völkern,…“ (Sach. 9,10) Seit 2013 herrscht im Jemen wieder Krieg – zwischen schiitischen Huthi, der Zentralregierung, Al-Qaida u. a. Seit 2015 bis heute greift eine von Saudi-Arabien geführte Allianz militärisch brutal in den Krieg ein. Viele sprechen vom Stellvertreterkrieg zwischen schiitischem Iran und sunnitischem Saudi-Arabien samt umliegenden Staaten, den man in menschenverachtender Weise im Jemen mit katastrophalen Folgen für die Menschen dort führt.

Bete für das Ende des Krieges und für Zugang christlicher Hilfe.

Donnerstag 07 Februar

Jemen – Neue Boten und Bewahrung der Geschwister

„…Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert,… Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, …“ (Hebr. 12,1) Seit den 50-er Jahren des 20. Jhdt. waren Nachfolger Jesu aus verschiedenen Ländern im Jemen, um den Menschen zu dienen und ihnen Christus zu bezeugen. Einzelne Muslime oder kleine Gruppen fingen an, Jesus als ihrem Retter und Herrn nachzufolgen. Das zog immer auch Verfolgung seitens ihres muslimischen Umfelds nach sich.

Bete, dass der Herr Jesus auch jetzt Boten sendet und die wenigen jemenitischen Christen stärkt.

Freitag 08 Februar

Jemen – Das Blut der Märtyrer als Same der Kirche

„Sie steinigten Stephanus; der rief den Herrn an und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf …, rechne ihnen diese Sünde nicht an!“ (Apg. 7, 59f) Im Laufe der Jahre bezahlten Nachfolger Jesu ihre Abkehr vom Islam, bzw. ihren Dienst unter Muslimen im Jemen mit ihrem Leben. Wir erwarten, dass das Blut dieser Märtyrer im größeren Umfang der Same der Kirche wird. Viele Jemeniten hatten noch keine Chance, von Jesus als Retter zu hören. Aber vereinzelt bringen treues Zeugnis und Leidensbereitschaft der Jünger vor Ort schon Frucht.

Bete für großes Wirken des Heiligen Geistes, Rettung und Erweckung!

Samstag 09 Februar

Jemen – Verbreitung des Evangeliums in unberührte Gebiete

„Die nun zerstreut worden waren, zogen umher und predigten das Wort.“ (Apg. 8,4) Die schreckliche Situation der letzten Jahre trug dazu bei, dass die Gemeinde Jesu im Jemen wächst. Seit 2015 hat sich die Zahl der einheimischen Nachfolger Jesu Schätzungen zufolge verfünffacht. Um manche seiner Kinder im Untergrund weiß der Vater im Himmel allein. Andere Nachfolger Jesu bezeugen mutig ihren Glauben. Manche müssen innerhalb ihrer Heimat fliehen und nehmen die Nachricht von Jesus Christus in andere Landesgegenden mit.

Bete für die verfolgte Gemeinde um Schutz, mutiges Zeugnis und Wachstum.

Sonntag 10 Februar

Jemen – Schutz und mutiges Zeugnis unter großem Druck

„Stephanus sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen. Sie schrien aber laut und … stürmten einmütig auf ihn ein, …“ (Apg. 7, 57f) Mit dem Wachstum der Gemeinde wachsen auch Ablehnung und Verfolgung. Nachfolger Jesu werden zur Zielscheibe extremistischer Gruppen. Sie werden von allen Seiten als Abtrünnige betrachtet, angefeindet, unter Druck gesetzt, verfolgt und teilweise umgebracht.

Bete für die verfolgte Gemeinde um Schutz. Bete, dass sich die Gute Nachricht im ganzen Land verbreitet. Bete für die Sendung von Arbeitern in den Jemen.