4. - 10. März 2019 Tägliches Gebet

Montag 04 März

Afar – Ein unerreichtes Volk in Eritrea, Äthiopien, Dschibuti

„Gott, … Es dürstet meine Seele nach dir, mein Leib verlangt nach dir aus trockenem, dürrem Land, wo kein Wasser ist.“ (Ps. 63,2) Die Afar sind eine vom Evangelium unerreichte Volksgruppe am „Horn von Afrika“ - rund 2,5 Mio. Menschen stark. Sie machen 5% der eritreischen, 1,7% der äthiopischen und 33% der Bevölkerung Dschibutis aus. Die Afar leben in einer rauen ländlichen Umgebung, zu der Außenstehende kaum Zugang haben. Gelegentlich besuchen sie Städte zur Versorgung oder ziehen vorübergehend hin, um zu arbeiten oder zu studieren.

Bitte um Rettung und Arbeiter für die 2,5 Mio. Afar-Muslime.

Dienstag 05 März

Afar – Bedrohte Viehbestände und nomadische Lebensart

„Der Gerechte erbarmt sich seines Viehs; ...“ (Spr. 12,10) Traditionell leben die Afar als Nomaden, völlig abhängig von ihren Tieren. Diese Lebensweise ist bedroht, da die Weideflächen abnehmen. Die schlechten Niederschläge der letzten Jahre führten zu einem Mangel an Nahrung für ihre Tiere. Unter den Tieren sind Krankheiten verbreitet und Parasiten verursachen erhebliche Verluste. Leider haben die Afar wenig oder gar keinen Zugang zu Veterinärdiensten, obwohl die Anstrengungen der Regierung zunehmen.

Bete um die Berufung von Arbeitern voll Retter-Liebe für die Afar und einem Herz für die Tiere!

Mittwoch 06 März

Afar – Rotes-Meer-Fischer zu Menschenfischern machen

„Und Jesus sprach zu ihnen: Kommt, folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!“ (Mk. 1,17) Afar arbeiten auch als Fischer am Roten Meer. Wenn die Sonne untergeht, kann man sehen, wie ihre Boote zur Arbeit fahren. Sie befestigen eine Leuchtstoffröhre an einer Autobatterie und leuchten über das Wasser, um Fische anzuziehen. Andere paddeln Surfbretter ins Wasser, werfen eine Handschnur mit Köderhaken und warten. Bis zur Erschöpfung kann ein Fisch die Fischer weit ziehen. Dann nehmen sie ihn an Land zum Verkauf auf dem Markt.

Bete, dass Afar-Fischer zu Menschenfischern Jesu werden.

Donnerstag 07 März

Afar – Unerreichten Salzarbeitern zum „Salz der Erde“ werden.

„Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen?“ (Mt. 5,13) Andere Afar arbeiten im Salzsee „Lac Assal“ in Dschibuti und in der „Danakil Depression“ Äthiopiens, einer riesigen Ebene mit Salinen und glühend heißen Temperaturen über 50°C und aktiven Vulkanen seltener natürlicher Schönheit. Männer bauen das in Geschmack und Form reinste Salz ab. Es wird auf Kamele geladen und dann zwei bis drei Tage in die nächste Stadt gebracht zum weltweiten Vertrieb.

Bete um Jünger, die zum „Salz der Erde“ unter den Afar werden. Bete um offene Herzen der Afar für Jesus.

Freitag 08 März

Afar – Für den Herrn Jesus offene Afar in Städten finden

„Jesus sprach: Geht hin in die Stadt … und sprecht: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist nahe; ich will bei dir das Passamahl halten mit meinen Jüngern.“ (Mt. 26,18) Es gibt nicht viele Afar-Städte. Tadjourah in Dschibuti hat eines der größten von Afar bewohnten Stadtgebiete. Einen Zustrom von Afar sieht jede heiße Jahreszeit die Stadt Bati am Rand des Afar-Gebietes. Einige leben in Mehrfamilienhäusern in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba, weil sie in Regierungsjobs bspw. in Afar-Sendungen des äthiopischen Radiosenders arbeiten.

Bete um Arbeiter für die Afar in Tadjourah, Bati, Addis Abeba.

Samstag 09 März

Afar – Jesu Liebe in mittelalterliche Koranstruktur bringen.

„Des Königs Herz ist in der Hand des HERRN wie Wasserbäche; er lenkt es, wohin er will.“ (Spr. 21,1) Der von der muslimischen Gemeinschaft (Umma) ernannte Kalif ist höchster Führer der 2,5 Mio. Afar. Vier Afar-Sultanate führt je ein Sultan: Aussa und Biru in Äthiopien und Tadjourah und Rahaito in Dschibuti. Scheichs wiederum führen kleinere Einheiten und religiöse Männer wahren die Ordnung des Qur'an. Die Afar sind in zwei Klassen unterteilt: politisch dominante Asaimara („Rote") und (hart) arbeitende Adoimara („Weiße“).

Bete für die Bekehrung der Afar – vom Kalifen bis hin zu vielen „Weißen“.

Sonntag 10 März

Afar – Sicherheit der Clanstruktur oder ewiges Leben?

„Da kam ein Mann, Jaïrus, ein Vorsteher der Synagoge, und fiel Jesus zu Füßen und bat ihn, in sein Haus zu kommen.“ (Lk. 8,41) Von zentraler Bedeutung für Afar ist das Leben im Familien-Clan. Kinder sprechen jeden Verwandten genau an, lernen das Netzwerk von Vaters Abstammung (Keddo) und Mutters Familie (Abiino). Clans bieten Sicherheit, Führung und schützen die Ehre, indem sie Ehen mit Cousins arrangieren. Sie schotten anderen Glauben ab, bewahren die Tradition in Liedern, Geschichten, Sprichwörtern, Rätseln.

Bete für die Öffnung von Afar-Familien für Jesus, den ewigen Retter durch Gottes Geist.