Algerien – Constantine in beeindruckender Landschaft
Sie sprachen zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Weg, und als er uns die Schriften öffnete? (Lk 24,32) Modern, ruhig und besinnlich – in Constantine fühlt sich das Leben in der Kühle der Berge frei an, obwohl die unterschwellige Präsenz eines streng überwachten Staates spürbar ist. Geschmackvoll gekleidete Männer und Frauen grüßen sich beim Einkaufen in der gepflasterten Altstadt aus osmanischer Zeit oder verbringen Nachmittage mit Plaudern in unberührten Parks.
Bete, dass Christen als Teams nach Constantine ziehen können und tiefe Glaubensgespräche führen.
Algerien – Constantine mit leckeren Bäckereien
Als er mit ihnen zu Tisch saß, nahm er das Brot, sprach den Segen, brach es und gab es ihnen. (Lk 24,30) Die Menschen in Constantine sind anpassungsfähig und einfallsreich, ständig am Wiederaufbauen und Recyceln. Anders als die vom Konflikt Algeriens geprägten Eltern, sind Jugendliche leidenschaftlich daran interessiert, zu lernen und ihre Zukunft zu gestalten. Jeder hält auf dem Heimweg für frisch gebackene Baguettes an – die Algerier kämpften hart, um sich 1962 von der französischen Kolonialherrschaft zu befreien, aber nicht von ihren Bäckereien!
Bete, dass Constantiner Jesus als das Brot des Lebens finden.
Algerien – Erweckung der 80er Jahre neu fortsetzen
Haben sie mich (Jesus Christus) verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen. (Joh 15,20b) In den 1980er Jahren begann Gott unter den stolzen, unabhängigen Kabyle-Berbern mächtig zu wirken. Innerhalb weniger Jahrzehnte glaubten Zehntausende Kabylen an Jesus, und die Kirche wuchs rasant. Sie genossen relative Religionsfreiheit, bis ein neues Gesetz zur Schließung fast aller Kirchen führte; 2025 waren 57 von 58 Kirchen versiegelt. Die Behörden verhafteten und belegten Gläubige mit Geldstrafen und beschlagnahmten teure Medienausrüstung.
Bete für Schutz, Mut und das sich die Erweckung fortsetzt.
Aserbaidschan – Ganze Gebiete ohne Evangelium
Jedes Tal soll erhöht und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden; was uneben ist, soll gerade werden, was hügelig ist, zur Ebene! (Jes 40,4) Die Azeri sprechen eine Turksprache. Sie bilden im südkaukasischen Aserbaidschan mit 9,5 Mio. die Mehrheit der Bevölkerung von 10,4 Mio. Menschen. Ca. 90 % der Azeri sind Schiiten; nur 0,1 – 2% evang. Christen (in bestimmten Städten), in vielen Gebieten wesentlich weniger. Aserbaidschan stand bis vor kurzem in kriegerischen Konflikten mit Armenien. Es grenzt an den Iran, wo 2/3 der 28 Mio. Azeri weltweit leben.
Bete für die Ausbreitung des Evangeliums im Land.
Aserbaidschan – Talysch zu 100,00% muslimische Volksgruppe
»So spricht Kyrus, der König von Persien: Der HERR, der Gott des Himmels, er hat mir befohlen, ihm ein Haus zu bauen in Jerusalem. (Esr 1,2a) Die 92000 Talysch Aserbaidschans sind zu 100,00 % schiitische Muslime. Sie sprechen Talysch, eine nordwestiranische Sprache, die sich stark vom Aserbaidschanischen unterscheidet. Diese Volksgruppe konzentriert sich im Südosten in der Region Lankaran, in den Grenzgebieten zum Iran, im Talysch-Gebirge. Ihre ethnische Identität stützt sich auf ihre iranische Sprache und ihre Geschichte im Kaukasus.
Bete für Evangelisation und für Gemeinden unter den Talysch.
Nordkaukasus – 45 unerreichte muslimische Volksgruppen
Barmherzigkeit, Friede und Liebe widerfahre euch mehr und mehr! (Jud 1,2) Das Gebiet des Nordkaukasus besteht im Süden Russlands aus sieben halbautonomen Republiken. Es ist die Heimat von 45 unerreichten Volksgruppen. Zu ihnen gehören die zu 100,00 % muslimischen Ingush. Die kaukasischen Gemeinschaften Russlands haben Jahrhunderte von Krieg und Entbehrungen erlitten. Auch derzeit sind viele ihrer jungen Männer fern der Heimat. Sie kämpfen für Russland in der Ukraine.
Bete, dass Gott Mitarbeiter aus Russland und anderen Ländern erweckt, um im umkämpften Nordkaukasus zu dienen.
Nordkaukasus – 500.000 Inguschen brauchen Jesus
Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, (Röm 1,16a) 1992 wurde in Russland Inguschetien von Tschetschenien abgetrennt. Die kleinste autonome Teilrepublik der Russischen Föderation ist nach den zu 100,00 % muslimischen Inguschen benannt. Die Region ist geprägt von Magas als Hauptstadt, Bergen im Süden, Steppen im Norden. Die 500.000 Inguschen leben in 6 Städten und vielen Dörfern. Sie sprechen eine eigene Sprache und betreiben Viehzucht. Der Islam ist ein starkes geistliches Hindernis.
Bete für Evangelisation unter den Inguschen.