4. - 10. November 2019 Tägliches Gebet

Montag 04 November

Saudi Arabien – Neue Visa-Möglichkeiten

„Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen.“ (Offb. 3,8) Das deutsche Auswärtige Amt schreibt: Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Saudi-Arabien ein Visum. Ende September 2019 hat Saudi-Arabien mit der Einführung eines Tourismus-Visums für Reisende aus aller Welt begonnen. Bspw. können deutsche Staatsangehörige das Visum vorzugsweise elektronisch vor Antritt der Reise als eVisa beantragen oder ersatzweise auch bei der Einreise.

Bete voller Dank, dass viele Christen diese neue offene Tür zum Dienst für Jesus nutzen.

Dienstag 05 November

Saudi Arabien – Stamm der Qurais und die Beduinen

„Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt.“ (1.Joh. 4,1) Der Prophet des Islam, Mohammed, wurde im Beduinenstamm der Qurais geboren und wuchs dort auf. Die ersten Bekehrten zum Islam kamen von Beduinenstämmen, die in und um Mekka leben. So wurde der Islam tief in der Beduinenkultur verwurzelt und eingebettet. Beduine sein bedeutet gleichzeitig Muslim zu sein. Dennoch entstanden in Beduinenstämmen sehr kleine Gruppen von Christus-Anhängern.

Danke Gott und bete für die Jünger Jesu Christi.

Mittwoch 06 November

Saudi-Arabien – Hijazi-Araber („saudische Araber“)

„Es wird die Zeit kommen, dass die Wächter rufen: Wohlauf, lasst uns hinaufziehen nach Zion zum HERRN, unserm Gott! (Jer. 31,6) Saudi-Arabien ist Heimat verschiedener arabischer Stämme. Die Hijazi-Araber („Saudi-Araber“) bilden die Mehrheit der Bevölkerung (16,2 Mio.) Saudi-Arabiens. Sie leben an der Küste des Roten Meeres und in Großstädten. Seit dem 18. Jhdts. prägt sie die militante, orthodoxe Sekte des Wahhabismus. Sie sind als Hüter von Mekka und Medina, den heiligsten Orten des Islam, tief im Islam verwurzelt. Nur sehr wenige kamen zu Jesus.

Bete für eine Erweckung hin zum Herrn aller Herren.

Donnerstag 07 November

Saudi Arabien – Beduinen in Städten

„Da hob Lot seine Augen auf und besah die Gegend am Jordan. Denn ehe der HERR Sodom und Gomorra vernichtete, war sie wasserreich.“ (1.Mo. 13,10) Die arabische Welt hat heute die höchste Urbanisierungsrate (Verstädterung) der Welt. Der klassische Lebensstil der Beduinen steht dazu im Gegensatz. Er ist anspruchsvoll und manchmal gefährlich. Zum Teil aus diesem Grund haben sich viele Stämme in städtischen Gebieten angesiedelt. Auch gefällt es Regierungen nomadische Völker zu regulieren, weil nur dann ihre Besteuerung funktioniert.

Bete für Mitarbeiter, die Beduinen in Städten und Wüste erreichen.

Freitag 08 November

Saudi Arabien – Najdi sprechende Araber

„Denn mir ist eine große Tür aufgetan zu reichem Wirken; es gibt aber auch viele Widersacher.“ (1.Kor. 16,9) Die 11,5 Mio. Najdi sprechenden Araber leben als Teil des Beduinenvolkes meist in Saudi-Arabien, aber auch im Irak, Jordanien, Kuwait und Syrien. 4 große Dialekte des Najdi-Arabisch sind: Nördliches Najdi (Ha'il-Region und Al-Qassim-Region), Zentrales Najdi (Urbanes Najdi, Riyadh, umliegende Städte), Südliches Najdi (Al-Kharj und umliegende Städten) und Badawi Najdi (nomadische Beduinen von Najd).

Bete, dass unter den neuen, guten Visa-Bedingungen viele Najdi in SA erreicht werden.

Samstag 09 November

Saudi Arabien – Schiitische Muslime in Ostprovinz

„Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?“ (Jes. 43,19a) Die Herrscherfamilie von Saudi-Arabien, das Haus Saud und die Mehrheit seiner Bürger sind Sunniten. Sunnitische Muslime glauben, dass Schiiten zu der Interpretation des Islam zurückkehren sollten, die in den klassischen Texten, dem Quran und der Sunna, zu finden sei. Da sie hauptsächlich in der Ostprovinz von Saudi-Arabien leben, wird geschätzt, dass nur 15% (2,2 Mio.) der saudischen Bürger schiitische Muslime sind.

Bete, dass Jesus den Schiiten als die Wahrheit und das wahre Licht der Welt begegnet.

Sonntag 10 November

Saudi Arabien – Diskriminierte Schiiten

„Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.“ (Jes. 43,19b) Die saudischen Schiiten werden von Sunniten verfolgt. Denn saudische Sunniten glauben, dass Schiiten keine wahren Muslime sind, weil sie die Fürsprache von „heiligen Männern“ suchen und bestimmte Imame verehren. Versuche der Sunniten, die Bekehrung von Schiiten zu erzwingen, sind selten. Aber Schiiten sind in Saudi-Arabien beständig schwerer Diskriminierung ausgesetzt. Es gab sogar eine Hinrichtung.

Bete, dass Schiiten in Jesus, der für sie am Kreuz gelitten hat und gestorben ist, den einzig wahren Retter finden.