4. - 10. Oktober 2021 Tägliches Gebet

Montag 04 Oktober

Rohingya – Hoffnung im Herrn Jesus gewinnen

„Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen." (Röm. 5,5) Der Weltgebetstag für die Rohingya (So, 03.10.) kommt für die Rohingya zu einer Zeit der Ungewissheit und des Aufruhrs. Die brutalen Nachwirkungen des Militärputsches in Myanmar und die anhaltende Covid-Pandemie samt schlechter Gesundheitsversorgung haben viele Rohingya verzweifelt und hoffnungslos gemacht. Richten wir unser Gebet zum Herrn. Er ist die einzige Hoffnung für die Hoffnungslosen!

Bete, dass viele Rohingya zum Herrn Jesus finden, in ihm neue Hoffnung empfangen.

Dienstag 05 Oktober

Rohingya – Vorurteile und Pauschalierungen überwinden

"Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!"(Röm. 15,13) Die Rohingya haben seit Jahrzehnten mit Ablehnung und Leid zu kämpfen. Ihre Zukunft sieht düster aus. In Myanmar sieht man sie als minderwertig an und pauschaliert sie ungerecht als Gewalt-Islamisten. Aber auch die großen Flüchtlingslager Bangladeschs bieten keine Zukunftsperspektiven.

Bete im Glauben für die Rohingya weltweit, damit sie Frieden, Hoffnung und Freude in unserem Vater im Himmel erfahren.

Mittwoch 06 Oktober

Rohingya – Medizinische Hilfe und ewiges Leben

„Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist." (Psalm 42,5) Eine dritte Welle von Covid wütet in Myanmar tödlich, da das Gesundheitssystem nach dem Militärputsch in Trümmern liegt. Sauerstoff ist äußerst knapp und die entrechteten und entwurzelten Rohingya liegen am Ende des sozialen Spektrums der Gesellschaft. Experten sagen, dass viele tausende Menschen sterben, wenn keine Besserung eintritt.

Bete für ein Ende der Welle, medizinische Hilfe für die Rohingya und ewiges Leben.

Donnerstag 07 Oktober

Rohingya – Arbeitsmöglichkeiten und Einkommen

"Die vor Hunger und Mangel erschöpft sind, die das dürre Land abnagen, die Wüste und Einöde." (Hiob 30,3) Die Flüchtlinge in den Lagern in Bangladesch sehen sich wegen Covid noch strengeren Bewegungsbeschränkungen ausgesetzt. Es bleibt kaum eine Möglichkeit, dringend benötigtes Geld zu verdienen. Viele Rohingya in Malaysia sind unter sehr harten Bedingungen von Niedriglohnjobs abhängig und seit vielen Monaten ohne Einkommen. Wo immer die Rohingya sind, gehören sie zu den am schlimmsten von der Krise Betroffenen.

Bete für Arbeit, Einkommen, Nahrung und Hilfe durch Christen.

Freitag 08 Oktober

Rohingya – Geistliche Suche in sozialen Medien

"Sie sprachen: Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?" (Lk. 24,32) Viele Rohingya sind in den sozialen Medien aktiv. Das bietet eine großartige Gelegenheit, sich online mit Menschen zu verbinden, die geistlich auf der Suche sind. Das "Media to Movements Team" nutzt Werbung auf Social Media Plattformen in Rohingya, um Menschen für Glaubensgespräche zu gewinnen. Ziel ist es, ihnen die Hoffnung zu zeigen, die im Gott der Hoffnung und in seinem Sohn Jesus Christus gefunden wird.

Bete für viele gesegnete Gespräche und Lebensentscheidungen.

Samstag 09 Oktober

Rohingya – Zwangsheiraten und Menschenhandel überwinden

"Siehe, ich schreie »Gewalt!« und werde doch nicht gehört; ich rufe, aber kein Recht ist da." (Hiob 19,7) In Malaysia leben ca. 200.000 Rohingya-Flüchtlinge. Die meisten um große Städte mit Arbeit herum: Kuala Lumpur, Penang, Klang Valley und Johor Bahru. Die Mehrheit sind alleinstehende Männer. Sie arbeiten zur Unterstützung von Familien in Bangladesch oder Myanmar. Für sie werden seit den letzten Jahren (Zwangs-)heiraten in Flüchtlingslagern Bangladeschs arrangiert und die Bräute nach Malaysia verschleppt. Sie erleben viel häusliche Gewalt.

Bete, dass der HERR diesen armen Frauen hilft.

Sonntag 10 Oktober

Rohingya – Flüchtlingen in Malaysia helfen

„Denn er wird den Armen erretten, der um Hilfe schreit, und den Elenden, der keinen Helfer hat." (Ps. 72,12) Wegen der Not in Myanmar explodiert der Menschenhandel von Rohingya nach Malaysia mit dem Boot, über Yangon und Thailand auch über Land, wenige mit gefälschten Pässen im Flugzeug. In Malaysia bietet der Staat Flüchtlingen weder Schutz noch Wohlfahrt. Wer keine UNHCR-Karte hat, steht sogar in Gefahr von Verhaftung und Gefängnis. Flüchtlinge können nur illegal arbeiten. Auf dem Schwarzmarkt herrscht moderne Sklaverei. Ihre Kinder haben keinen Zugang zu Schulen.

Bete für Gottes Eingreifen und die Sendung von Arbeitern Gottes nach Malaysia.