5. - 11. April 2021 Tägliches Gebet

Montag 05 April

Malediven – Geistliche Durchbrüche auf der Inselkette erbitten

„Singt dem HERRN ein neues Lied, die ihr auf dem Meer fahrt, … ihr Inseln und die darauf wohnen! Sie sollen dem HERRN die Ehre geben und seinen Ruhm auf den Inseln verkünden!“ (Jes. 42,10f) Die Republik der Malediven umfasst 1.196 Inseln auf 26 Atollen - eine isolierte Inselkette im Indischen Ozean. Die Malediver sind trotz Tourismus eines der am wenigsten erreichten Völker der Welt. Hier ist es illegal, einen anderen Glauben als den Islam zu praktizieren. Christliche Literatur und Medien sind verboten. Sie dürfen nicht eingeführt werden.

Bete für einen Durchbruch des Evangeliums auf den Malediven.

Dienstag 06 April

Malediven – Fundamentalistischer und extremistischer Islam

„Liebe Brüder, meines Herzens Wunsch ist und ich flehe auch zu Gott für sie, dass sie gerettet werden. Denn ich bezeuge ihnen, dass sie Eifer für Gott haben, aber OHNE Einsicht.“ (Röm. 10, 1-2) Nach jahrzehntelanger verstärkter Islamisierung sind fundamental-extremistische Gruppen und Ansichten auf dem Vormarsch. Von den 340.000 Maledivern sind offiziell 173 (von Experten geschätzt 200 – 300) zur Unterstützung des IS- u. a. Terrors ausgereist. Das ist pro Kopf der Bevölkerung fast der extremistische Rekord weltweit.

Bete, dass der Trend gestoppt wird, sie in Jesus Christus Frieden finden.

Mittwoch 07 April

Malediven – Allgegenwärtige Furcht der Malediver

„Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; … Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.“ (1. Joh. 4, 18-19) Die Malediven sind von verschiedenen Ängsten in Politik und Islam gekennzeichnet. Die Angst bspw. vor der „Sintflut“ wurde im deutschen Roman „Male“ aufgegriffen. Hinzu kommen die Ängste vor bösen Geistern. Die beständig gegenwärtige Furcht zerstört gesunde Beziehungen. Sie fördert Doppelleben und sät Misstrauen.

Bete, dass Jesu Liebe die Furcht austreibt, Wahrheit und Liebe Got-tes frei machen für vertrauensvolle in Beziehungen.

Donnerstag 08 April

Malediven – Covid-19-Krise und mögliche Reformen

„Sucht der Stadt Bestes, dahin ich euch habe verbannen lassen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohl geht, so geht's auch euch wohl.« “ (Jer. 29.7) Die Malediven, besonders ihre (Tourismus-) Hauptstadt Malé sind von COVID-19 stark betroffen. Die Malediven sind weiter als Risikogebiet eingestuft. Einschränkungen im Luft- und Reiseverkehr, im öffentlichen Leben und Tourismus lösten eine finanzielle Krise aus. Sie bietet aber die Möglichkeit, das wirtschaftliche System zu reformieren mit mehr Chancengleichheit und Gerechtigkeit.

Bete für gute Reformen, Nahrungs- und Medikamentenversorgung.

Freitag 09 April

Malediven – Freisetzung von Drogen, Alkohol und Süchten

„Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.“ (1. Joh. 3,8) Viele Jugendliche der Malediven sind gefangen in einem Kreislauf von Drogen, Süchten, Kriminalität, Arbeits- und Perspektivlosigkeit. Aus Afghanistan, dem weltgrößten Opiumproduzenten, kommt billiges Heroin, „brauner Zucker“ genannt, nach Male. UNODC schätzte bis zu 30.000 regelmäßige Drogenkonsumenten. 40 % der Jugendlichen würden Suchtmittel konsumieren.

Bete um Freiheit von diesen Bindungen durch das Blut des Herrn Jesus.

Samstag 10 April

Malediven – Isolation der wenigen Christen aufheben

„So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.“ (Eph. 2,19) Die eng miteinander verwobenen, homogenen Gemeinschaften der Malediver dienen als natürliche Wächter gegen jede auffällige Veränderung ihrer Mitglieder, auch religiös. Nur wenige einzelne Malediver kennen und lieben den Herrn Jesus als den Messias und ihren Erlöser. Wegen der großen Verfolgungsgefahr leben sie ihren Glauben isoliert ohne Gemeinschaft mit anderen Christen.

Bete für das Entstehen starker, gesunder Beziehungen und Versammlungen einheimischer Gläubiger.

Sonntag 11 April

Malediven – Verbreitung der Bibel (NT und AT)

„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.“ (Psalm 119,105) Das Wortes Gottes ist Basis des Glaubens und des Lebens der Christen. Doch sowohl der Besitz als auch die Verbreitung von Bibeln ist in diesem islamischen Inselstaat verboten. Umso wichtiger ist die Nutzung neuer sozialer Medien zur Verbreitung der Botschaft der Rettung im Herrn Jesus Christus. Verschiedene Bücher des NTs sowie Teile des ATs sind jetzt als App in der einheimischen Sprache Dhivehi verfügbar.

Bete für schnelle und akkurate Übersetzung der restlichen Bibelteile und die Bewahrung aller Beteiligten.