5. - 11. August 2019 Tägliches Gebet

Montag 05 August

Tadschikistan – Wunderschöne Schöpfung preist den HERRN

„Denn in seiner Hand sind die Tiefen der Erde, und die Höhen der Berge sind auch sein.“ (Ps. 95,4) Tadschikistan hat über 9 Mio. Menschen, davon 94 % Muslime. Das wunderschöne Land in Zentralasien liegt durch den Pamir sehr abgelegen. Höchster Berg ist mit 7495 m der Pik Ismoil Somoni (früher Pik Kommunismus). Es hat heiße Sommer, eisige Winter und vielfältige Landschaften, von Gletschern über Berge bis hin zu üppigen Tälern. Inmitten der spektakulären Schönheit leben 84% der Menschen in Armut.

Bete, dass die schöne aber ärmste Nation Zentralasiens Jesus den Retter findet und geistlich reich wird.

Dienstag 06 August

Tadschikistan – Kommunistische und Kriegs-Folgen überwinden

„Ich will die Gefangenschaft meines Volkes Israel wenden, dass sie die verwüsteten Städte wieder aufbauen.“ (Amos 9,14a) Tadschikistan war einst eine Sowjetrepublik. Es erlangte 1991 die Unabhängigkeit, leider gefolgt von 5 Jahren Bürgerkrieg mit bis zu 50.000 Toten, hohen Kosten und der Auswanderung von 1 Mio. Menschen. Das war ein Zehntel der Bevölkerung. Die Wirtschaft Tadschikistans hat sich nie vollständig erholt. Korruption, schwache Regierungen, Strommangel und Verschuldung erzeugten eine zerbrechliche Nation.

Bete, dass die Menschen zu Jesus finden und das Land so im Segen Gottes erstarkt.

Mittwoch 07 August

Tadschikistan – Wanderarbeiter und ihre Familien zu Hause

„Man soll dich nicht mehr nennen »Verlassene« und dein Land nicht mehr »Einsame«.“ (Jes. 62,4a) In Folge der schwachen Wirtschaft arbeiten über 1 Mio. Männer im Ausland. Diese Wanderarbeiter bringen dem Land etwa die Hälfte des BIP ein. Aber sie fehlen dann in den meist von Frauen, Kindern und älteren Menschen bewohnten lokalen Dörfern. Auch die Grenzsicherheit bleibt ein entscheidendes Thema, da Tadschikistan eine der ersten Stationen des Drogenweges aus Afghanistan ist.

Bete, dass die Wanderarbeiter in Russland Jesus finden und ihre Familien ebenfalls seinen Schutz und Rettung.

Donnerstag 08 August

Tadschikistan - Nächstenliebe bereitet Weg zu den Herzen

„Suchet den HERRN, ihr Elenden im Lande, die ihr seine Rechte haltet! Suchet Gerechtigkeit, suchet Demut!“ (Zef. 2,3) Drogenhandel, Kriminalität und Korruption nehmen zu, ebenso die anhaltenden Probleme häuslicher Gewalt gegen Frauen. Obwohl die Menschenrechte in der Verfassung garantiert sind, erleiden viele Gefangene, ältere Menschen, Witwen und Waisen viel Unrecht. Die wirtschaftliche Not und die anderen Probleme haben viele veranlasst, nach religiösen Antworten zu suchen. Das öffnet Möglichkeiten für das Evangelium.

Bete für Frauen und Leidende, dass Jesus ihre Gerechtigkeit wird.

Freitag 09 August

Tadschikistan – Gebet für Regierung und Glaubensfreiheit

„…, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, ...“ (1.Tim. 2,1-2) Die Angst vor dem erstarkenden radikalen Islam hat in Tadschikistan zu vielen Einschränkungen geführt. Die Regierung schränkt den Journalismus, Nachrichten- und Social-Media-Websites ein. Predigten, die Verteilung von religiösem Material und die Registrierung von Kirchen sind heute sehr schwierig. Zum Teil werden sie sogar als illegal angesehen.

Bete für Präsident Rahmon und für die leitenden Politiker und Beamten um Freiheit für das Evangelium.

Samstag 10 August

Tadschikistan – Das unerreichte Volk der Shugni

„…, dass sie nicht anbeteten die bösen Geister und … hölzernen Götzen, die weder sehen noch hören …“ (Offb. 9,20b) Die 120.000 Shughni sind eine unerreichte Volksgruppe mit 96 % Muslimen. Sie leben in den zerklüfteten Pamir-Bergen beidseitig der tadschikisch-afghanischen Grenze. Beim Betreten eines Shughni-Hauses soll man den „Shastan“ begrüßen, um den Geistern der Vorfahren Respekt zu erweisen. Sonst wird der Hausherr beleidigt. Der „Shastan“ ist die mit Schnitzereien verzierte, das Dach des Hauses haltende Hauptsäule.

Bete für Freundschaften und die Rettung der Shugni aus dem Volksislam.

Sonntag 11 August

Tadschikistan – Tür des Evangelium für die Shughni öffnen

„So spricht der HERR zu seinem Gesalbten, … damit vor ihm Türen geöffnet werden ….“ (Jes. 45,1b) Trotz okkulter Bräuche gehören Shughni zum ismailitischen Islam. Anstelle der Mosche haben sie ein „Haus der Fünf“ als öffentliches Dorfzentrum, für gemeinsame Feste und als Männerclub. Gebetet wird in Privathäusern. Sie halten sich fern von den sunnitischen Tadschiken, dem größten Volk. Aber sie senden Missionare, um andere islamische Gruppen zu ihrer Art Islam zu bekehren. Gleichzeitig halten sie einen Großteil ihrer Lehre geheim.

Bete, dass der Herr den Shughni eine Tür für das Evangelium öffnet.