5.–11. Februar 2024 Tägliches Gebet

Montag 05 Februar

Usbeken – Extremismuskampf und Glaubensbeschränkung

„Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen sein.“ (Mt 5,14) Die traditionelle Kleidung der Usbeken ist unverwechselbar. Aber heute tragen die meisten westliche Kleidung, vor allem in ehemals sowjetischen Städten. Nach Auflösung der Sowjetunion wollten viele Islamisten Usbekistan mit strengstem Islam überziehen. Das wurde abgewehrt. Ein Gesetz gegen Extremismus stellt heute jede nicht registrierte religiöse Aktivität unter Strafe, was Christen massiv einschränkt.

Bete für Glaubensfreiheit.

Dienstag 06 Februar

Usbeken – Druck auf Christen bei öffentlichem Wirken

„Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.“ (Lk 12,32) In Usbekistan erleben alle Christen Druck wegen des Glaubens, aber nicht gleich stark. Am häufigsten erleiden einheimische christliche Konvertiten muslimischer Herkunft Übergriffe von Staat, Familie und Dorfgemeinschaft. Christen nicht registrierter Kirchen müssen mit Polizeirazzien, Drohungen, Verhaftungen und Geldstrafen rechnen. Öffentliches evangelistischem Wirken ist untersagt.

Bete für mutiges Zeugnis und Schutz.

Mittwoch 07 Februar

Usbeken – Gewisse Liberalisierung – aber ohne Jesus

„Denn wir verkündigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus, dass er der Herr ist, uns selbst aber als eure Knechte um Jesu willen.“ (2Kor 4,5) Offiziell sind 86 % der Usbeken sunnitische Muslime, mehrheitlich des Hanafiten-Zweigs. Die Usbeken sind aber nicht generell orthodoxe Muslime. Viele traditionelle Überzeugungen haben sich mit ihren islamischen Praktiken vermischt. Viele Usbeken der jüngeren Generation sind Atheisten oder Nichtreligiöse. Doch nur max. 0.01 % hat Jesus als Herrn.

Bete, dass Jesus der Herr vieler Usbeken wird.

Donnerstag 08 Februar

Usbeken – Sport als Brücke zu den Menschen

„Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden!“ (Röm 12,15) Viele usbekische Männer sind sportbegeistert. Ihre Bergmänner lieben Buzkashi, ein wildes Polo-Spiel mit 2 Teams zu Pferd. Als "Ball" wird der kopflose Kadaver einer Ziege benutzt. Das Spiel kann 3 Tage dauern. Das andere Team versucht, den Besitzer des Tieres mit allen Mitteln aufzuhalten, sogar mit Peitschen. Weiter beliebt ist die Jagd auf Vögel mit Falken. Doch auch Fußball als neuere Sportart hat viele Anhänger.

Bete für gute Kontakte von Christen zu Muslimen.

Freitag 09 Februar

Usbeken – Landbevölkerung mit dem Evangelium erreichen

„Preist den HERRN, ruft seinen Namen an, macht unter den Völkern kund seine Taten!“ (1Chr 16,8) Die meisten Usbeken in großen Städten postsowjetischer Länder haben formal die Möglichkeit des Zugangs zum Evangelium. Jedoch im ländlichen Raum hat die Mehrheit der Usbeken kein Zeugnis des Evangeliums. Immer wieder beginnen islamische Fundamentalisten die strikte Anwendung des islamischen Rechts zu fordern, wie es in Afghanistan praktiziert wird.

Bete, dass das Evangelium den Usbeken gepredigt wird, Türen sich öffnen.

Samstag 10 Februar

Weltsicht – Dem Namen nach 33% Christen, 24 % Muslime

„Wie sollen sie an Jesus glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger?“ (Röm 10,14) Wenn die Welt ein Dorf mit 100 Einwohnern wäre, würden 33 behaupten, Christen zu sein; 24 Muslime, 14 Hindus, 7 Buddhisten, 6 würden chinesischen Religionen folgen, 11 wären nicht religiös und es gäbe eine Handvoll andere. Der Anteil der Welt, die sich als christlich bezeichnet, war über 1 Jhdt. etwa derselbe. Aber in dieser Zeit hat sich vieles geändert.

Bete, dass die Unerreichten das Evangelium hören.

Sonntag 11 Februar

Weltsicht – Viel Gutes, doch Europa im Abwärtstrend

„Ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast. Denke daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße.“ (Offb 2, 4-5) Die christliche Gemeinde hat sich weit ausgebreitet. Jetzt gibt es in jedem Land Gruppen von Gläubigen. Im globalen Süden (Afrika, Asien) ist der christliche Glaube viel stärker geworden. Viele Katholiken Lateinamerikas begegneten Christus in Pfingstgemeinden und evangelikalen Gemeinden. In Europa geht die christliche Bewegung zurück.

Bete für die erste Liebe und neue Sendung zu den Enden der Erde.