5. - 11. Juli 2021 Tägliches Gebet

Montag 05 Juli

Libyen – Hoffnung und Glauben, denn Gott ist alles möglich.

"Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist." (Röm. 5,5) Libyen war vor dem international gegen Gaddafi geführten Krieg 2011 und dem bis heute forcierten Kampf fremder Mächte um seine Bodenschätze eines der sozialsten Länder der Welt für seine Bürger. Es gibt auch heute weit mehr als zerbombte Gebäude und Massen von Afrikanern, die durch das Versprechen von Arbeit auf ihrem Weg nach Europa nach Libyen gezogen und dort schlecht behandelt werden.

Bete, um eine hoffnungsvolle christliche Glaubenssicht für Libyen.

Dienstag 06 Juli

Libyen – Misrata: Zentrum mit strikter Geschlechtertrennung

"Doch in dem Herrn ist weder die Frau etwas ohne den Mann noch der Mann etwas ohne die Frau." (1.Kor. 11,11) Das libysche Misrata hat 380.000 EW, vor allem libysche Araber. Auch Italiener, Amazigh (Berber) und Beduinen sind zu finden. Die Stadt an der Nordküste hat Einfluss auf Politik und Wirtschaft. In der religiösen Stadt leben Männer und Frauen äußerlich getrennt. Frauen bedecken sich auf den Straßen alle mit dunklen Abayas, die ihre Bescheidenheit bewahren. Selbst zu Hause leben Männer und Frauen oft in getrennten Räumen.

Bete für die Sendung kultursensibler evangelistischer Männer und Frauen.

Mittwoch 07 Juli

Libyen – Misrata: Beziehungen, Ehre und Gastfreundschaft

"Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: Friede sei diesem Haus!" (Lk. 10,51) In Misrata muss Vieles wiederaufgebaut werden. Doch Misrata ist auch ein Ort voller Beziehungen, großer Gastfreundschaft und der ältesten Luxusteppiche der Welt. Die schöne Küstenstadt ist einladend, warm und hat großzügige Bereiche. Beziehungen sind das Background-Netz der Stadt, und sie sind groß. Die erste Frage, die ein Lokaler bei Treffen stellt, ist: Wie ist dein Familienname?» Aber auch ein der "Ehre werter" Außenseiter wird vom Familiennetzwerk herzlich umarmt.

Bete, dass sich Häuser und Netzwerke für Christen öffnen.

Donnerstag 08 Juli

Libyen – Misrata: Beziehungen, Ehre und Gastfreundschaft

„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen." (1.Kor 13,13) Für Misrata braucht es zunächst eine Sicht des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe trotz der immer wieder konfliktgeladenen Situation im Land. Eine Bewegung zu Christus in der Stadt würde weitreichende Wirkungen haben für die Zukunft der Menschen von Misrata und darüber hinaus. Doch derzeit sind keinerlei Expat-Arbeiter in dieser Stadt bekannt. Eben so wenig andere evangelistische Glaubensaktivitäten.

Bete für Christen, die geleitet von Glauben, Hoffnung und Gottes Liebe, nach Misrata gehen.

Freitag 09 Juli

Libyen – Misrata: Beziehungen und Nächstenliebe

„Darum seid wachsam und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht abgelassen habe, einen jeden unter Tränen zu ermahnen." (Apg. 20,31) Wer dem Herrn Jesus in Libyen dienen möchte, benötigt hohe Flexibilität und die Fähigkeit, mehrdeutiges Verhalten von Einheimischen zu tolerieren. Man muss auch den Wunsch und Freude daran haben sehr beziehungsorientiert, in viel Umgang mit Menschen zu leben. Ausländer mit solider Arbeitsplattform können hier wohnen, wofür sich gute Fachkenntnisse in verschiedenen Bereichen anbieten.

Bete für Berufung von Arbeitern mit viel Nächstenliebe.

Samstag 10 Juli

Libyen – Misrata: Vielfalt an Arbeitsmöglichkeiten

„Mit Mühe und Plage haben wir Tag und Nacht gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen." (2.Thess 3,8b) In Libyen und in Misrata ist Vieles wiederaufzubauen. Deshalb gibt es für qualifizierte Fachkräfte viele Arbeitsmöglichkeiten. Diese ermöglichen dann auch den Erhalt sicherer Visa. Beispiele sind Hochschullehre, Kranken- und Gesundheitswesen, im Besonderen qualifizierte Traumabehandlung, Ingenieurwesen, Wasser und Entsalzung, Wirtschaft, Technik- und Marketingberatung, Nahrungsmittelherstellung (Datteln), Führungsseminare und Export.

Bete für die Sendung von christlichen Fachkräften.

Sonntag 11 Juli

Libyen – Frieden und Stabilität als Grundlagen des Lebens

"Pflüget ein Neues und sät nicht unter die Dornen!" (Jer. 4,3) Der Sturz Gaddafis nach 42 Jahren gelang 2011 durch ausländische Militärunterstützung zu einem sehr hohen Preis. Die Einheit Libyens zerfiel ins Chaos. Regionale Fraktionen und ausländische Regierungen streiten bis heute um Macht und Rohstoffe. Anfang 2021 wählten aber 75 Regionalführer in Genf einen Interims-Premierminister mit 3-köpfigem Präsidialrat. Ehemalige Feinde müssen nun die Vergangenheit vergessen, um eine Zukunft für ihr Volk zu sichern; Sicherheit, Wirtschaft und Export von Erdöl wiederherstellen.

Bete für Frieden und Stabilität im Land.