Tägliches Gebet 5. - 11. März 2018 Kosovo: Weg zum Dschihad oder zum Frieden des Herrn Jesus?

Serbische Kräfte hatten hunderttausende Albaner aus der Kosovo-Provinz vertrieben. Von außen geführte Nato-Einsätze erzwangen 1999 den Rückzug des serbischen Militärs aus diesem Teil Serbiens.

Seitdem sind Serbien und die Kosovo-Provinz getrennt. Der Kosovo ist seit 2008 formell unabhängig und fast nur von Albanern bewohnt. Etwa 90 % der Bevölkerung sind Muslime. 112 von 193 UN-Staaten, darunter Deutschland, erkannten die Souveränität an. Vetos von Russland und China verhindern aber die UN-Mitgliedschaft. Auch 5 EU-Staaten erkennen den Kosovo nicht als Staat an. Serbien möchte seine frühere Provinz zurück. Die Lage im aus deutscher Sicht jüngsten Staat Europas ist auch nach 10 Jahren geprägt von Korruption, Kriminalität, Drogen, schwacher Wirtschaft und Instabilität. Viele Milliarden von EU-Hilfen verschwanden in undurchsichtigen Kanälen. Selbst großangelegte EU-Hilfsaktionen für demokratische Strukturen wurden teilweise in die Korruption hineingezogen. 2016 begleiteten Straßenproteste und Eskalationen die Wahl des Präsidenten.

Politische und ideologische Orientierungslosigkeit fördern den radikalen Islam. Neben islamistischen NGOs nutzen das „Wahhabis“ aus. Sie legen den Koran wortwörtlich aus und wollen strikt nach den Aussagen des Propheten leben. So übersetzen sie Dschihad-Propaganda ins Albanische. Gemessen an den etwa 1,8 Millionen Einwohnern gibt es kein Land in Europa, das mehr Dschihadisten in den IS „exportiert“. Und das, obwohl man offiziell dafür verurteilt werden kann. Moderate Imame sind gefährdet, wenn sie sich gegen den IS wenden. Auf den ersten Blick ist das nicht ersichtlich. Wer durch die Straßen spaziert, sieht selten eine Frau mit Kopftuch oder gar mit Burka. Der Kosovo braucht dringend Botschafter des Friedens und der Erlösung in Jesus Christus. Er allein ist der Friedensfürst zur Versöhnung mit Gott und zwischen den Menschen. Dafür wollen wir von Herzen beten.

Montag 05 März

Kosovo: Gebet für Wachstum der christlichen Gemeinde

Die Mehrheit der Bewohner im Kosovo sind Albaner und diese sind zu gut 90% Moslems. Sie verstanden ihren Glauben mehr als Tradition, aber die islamistische Missionierung ist in vollem Gang. Moscheen werden gebaut und das Konvertieren „zum wahren Islam“ gepredigt. Das macht es schwierig, den Menschen Jesu Liebe und Rettung nahe zu bringen. Der Boden ist hart, die Leute verschlossen. Schenkt ein Albaner sein Leben Jesus, erlebt er starken Widerstand der Familie.

Bitte betet, dass die Gemeinde Gottes im Kosovo wächst. Betet für furchtloses Stehen zu Jesus und für die Einheit unter den Christen im Land.

Dienstag 06 März

Kosovo: Gebet für die Gemeinde in Gjilan

Gjilan ist eine Stadt mit 80.000 Einwohnern im Südosten des Kosovo. Vor gut 12 Jahren bildete sich eine kleine christliche Gemeinde, die von einheimischen Christen geleitet wird. Außerdem bestehen noch zwei andere kleine christliche Gemeinden in der Stadt.

Bitte betet, dass Gott seine schützende Hand über die kleinen Gemeinden hält. Betet, dass der HERR die Leiter mit Liebe zu Gott und Retterliebe für die einheimischen Menschen segnet. Betet, dass die kleinen Gemeinden zur Ehre Gottes wachsen.

Mittwoch 07 März

Kosovo: Gebet für ein Rehazentrum

2010 ist in einem Dorf im Kosovo ein Drogen-Rehabilitationszentrum entstanden. Dort haben bis zu 6 Drogenabhängige Platz, um ihr Leben neu zu sortieren und einen neuen Lebensstil einzuüben. Das Haus ist christlich geführt.

Betet für die Mitarbeiter um Gottes Geist und Weisheit, damit sie den Teilnehmern aus Abhängigkeiten heraushelfen und Jesus nahe bringen können. Betet auch für die Teilnehmer der Therapien um Kraft, das Programm durchzuhalten und für Offenheit, Jesus in ihr Leben zu lassen.

Donnerstag 08 März

Kosovo: Gebet für den Aufbau eines Gebetshauses

Seit zwei Jahren existiert ein kleines Gebetshaus in einer mittleren Stadt des Kosovo. Es ist ein Ort, wo sich die Christen aus allen Gemeinden zum Gebet und Lobpreis treffen können. Gottes Gegenwart verändert das Gesicht von Städten und Ländern zum Guten. Deshalb treffen sich dort Gläubige zweimal pro Woche zum Gebet, in Abständen zusätzlich zu 24-Stunden-Gebeten.

Betet, dass sich ihr Wunsch erfüllt und Lobpreis und Gebet nie mehr in ihrer Stadt verstummen. Betet, dass der HERR mehr Mitarbeiter und Beter beruft und sendet. Betet, dass Gottes Hand die Herzen in der Stadt und im Kosovo berührt.

Freitag 09 März

Kosovo: Neues Gemeindegründungsprojekt

So breitete sich das Wort aus durch die Kraft des Herrn und wurde mächtig (Apg. 19, 20). Eine kleine Gruppe von Gläubigen im Kosovo wünscht sich von Herzen das Entstehen einer Hauskreisbewegung. Sie wünschen sich die geistliche Rettung vieler Menschen und Frieden für das Land.

Betet, dass Gott ihnen Personen des Friedens über den Weg schickt, die sich multiplizierende Hausgemeinden starten. Betet, dass GOTT auch Menschen mit Einfluss beruft. Betet, dass der HERR ihnen das Herz für Jesus öffnet. Betet, dass sie gerettet werden und unter Jesu Leitung das Beste des Landes suchen.

Samstag 10 März

Kosovo: Einheit der wiedergeborenen Christen im Land

„Ich in ihnen und du in mir, damit sie zu vollendeter Einheit gelangen und damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du mich liebst.“ (Johannes 17, 23) Einheit unter den wiedergeborenen Gläubigen ist eine Grundvoraussetzung für Erweckung. Die gläubigen Christen im Land müssen es schaffen, zur Rettung der Menschen über die Schatten von Andersartigkeit, Theologie oder Denomination zu springen.

Betet um Einheit der Christen in Wahrheit und Liebe, die zum starken Zeugnis wird. Betet um die Erfüllung der Worte des Herrn Jesus in Johannes 17,23.

Sonntag 11 März

Kosovo: Versöhnung mit den Nachbarn und Völkern

„…, und der Kriegsbogen soll zerbrochen werden. Denn er wird Frieden gebieten den Völkern, … bis an die Enden der Erde.“ (aus Sach. 9,10) Auch wenn der Kosovo-Krieg 1999 zeitlich inzwischen zurückliegt, klaffen die Wunden der gegenseitigen Verletzungen noch tief. Albanische Kinder werden gelehrt, die serbischen Nachbarn als ihre Feinde zu betrachten - und umgekehrt. Das verhindert über Generationen wirkliche Vergebung und Heilung.

Betet, dass Gott da ein Wunder tut, im physischen wie im geistigen Raum. Betet, dass durch den Herrn Jesus Rettung, Heilung und Versöhnung geschehen.