5. - 11. Oktober 2020 Tägliches Gebet

Montag 05 Oktober

Indien – 700.000 unerreichte Noorbasha

"Wenn eure Sünde auch blutrot … ist wie Scharlach, soll sie doch schneeweiß wie Wolle werden. (Jes. 1,18b) Indien mit seinen ca. 200 Mio. unerreichten Muslimen ist ein Schwerpunktland von Frontiers zum Gebet. Die unerreichten „Noorbasha“ sind nur in Indien bekannt und Teil der Telugu-Völkergruppe Südasiens. Sie haben eine Größe von etwa 700.000 und leben im Großraum von Bengaluru. In der Region nennt man sie nach von ihnen ausgeübten Tätigkeiten „Dudekula“. Das bedeutet in etwa „Baumwollreiniger und Matratzenhersteller“.

Bete, dass die Noorbasha zu Reinigung und Rettung im Blut Jesu finden.

Dienstag 06 Oktober

Indien – Noorbasha – Formung durch religiösen Druck

„Das Geringe vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist. “ (1.Kor. 1,28) Die Noorbasha waren Hindus. Sie konvertierten aber vor einigen Generationen zum Islam. Ihr Lebensstandard ist arm, unteren Kasten zugeordnet. Lange schwankten sie zwischen Traditionen von Islam und Hinduismus. Da sie arm waren und wegen ihrer hinduistischer Bräuche wurden sie von anderen Muslimen verachtet. Seit sie nur islamischen Traditionen folgen, ist ihr Status unter Muslimen aufgewertet.

Bete, dass sie in Jesus wahre Wertschätzung, Liebe und Rettung finden.

Mittwoch 07 Oktober

Indien – Noorbasha – Glauben statt falscher Gesetzlichkeit

„Wir wissen, dass der Mensch durch Werke des Gesetzes NICHT gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus“ (Gal. 2,16a) Auch über die Sprache geschieht bei den Noorbasha eine immer stärkere Islamisierung. Ihre eigene, kulturell verankerte, bis heute gelebte Sprache ist Telugu. Doch die jüngere Generation lernt Urdu und Arabisch im Bemühen um Akzeptanz bei anderen Muslimen. Auch haben Noorbasha-Frauen begonnen, sich an Scharia-Regeln und muslimische Kleiderordnung zu halten.

Bete für rettenden Glauben an Jesus.

Donnerstag 08 Oktober

Indien – Noorbasha – Glaube statt eigener Gerechtigkeit

"Sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und suchen ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten“ (Röm. 10,3) Um Heirats- und Todesrituale zu vollziehen, rufen die Noorbasha ein Mitglied des Klerus (hazarat) der Muslim-Sekte der Syed (angeblich ein Nachfahre Mohammeds). Auch die wöchentlichen muslimischen Freitags-Treffen sind vom Hazarat geleitet. Die Predigt (Bajan) wird in Urdu oder Arabisch gehalten, später in Telugu übersetzt. Man praktiziert Pilgerfahrten mit Besuchen muslimischer Heiligtümer (dargahs), Gelübde, Opfergaben und Almosen.

Bete, dass sie in Jesus Gottes Gerechtigkeit finden.

Freitag 09 Oktober

Pakistan – Sindhi Mohana – Kein einziger Jünger Jesu bekannt

„Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.“ (Joh. 12,46) Die ca. 611.000 Sindhi Mohana leben in Pakistan, meist in der Provinz Sindh oder im Punjab. Sie wurden bereits im Chach Nama erwähnt, einer der wichtigsten Geschichtsquellen der Provinz Sindh aus dem 7./8. Jhdt. Das war vor dem Aufstieg des arabischen Reiches, das dieses Land eroberte und islamisierte. Heute sind sie Sunniten nach der in Südasien am meisten verbreiteten Hanafiten-Rechtsschule. Unter ihnen sind KEINE Nachfolger Christi bekannt.

Bete für Mitarbeiter, die das Licht entzünden.

Samstag 10 Oktober

Pakistan – Sindhi Mohana – Wer wird Menschenfischer?

„Jesus sprach zu ihnen: Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!“ (Mt. 4,19) Die Sindhi Mohana sind einfache Fischer. Man kann sie bspw. an den Ufern und in Bootshäusern des Manchar-Sees nördlich von Karatschi finden. Der See wurde in den 1930er Jahren künstlich angelegt. Hier hat das Fischervolk speziell angepasste Techniken entwickelt, so die getarnte Jagd mit Schilfrohren oder auf dem Kopf platzierten Pelikanen. Naturkatastrophen dezimierten den Fischbestand, weshalb manche auf den Fang von Blässhühnern ausweichen.

Bitte um Arbeiter für Jesus, die Menschenfischer werden.

Sonntag 11 Oktober

Pakistan – Sindhi Moran – Die verlorenen Herren des Meeres

„Die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig; der HERR aber ist noch größer in der Höhe.“ (Ps. 93,4) Die Sindhi Morana sind traditionell Fischer, Bootsführer und Seeleute. Sie arbeiten nicht nur um die Stadt Karatschi, sondern auch vor der Küste auf Fischtrawlern in der Arabischen See. Sie nennen sich sogar „Mir Bahana“, was so viel bedeutet wie "Herr(en) des Meeres". Es ist keine evangelistische Initiative unter ihnen bekannt. William Carey bezeichnete Gruppen wie sie als Völker «ohne Wahl», deren Erreichung überaus wichtig ist.

Bete, dass sie durch Jesus den „HERRN in der Höhe“ finden.