6. - 12. September 2021 Tägliches Gebet

Montag 06 September

Afghanistan – Schutz und Bewahrung in der Katastrophe

"Behüte mich wie einen Augapfel im Auge, beschirme mich bunter dem Schatten deiner Flügel." (Joh. 3,35) Wir schauen auf das unfassbare Geschehen in Afghanistan mit politischem Versagen und ungezählten verzweifelten, im Stich gelassenen Menschen mit ungewisser Zukunft. Auch Frontiers-Mitarbeiter mussten notgedrungen das Land verlassen. Viele afghanische Kollegen konnten trotz Bemühungen nicht aus der lebensgefährlichen Taliban-Herrschaft evakuiert werden. Viele, die dieses Schicksal teilen, haben Angst und verlassen ihre Häuser nicht.

Bete, dass sie vom HERRN beschirmt und beschützt werden.

Dienstag 07 September

Afghanistan – Gottes Schutz gegen Menschenrechtsverletzungen

„Steh auf, HERR! Gott, erhebe deine Hand! Vergiss die Elenden nicht!" (Ps. 10,12) Michelle Bachelet, UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, bestätigte schwere Menschenrechtsverletzungen der Taliban und systematisches Töten der Zivilbevölkerung. Es gab Massenhinrichtungen von Zivilisten und ehemaligen Angehörigen afghanischer Sicherheitskräfte. Mädchen dürfen teils nicht zur Schule gehen. Friedliche Proteste würden unterdrückt, Minderjährige zum Waffendienst geholt. Frauen, Journalisten und natürlich auch Christen und christliche Leiter sind in großer Gefahr.

Bete, dass Gott sich erhebt, dem Bösen wehrt.

Mittwoch 08 September

Afghanistan – Erhalt, Schutz, Wachstum der jungen Gemeinde

Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? (Röm. 8,35) Verbunden mit hingegebener sozialer Arbeit und Liebesdiensten entstanden auch Kontakte und Freundschaften von Christen mit zuvor unerreichten Muslimen. Hier und da gab es Entscheidungen für den Herrn Jesus Christus. Der junge Glaube muss nun weiterwachsen.

Bete für das Wachstum der einheimischen Gläubigen und der jungen Gemeinden. Bete, dass sie auch unter Bedrängnis und Verfolgung dem Herrn treu bleiben und von Ihm zeugen.

Donnerstag 09 September

Afghanistan – Ungewisse Zukunft christlicher Arbeiter

"Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen." (Ps. 37,5) Der Flughafen Kabuls ist auf absehbare Zeit geschlossen. Fast alle Ausländer mussten wegen der Machtübernahme der islamistischen Taliban das Land verlassen. Sie wurden auch von ihren Ländern zur Ausreise angewiesen und abgezogen oder mussten wegen Zusammenbruch der Projekte, Business-Pläne und der Gefahrenlage gehen. Aber eine ganze Anzahl möchte sehr gern weiterhin helfen.

Betet für die Zukunft christlicher Arbeiter und Gottes Leitung: ob sie zurückkehren können/sollen oder wohin sonst ihr Weg hingeht.

Freitag 10 September

Afghanistan – Trost und Stärkung für Trauernde

„Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Ich will sie zu Wasserbächen führen auf ebenem Wege." (Jer. 31,9 a) Islamisten töteten immer wieder skrupellos durch Selbstmordattentate Zivilisten. Sie verwendeten Frauen und Kinder auch als lebende Schilde ihrer Einheiten. Zwei Selbstmordattentate des mit den Taliban verfeindeten Islamischen Staates (IS) am 26.08.21 - am Tor des Flughafens in Kabul unter auf Ausreise hoffenden Menschen und in einem nahe gelegenen Hotel - töteten über 100 Menschen, davon 13 US-Soldaten und verletzten viele weitere.

Bete um Trost und Stärkung für alle Trauernden.

Samstag 11 September

Afghanistan – Stopp der Zukunft als weltweiter Terrorausrüster

"Denn ihr Herz trachtet nach Gewalt, und ihre Lippen raten zum Unglück." (Spr. 24,2) Durch den eiligen NATO-Abzug entstand die weltweit mächtigste islamistische Militärmacht. Viele afghanische Einheiten ergaben sich den Taliban kampflos. Sie ließen Mengen moderner NATO-Militärtechnik zurück, darunter Drohnen und Flugzeuge. 5 Leiter der Taliban-Offensive waren als "hardest of the hardcore"-Terroristen eingestufte ehemalige Guantanamo-Häftlinge. Sie wurden 2014 entgegen dem Rat der Geheimdienste für einen US-Soldaten ausgetauscht.

Bete, dass der HERR die Terror-Ausbreitung stoppt.

Sonntag 12 September

Afghanistan – Zentralasien bereitet sich auf Konflikte vor

„Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da." (Mt. 24,6) Angrenzende Staaten wie Usbekistan oder Tadschikistan sehen den Machtwechsel in Afghanistan als große Gefahr. Das Streben von IS und Taliban nach Weltherrschaft ist bekannt. Ebenso, dass ihre Ideologie Lügen und Manipulationen im Interesse des Dschihad ausdrücklich erlaubt. Tadschikistan bat Russland um verstärkte militärische Unterstützung zum Landesschutz. Manöver werden abgehalten.

Bete für Frieden, Evangelium, Rettung in der Region.