7. - 13. Oktober 2019 Tägliches Gebet

Montag 07 Oktober

Kaukasus – Tindaner - Mondverehrung öffnete für Islam

„… hingeht und dient andern Göttern und betet sie an, es sei Sonne oder Mond …, was ich NICHT geboten habe,“ (5.Mo. 17,3) Die Tindan versammelten sich bei Sonnenuntergang auf einem Feld nahe ihres Dorfes und verbeugten sich vor dem sichelförmigen Mond, der im Osten zwischen zwei Gipfeln des Kaukasusgebirges aufging. Die Tindaner sind Muslime, fühlten sich aber nicht schuldig, wenn sie den Mond verehrten. Ihre Vorfahren hatten den Mond lange vor der Ankunft des Islam verehrt. Ist der Mond schließlich nicht ein heiliges Symbol des Islam?

Bete für die Erlösung und Befreiung der Tindan durch Jesus.

Dienstag 08 Oktober

Kaukasus – Tindaner – Sonnenverehrung am Tag

„Sie haben Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit.“ (Röm. 1,25) Während des Tages verbeugen sich dieselben Tindaner auch vor der Sonne. Obwohl die Volksgruppe schon vor Jahrhunderten zum Islam und dessen Mondzeichen konvertierte, verehren sie noch heute Mond und Sonne. Christliche Missionare aus Georgien versuchten vor dem Islam, den Tindanern die Botschaft Jesu der Erlösung zu bringen - keiner reagierte. Der Islam beendete dann die christliche Missionstätigkeit.

Bete für die Rettung der Tidaner in Jesus allein.

Mittwoch 09 Oktober

Kaukasus – Bezhta – Lukasevangelium in eigener Sprache

„… so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt...“ (Jes. 55,11a) Die Volksgruppe der Bezhta von etwa 6800 Menschen lebt in Georgien um Chatliskure und Saruso, in Norddagestan um Kachalai und Karausek. 1999 erschien das Lukas-Evangelium als absolut erstes gedrucktes Buch ihrer Sprache. „Es war ein absolut erstaunliches Ereignis, als mein Volk das Lukasevangelium erhielt!“ brachte ein Bezhta-Übersetzer des Instituts für Bibelübersetzungen seine Freude zum Ausdruck.

Bete, dass es reiche Frucht bringt.

Donnerstag 10 Oktober

Kaukasus – Beztha – In Zukunft Evangelium an die Avar?

„Jesus sprach zu allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.“ (Lk. 9,23) Bezhta haben ihre Sprache bewahrt, weil sie in abgelegenen Bergdörfern leben. Dort halten sie ihre Tiere. Fast alle sind Muslime, praktizieren aber auch Heidentum. Sie wussten fast nichts über Jesus. Die Bezhta-Sprache ist mit der benachbarter, streng muslimischer Avar verwandt. Aber sie ist so unterschiedlich, dass Beztha Avar lernen müssen, wenn sie kommunizieren wollen.

Bete, dass die Beztha durch das Lukasevangelium Jesus nachfolgen und damit die Avar erreichen.

Freitag 11 Oktober

Kaukasus – Chamalal – Kein Hindernis für Gottes Geist zu groß

„Aber es kommt die Stunde …, dass die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit;“ (Joh. 4,23) Groß sind die Barrieren, um die Chamalal zu erreichen: die Berge Dagestans, Sprache, Isolation und eine besondere Form islamischer Religion. Nur der Heilige Geist kann all das überwinden. Ali steht am steilen Hang des Berges. Als er den Gebetsruf der Moschee hört, überprüft er seine Schafherde. Dann reinigt er sich rituell, rollt die Gebetsmatte aus, beugt sich nach Mekka und betet Sätze nach, wie es der Koran sagt.

Bete für die Bekehrung und Wiedergeburt der Chamalal im Heiligen Geist.

Samstag 12 Oktober

Kaukasus – Chamalal – Freudenboten für die Isolierten

„Wie schön sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der da Frieden verkündigt, …, Heil verkündigt, …“ (Jes. 52,7) Die Chamalal sind eine kleine, in steilen Bergen isolierte Volksgruppe Dagestans. Ihre nicht schriftliche Sprache entwickelte sich getrennt von den meisten Volksgruppen um sie herum. Sie heiraten nur innerhalb ihrer Volksgruppe, halten sich getrennt von anderen. Als die Kommunisten die Kontrolle über Russland übernahmen, bildete diese Region lange eine der letzten Bastionen der Opposition.

Betet, dass Gott Freudenboten sendet, um die Chamalal mit dem Evangelium zu erreichen.

Sonntag 13 Oktober

Kaukasus – Karata - Harten Islam und Hexerei überwinden

„Gott hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und über sie triumphiert in Christus.“ (Kol. 2,15) Die 6400 Karata sind offiziell 100 % muslimisch-sunnitisch (seit mehr als 500 Jahren). Aber sie beschäftigen sich parallel weiterhin mit Hexerei, der Verehrung der Natur und der Befriedigung von Geistern. Sie leben im westlichen Dagestan in 10 großen Dörfern der Bergregion und verteidigen ihre Traditionen. Die Karata-Sprache, die sie sprechen, ist unverwechselbar.

Bete für Christen, die auf Gottes Ruf hin in der Kraft des Heiligen Geistes zu den Karata zu gehen.