8. - 14. April 2019 Tägliches Gebet

Montag 08 April

Kirgisistan – Gebet für Wirken des Geistes Gottes zur Rettung

„Ein Psalm Davids. HERR, wer darf weilen in DEINEM Zelt? Wer darf wohnen auf DEINEM heiligen Berg?“ (Psalm 15,1) Kirgisistan ist seit 1991 von der Sowjetunion unabhängig und die einzige parlamentarische Republik der Region in Zentralasien. Es hat eine Bevölkerung von 6,2 Mio. mit 75% - meist sunnitischen - Muslimen. Das Land ist gebirgig und der Dschengisch Tschokusu mit 7.439 m sein höchster Gipfel. Die Praxis des Islam war unter Sowjetherrschaft oberflächlich, hat sich aber seither stetig verstärkt.

Bete, dass Gottes Geist die Zelte und Berge Kirgistans zur ewigen Rettung der Menschen aufsucht.

Dienstag 09 April

Kirgisistan – Gebet für von Eltern getrennte Kinder

„Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich, aber der HERR nimmt mich auf.“ (Psalm 27,10) Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Situation Kirgisistans sind viele Menschen gezwungen, im Ausland Geld zu verdienen, oft unter schweren Umständen. Hinterlassene Kinder werden oft von Großeltern oder Verwandten betreut; einige sogar in Waisenhäuser geschickt, damit ihre Eltern arbeiten können. Obwohl ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden, fühlen sich viele Kinder verlassen und ungeliebt, weil sie von den Eltern getrennt sind.

Bete für Gottes Hilfe und um den Aufbau christlicher Kinderprojekte.

Mittwoch 10 April

Kirgisistan – Bewahrung der Ehen und Hilfe für junge Frauen

„Denn ich hasse Scheidung, spricht der HERR, der Gott Israels, ebenso wie wenn man sein Gewand mit Unrecht bedeckt, spricht der HERR der Heerscharen.“ (Mal. 2,16a) Mütter, die Söhne geboren haben, spielen eine große Rolle in der kirgisischen Familienstruktur. Sie kontrollieren alles. Schwiegertöchter werden oft wie Sklaven behandelt. Wenn sie in den ersten zwei Jahren der Ehe nicht schwanger werden, wird der Mann oft von seiner Mutter gezwungen, seine Frau zu entlassen und eine andere Frau zu heiraten.

Bete gegen diese entwürdigende Praxis und dass junge Ehepaare den Herrn Jesus anrufen.

Donnerstag 11 April

Kirgisistan – Jesus statt Brautentführungen und Suiziden

„Siehe, es kommt für den HERRN der Tag, dass man in deiner Mitte austeilen wird, was man dir geraubt hat.“ (Sach. 14,1) Trotz Gegeninitiativen ist die Brautentführung („Ala-Katschuu“) vor allem in ländlichen Gebieten nach wie vor sehr verbreitet. Ein kirgisisches Sprichwort sagt: „Eine gute Ehe beginnt mit Tränen.“ Junge entführte Frauen werden gezwungen, einen Fremden zu heiraten. Viele Ehefrauen in verzweifelten Situationen glauben, dass Selbstmord ihr einziger Ausweg sei.

Bete gegen die Entführungen und dass die Frauen und Familien stattdessen Jesus als Retter, Herrn, Trost und Schutz finden.

Freitag 12 April

Kirgisistan – Stärkung und Liebe für kirgisische Gemeinde

„Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ (Joh. 13,35) Die Identität des postkommunistischen Kirgisistans ist mit dem islamischen Glauben verbunden. Die Kirche Kirgisistans bestand fast ganz aus ausländischen Christen. Erste kirgisische Hausgruppen und Gemeinden wurden in den 1990er Jahren gegründet. Heute machen sie einen erheblichen Teil der christlichen Minderheit aus. Sie beginnen, christliche Prinzipien für Familie, Liebe und Dienst untereinander zu lehren.

Bete um Hilfe dafür, um Stärkung und Ausbreitung der jungen kirgisischen Gemeinde.

Samstag 13 April

Kirgisistan – das Evangelium für die unerreichten Kirgisen

„Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des HERRN!“ (Psalm 113,3) Kirgisistan ist Heimat von 6,2 Mio. Menschen aus mehr als achtzig ethnischen Gruppen. Die Kirgisen sind in 72 Jahren sowjetischer Herrschaft auf das 4-fache gewachsen und mit 4,2 Mio. die größte unerreichte Volksgruppe in Kirgisistan, 97% von ihnen Muslime. Ihr Name bedeutet: „Die Nachkommen von 40 Jungfrauen". Die kirgisische Flagge hat 40 Sonnenstrahlen, die dieses kirgisische Erbe repräsentieren.

Bete für den Sieg des Evangeliums unter den Kirgisen, das Überwinden muslimischer Ablehnung in Liebe.

Sonntag 14 April

Kirgisistan – Arbeiter mit Retterliebe für die Kirgisen

„…; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, es wird eine Herde und ein Hirte werden.“ (Joh. 10,16b) Die Kirgisen halten sich an ihre traditionelle Lebensweise als nomadisierende Viehzüchter und an ihre Stammesorganisation. Sie leben in einer der höchsten Hochebenen der Welt mit nur 60 schneefreien Tagen in Zelten und Yurten und folgen ihren robusten Schafen, Ziegen, Yaks, Pferden und Kamelen von Weide zu Weide. Im Sommer lagern sie wegen größerer Grasflächen als Großfamilien dicht beieinander.

Bete für die Entsendung von Arbeitern mit viel Retterliebe zu den Kirgisen.