8. - 14. Juli 2019 Tägliches Gebet

Montag 08 Juli

Jordanien: Oase des Stabilität in wirtschaftlichen Problemen

„Um meiner Brüder und Freunde willen will ich dir Frieden wünschen.“ (Psalm 122,8) Das Königreich Jordanien liegt an der Schnittstelle zwischen Asien, Afrika und Europa. Es grenzt an Saudi-Arabien, den Irak, Syrien, Israel und das Tote Meer. Jordanien wird oft als „Oase der Stabilität" in einer turbulenten Region bezeichnet. Jedoch stehen wegen großen wirtschaftlichen Problemen Sparmaßnahmen bevor. Straßenproteste haben stattgefunden. König Abdullah II. ernennt Regierungen, genehmigt Gesetze und kann das Parlament auflösen.

Bete für den König, um Erhalt des Friedens und Bewahrung der Christen.

Dienstag 09 Juli

Jordanien: Relative Freiheit aber verfolgte MBBs

„… fragt nach den Wegen der Vorzeit, welches der gute Weg sei, und wandelt darin, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele!“ (Jer. 6,16a) Die ca. 10 Mio. Jordanier sind zu 95% Muslime und 4% Christen. Die Verfassung gewährt Religionsfreiheit, solange islamisches Recht und öffentliche Moral nicht verletzt werden. Aber Muslime, die sich entscheiden Jesus nachzufolgen (sog. MBBs), werden verfolgt. Viele wandern aus. Doch das Land hat eine reiche biblische Geschichte und christliche Wurzeln. Hier lebten Abraham, Hiob, Mose und Jesus Christus.

Bete für MBBs und Jordaniens Rückkehr zu christlichen Wurzeln.

Mittwoch 10 Juli

Jordanien: Bewegungen entfachen unter den Christen Jordaniens

„Sie werden …, was vorzeiten zerstört worden ist, wieder aufrichten; …“ (Jes. 61,4) Jordanien ist Heimat vieler alt- und neutestamentlicher Stätten, darunter der Berg Nebo, wo Mose das verheißene Land sah, und Bethanien, wo Johannes Jesus getauft hat. Das älteste Kirchengebäude der Welt, die Aqaba Kirche (Ende 3. Jhdt. n. Chr.), liegt als Ruine in diesem Land. Untereinander haben Kirchen in Jordanien im Allgemeinen gute Beziehungen. Aber nur relativ wenige Hauskirchen haben wirksame Beziehungen zu Muslimen.

Bete für intensive, wirksame Beziehungen zu Muslimen und eine neue Täufer-Bewegung.

Donnerstag 11 Juli

Jordanien: Erweckung und Vervielfachung der Gemeinde

„… ist das kleinste unter den Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Kräuter und wird ein Baum, …“ (Mt. 13,32a) Die jordanische Hauptstadt Amman ist die bevölkerungsreichste Stadt sowie wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum des Landes. Vor 1948 hatte Amman etwa 10.000 EW, aber in den letzten 70 Jahren ist sie auf über 4 Mio. angewachsen! Das sind 42% der Bevölkerung. Sie gilt als eine der modernsten arabischen Städte und ist ein wichtiges Reiseziel in der Region, besonders für arabische und europäische Touristen.

Bete, dass analog eine große christliche Bewegung entsteht.

Freitag 12 Juli

Jordanien: Die Liebe Jesu für Flüchtlinge in Amman

„… Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.“ (Mt. 25,35b) In Jordanien leben auch sehr viele Flüchtlinge. Ein Großteil der Bevölkerung stammt aus Palästina (2 Mio. in Jordanien). Irakische Flüchtlinge haben die Zahl weiter erhöht, ebenso Flüchtlinge aus Syrien. Nun ist es wichtig, dass die Liebe Christi die verschiedenen Gemeinschaften erreicht, damit jede Familie und jeder Mensch weiß, dass Gott ihn liebt und eine Beziehung zu ihm durch Jesus will.

Bete, dass die christliche Gemeinde in Jordanien stark und mutig wird, allen Flüchtlingen das Evangelium der Liebe Gottes zu bringen.

Samstag 13 Juli

Jordanien: Erweckung unter Flüchtlingen ausweiten

„Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem HERRN, und der wird ihm vergelten, was er Gutes getan hat.“ (Spr. 19,17) Vom Irak-Krieg (2003) leben noch 130.000 irakische Flüchtlingen in Jordanien, weitere aus Libyen und dem Jemen. Mit ca. 1,4 Mio. stellen syrische Flüchtlinge die größte Gruppe. Sie haben große Schwierigkeiten: finanzielle Ausbeutung, zerbrochene Ehen, Gesundheitsprobleme, vermisste Verwandte. Ihr Kommen belastet mit 7,7 Mrd. £ die nationalen Ressourcen erheblich. 85% leben unter der Armutsgrenze.

Bete für Christen, die ihnen helfen und um Ausweitung der kleinen Erweckung.

Sonntag 14 Juli

Jordanien: Verschlossenheit der Jordanier überwinden

„Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.“ (1. Joh. 5,12) Während Flüchtlinge in Jordanien offener für das Evangelium sind, ist es viel schwieriger, die Jordanier selbst zu erreichen. Sie haben weniger Grund, offen für Neues zu sein und Ansehen ist hier alles. Verlässt jemand den Islam, bringt das große Schande für Eltern, Geschwister und die Familie. So gibt es große Verfolgung, wenn sie Jesus als Herrn annehmen: Arbeitslosigkeit, Scheidung, Wegnahme der Kinder, Schläge, Verhöre, Inhaftierung.

Bete, dass dennoch viele Jordanier das ewige Leben in Jesus finden.