8. - 14. Juni 2020 Tägliches Gebet

Montag 08 Juni

Indien – Religiös staatliche Spannungen und Evangelisation

„Wer Streit anfängt, gleicht dem, der dem Wasser den Damm aufreißt. Lass ab vom Streit, ehe er losbricht!“ (Spr. 17,14) In Indien lebt 1/5 der Weltbevölkerung (1,3 Mrd.) Die 14% Muslime werden auf 190 - 200 Mio. geschätzt. Indien kann einmal die größte muslimische Nation der Welt werden. Die Spannungen zwischen Hindus und Muslimen aber halten seit Pakistans Unabhängigkeit 1947 an: sowohl in Indien selbst, als auch mit dem muslimischen Nachbarland Pakistan. Extremismus und staatliche Repression richten sich auch gegen die 5% Christen.

Bete für Frieden und bewahrte friedliche Evangelisation.

Dienstag 09 Juni

Indien – Wüstensituation braucht das Evangelium

„Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott!“ (Jes. 40,3) Momentan konzentrieren sich die Menschen im sehr dicht besiedelten Indien auf das Coronavirus. Das Testniveau ist gering, Symptome werden verborgen, der Zugang zum stark überlasteten Gesundheitssystem ist schlecht. Die 21-tägige staatliche Sperrung Ende März musste aufgelockert werden, weil dadurch die Wirtschaft und in Folge das Gesundheitssystem stark geschädigt wurden, Nöte und Elend langfristig noch größer werden.

Mittwoch 10 Juni

Indien – Millionen Menschen ohne Licht und Rettung

„Ich habe dich zum Licht der Heiden gemacht, dass du seist mein Heil bis an die Enden der Erde.“ (Jes. 49,6b) Indien hat 32% der weltweit unerreichten Bevölkerungsgruppen. 90% aller Menschen in Indien haben noch keine echte Begegnung mit einem Nachfolger Jesu gehabt, denn die meisten Christen leben in den nordöstlichsten und südlichsten Staaten. Im Rest des riesigen Indiens sind Christen knapp. Dies bedeutet, dass viele Bevölkerungsgruppen unerreicht sind, besonders in Nordindien, wo 80% der Muslime leben. Sie brauchen dringend Arbeiter des HERRN.

Bete für Berufung und Sendung von Mitarbeitern nach Nordindien.

Donnerstag 11 Juni

Indien – Bihar – Armut, Hitze und kein Evangelium

„Das Geringe vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, das, was nichts ist, damit sich kein Mensch vor Gott rühme.“ (1 Kor. 1,28-29) Bihar im NO Indiens, der drittgrößte Staat, hat 105 Mio. EW. Davon sind 20 Mio. Muslime. Es gibt viele Völker verschiedener Sprachen ohne Zugang zum Evangelium. Die Region ist landwirtschaftlich fruchtbar aber „rückständig", am wenigsten entwickelt. Sie hat ein hohes Maß an Armut und Analphabetismus gepaart mit heißem Wetter. Zuletzt wurden aber viele Investitionen in die Infrastruktur und Korruptionsbekämpfung getätigt.

Bete um Mitarbeiter für die Region Bihar.

Freitag 12 Juni

Indien – Bihar – Viele junge Menschen und offene Türen

„Ich habe meine Ehre dareingesetzt, das Evangelium zu predigen, wo Christi Name noch nicht bekannt war.“ (Röm. 15,20) Bihar hat mit 58% in Indien den höchsten Prozentsatz Jugendlicher unter 25 Jahren. Der Prozentsatz Christen ist dagegen sehr klein, nur 10.000de unter vielen Millionen. Ein Großteil der wenigen Jünger, die in Bihar fruchtbar wirkten, stand in Partnerschaft mit Gläubigen aus ehemals muslimischem Hintergrund. Diese haben dann ihre Gemeinschaften effektiv erreicht. Es gibt auch gute Möglichkeiten über Geschäfte, Gesundheitswesen und Bildung.

Bete, dass die offenen Türen genutzt werden.

Samstag 13 Juni

Indien – Hajam - Friseure, Beschneider, Klein-OPs

„Und alle Welt begehrte, Salomo zu sehen, damit sie die Weisheit hörten, die ihm Gott in sein Herz gegeben hatte.“ (1.Kön 10,24) Die ca. 370.000 Hajam sind eine unerreichte Volksgruppe Bihars. Ihr Name leitet sich vom Urdu-Wort für Friseur oder Barbier ab. Das ist ein sehr etablierter Beruf unter ihnen. Sie glauben, Nachkommen König Salomos zu sein. Es gibt ein Handbuch der Kunst des Haarschneidens, das unter ihrem königlichen Vorfahren entstanden sein soll. Einige sind Streichholzmacher, Hebammen, führen Beschneidungen, Zahnextraktionen und kleinere OPs aus.

Bete, dass sie Jesus als Gottes Weisheit finden.

Sonntag 14 Juni

Indien – Shaik – Ein indisches Zeugnis (Prayercast)

„Wie viele Jesus aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ (Joh. 1,12) Shaik lebte in einer orthodoxen muslimischen Familie. In wunderbarerweise überlebte er einen Suizidversuch. Sein Vater sagte ihm, er könne sich zu jeder Religion bekehren, außer zum Christentum! Doch im Buch eines Freundes las er die Frage: „Wenn du jetzt stirbst - wohin würdest du gehen?" Danach konnte Shaik nicht ruhen, bis er erklärte, dass Jesus sein Herr ist. Seitdem hat Gott ihn gestützt, ihm Frieden und Freude und den Sinn im Leben gegeben.

Bete für viele solche Begegnungen mit Jesus.