8. - 14. November 2021 Tägliches Gebet

Montag 08 November

Afghanistan – Hilferuf zu dem Herrn Jesus in Not

"Gott, hilf mir! Ich versinke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist." (Ps. 69, 2-3) Es sind finstere Tage für Afghanistans Menschen. Die Welt sah entsetzt zu, wie Taliban eine Stadt nach der anderen einnahmen, der Präsident floh, schützendes Militär zu schnell und überhastet das Land verließ. Tausende befinden sich allein gelassen im Kreuzfeuer. Angst und menschliches Leid nehmen zu. Scharia-Brutalität der Taliban und der Terror des IS breiten sich aus. Nahrung ist kaum bezahlbar. Der Rest des Gesundheitswesens droht zusammenzubrechen.

Bitte eindringlich und hingegeben für das Eingreifen des HERRN.

Dienstag 09 November

Afghanistan – Mut für die Untergrundgemeinden

„Mögest du gestärkt werden mit aller Kraft durch die herrliche Macht des Herrn zu aller Geduld und Langmut." (Kol. 1,11) Betet für die Stärkung des Glaubens der afghanische Untergrundgemeinden. Viele Gläubige werden geprüft. Es gibt Berichte, dass einigen von Taliban gesagt wurde, sie wüssten, wer sie sind, und dass sie hinter ihnen her sind. Die Taliban richten die Scharia vollständig auf. Nach muslimischem Gesetz ist jeder, der den Islam verlässt, mit dem Tode zu bestrafen. Viele der Gläubigen haben das Land verlassen oder wollen es noch tun.

Bete um Kraft für die Christen als Zeugen im Land zu bleiben.

Mittwoch 10 November

Afghanistan – Übernatürliche Stärkung durch Gott

"Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht."(Joh. 14,27) Die afghanischen Gläubigen dürfen inmitten von Chaos und Tragödien nicht den Mut verlieren. Hier braucht es Gottes übernatürliche Hilfe. Der HERR kann durch seinen Geist nicht nur Mut schenken, sondern auch eine tiefe Freude an Jesus, so dass sie unter Druck und Bedrohung ihren Glauben nicht widerrufen, sondern festhalten und sogar das Evangelium mit Überzeugung, Klarheit und in der Kraft des Geistes verkünden.

Erbitte die übernatürliche Hilfe Gottes.

Donnerstag 11 November

Afghanistan – Einigkeit der christlichen Gemeinde

"In aller Demut und Sanftmut, in Geduld, ertragt einer den andern in Liebe und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens." (Eph. 4, 2-3) In der schweren Situation besteht die Gefahr, dass ein Geist des Richtens und der Bitterkeit eindringt zwischen Christen, die geflohen sind und denen, die geblieben sind. Auch können ausländische Arbeiter, die das Land verlassen mussten, Wünsche auf Ausreisehilfe meist nicht erfüllen.

Bitte den HERRN, dass er die afghanische Gemeinde auf der ganzen Welt bewahrt, reinigt, in seiner Liebe vereinigt und wachsen lässt.

Freitag 12 November

Afghanistan – Öffnung für christlich-barmherzige Hilfe

„Denn der HERR gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Einsicht." (Spr. 2,6) Mehr als die Hälfte der afghanischen Bevölkerung, 22,8 Mio. Menschen, sind von Hunger bedroht. 5,5 Mio. sind als Binnenvertriebene innerhalb des Landes auf der Flucht. Fast ebenso viele flohen in Nachbarländer und die Region. Der nächste Winter steht bevor. Es drohen wegen sozialer Not viele Krankheiten und Tote. Die Taliban wollen Einfluss und Rückhalt auf die Bevölkerung nicht verlieren, suchen Hilfe.

Bete, dass christlich-barmherzige Hilfe möglich wird, ohne das Böse des Taliban-Regimes zu fördern.

Samstag 13 November

Afghanistan – Langfristiges Wirken von Arbeitern des HERRN

"Da hatte der Herr Erbarmen mit diesem Knecht und ließ ihn frei und die Schuld erließ er ihm auch." (Mt. 18,27) Seit der Machtübernahme der Taliban brach die schon zuvor schwache Wirtschaft weiter ein. Viele, die sich selbst versorgen konnten, verloren ihre Arbeit. Sie sind mit ihren Familien auf Hilfe angewiesen. Gleichzeitig vernichtet eine Dürre die Ernte. Notstand droht auch in der Gesundheitsversorgung. Die Taliban wollen Hilfe, beharren aber auf Todesstrafen, Amputationen und vielem, das Andersgläubige und Frauen herabsetzt.

Bete, dass Christen neu langfristig wirken können, ohne das Böse zu stärken.

Sonntag 14 November

Afghanistan – Rettung auch der Taliban

„Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Schuld unter die Füße treten und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen." (Mi 7,19) Wir wissen, dass der Herr Jesus Christus auch zu Rettung der Taliban aus der Sünde falscher Religiosität auf die Erde gekommen ist. Sie werden durch falsche Lehren getäuscht und bedürfen der Barmherzigkeit Gottes in Jesus Christus. Viele von ihnen sind, wie Israel, «eifrig, aber nicht nach Erkenntnis.»

Bete, dass Gott ihre Augen für die Lügen Satans öffnet, dass sie Jesus Christus als ihren Retter erfassen und annehmen.