Tägliches Gebet 8. - 14. Oktober 2018 Indien – Gebet für Mut und Wege zur Evangelisation

„Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“ (Röm. 8,38-39)

In Indien leben ca. 1,34 Milliarden Menschen, darunter ca. 200 Mio. Muslime und 64 Mio. Christen. Indien wird immer noch als säkular und demokratisch betrachtet. Doch seit der rechte hindu-nationalistische Prämier Modi 2014 an die Macht kam, hat die Gewalt gegen Christen und Muslime sehr stark zugenommen. Alle Christen in Indien sind Verfolgung ausgesetzt, da extremistische Hindus sie als Fremdkörper im Land betrachten. Sie wollen ihr Land von Islam und Christentum reinigen und sind bereit, Gewalt einzusetzen. Christen, die einen hinduistischen Hintergrund haben, tragen in Indien die Hauptlast der Verfolgung und sind beständig unter Druck, zum Hinduismus zurückzukehren.

Die Gewalt gegen Muslime ist weithin mit dem Grenzkonflikt im Kaschmir verbunden, aber auch in der hinduistischen Rinderverehrung begründet. Die Lage spitzte sich 2016 nach einem Angriff auf den Militärstützpunkt von Uri im Bundesstaat Jammu und Kaschmir weiter zu, der von durch Pakistan unterstützten islamischen Terroristen verübt worden sein soll.

Eine Entscheidung für die Rettung im Herrn Jesus bedeutet also für jeden ehemaligen Muslim doppelte Verfolgung. Und den Christen wird Evangelisation in der Retterliebe des Herrn Jesus leicht als Schüren von Feindschaft zwischen den Religionen ausgelegt. Die Kirche hat offiziell erklärt, dass Missionierung im 21. Jhdt. nicht zu den Prioritäten gehöre, sondern diese auf Frieden, Gerechtigkeit und Familie lägen. Ihre Aktivitäten beschränken sich fast nur noch auf die Gelände der christlichen Organisationen einschließlich ihrer Schulen und Krankenhäuser. Das Land Indien braucht dringend Gebet gegen religiöse Verfolgung und für die Rettung der Muslime und Hindus!

Montag 08 Oktober

Indien – Gebet für die Rettung der 200 Mio. Muslime im Norden

“Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, …” (Mt 24, 14a) In Indien leben 1,34 Milliarden Menschen, darunter ca. 200 Mio. Muslime und 64 Mio. Christen. Da man sich diese gewaltige Bevölkerung kaum vorstellen kann, ebenso wenig die Kasten- und strikte Religionstrennung im Land, wird die Bedeutung Indiens als Missionsland für Muslime oft unterschätzt.

Bete, dass sich viel mehr Arbeiter Gottes nach Indien senden lassen, um den ca. 200 Mio. vom Evangelium unerreichten Muslimen die Frohe Botschaft der Rettung zu bringen.

Dienstag 09 Oktober

Indien – Gebet um Rückkehr zur freien Glaubensausübung

„Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen.“ (2Kor 4,9) Indien wird als säkular und demokratisch betrachtet. Doch seit 2014 der hindu-nationalistische Prämier Modi an die Macht kam, hat die Gewalt gegen Christen und Muslime sehr stark zugenommen. Alle Christen in Indien sind Verfolgung ausgesetzt, da extremistische Hindus sie als Fremdkörper im Land betrachten. Sie wollen ihr Land von Islam und Christentum reinigen, auch mit Gewalt.

Betet, dass die Regierung ihren Kurs ändert und ein Klima des Friedens fördert. Betet für die Stärkung der Christen und Mut zur Evangelisation.

Mittwoch 10 Oktober

Indien – Gebet um Rettung und Frieden im Herrn Jesus

Christen, die einen hinduistischen Hintergrund haben, tragen in Indien die Hauptlast der Verfolgung, stehen beständig unter Druck, zum Hinduismus zurückzukehren. Es kam sogar zu Pogromen. Die Gewalt gegen Muslime ist weithin mit dem Grenzkonflikt im Kaschmir verbunden, aber auch in der hinduistischen Rinderverehrung begründet, da Muslime auch Rindfleisch essen.

Bete, dass Hindus, Muslime aber auch die christlichen Geschwister den Herrn Jesus immer wieder als Friedensstifter und Friedefürst erfahren. Bete für die ewige Rettung der 200 Mio. Muslime und ein Ende der schrecklichen Gewalt.

Donnerstag 11 Oktober

Indien – Mut für Muslime zur Entscheidung für Jesus

Die Gewalt zwischen Hindus und Muslimen spitzte sich 2016 nach einem Angriff auf den Militärstützpunkt von Uri im Bundesstaat Jammu und Kaschmir weiter zu, der von islamischen Terroristen verübt worden sein soll. Eine Entscheidung für Jesus bedeutet also für jeden ehemaligen Muslim doppelte Verfolgung: durch Muslime und durch Hindus.

Bete, dass Muslime Jesus als einzigen Retter erkennen und Ihm ihr Leben trotz dem Drohen doppelter Verfolgung schenken. Bete für Muslime, die zu Jesus fanden, um Schutz, Weisheit und Zeugenmut.

Freitag 12 Oktober

Indien – Gebet für Wiederaufnahme der Evangelisation im Land

„Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.“ (Mt. 10,16) Die Kirche hat offiziell erklärt, dass Missionierung im 21. Jhdt. nicht zu den Prioritäten gehöre, diese stattdessen auf Frieden, Gerechtigkeit und Familie lägen. Aber trotz der äußeren Bedrohung durch den Hinduismus wäre das Beenden von Mission und Evangelisation entgegen dem Willen des Herrn Jesus, der die vielen Mio. verlorenen Hindus und Muslime durch das Evangelium retten möchte.

Betet für Mut und evangelistische Aufbrüche hin zu den Muslimen im Norden Indiens.

Samstag 13 Oktober

Indien – Ausweitung christlicher Sozialarbeit und Zeugenmut

„und er … goss Öl und Wein auf seine Wunden … brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.“ (Lk. 10,34f) Die Aktivitäten der christlichen Gemeinden beschränken sich leider fast nur noch auf Gelände christlicher Organisationen einschließlich ihrer Schulen und Krankenhäuser. Es wäre sehr gut, wenn diese Arbeiten ausgebaut werden und in mehr muslimischen Gebieten des Nordens und muslimischen Stadtteilen großer Städte Verbreitung finden.

Bete für christliche Sozialarbeit, Schulen und Krankenhäuser und ihre Ausbreitung in das Lebensumfeld der Muslime. Bete für Mut zur Evangelisation.

Sonntag 14 Oktober

Indien – Gebet für den neuen Staatspräsidenten (seit 2017)

Dalits oder „Unberührbare“ sind eine niedrige Kaste unterhalb der 4 Varna-Kasten Indiens, Sie werden von Hindus als „unrein“ angesehen, müssen oft in separaten Siedlungen leben, dürfen Tempel nicht betreten und Brunnen nicht nutzen. Dennoch ist der amtierende, 2017 gewählte Staatspräsident R. N. Kovind ein hindunationaler Dalit. Er stärkt Rechte unterprivilegierter indigener Hindu-Bevölkerungsgruppen.

Betet, dass er eine Begegnung mit dem Herrn Jesus hat, gerettet wird und sich dann auch für diskriminierte Christen und den Frieden mit den Muslimen einsetzt. Betet, dass er christliche Sozialarbeit fördert.