9.–15. Februar 2026 Tägliches Gebet

Montag 09 Februar

Sudan, Südsudan – Arabisierung nicht vollständig, 150 Sprachen

Als Israel aus Ägypten zog, das Haus Jakob aus dem Volk fremder Sprache. (Ps 114,1) Gröbstes Unterscheidungskriterium der Bevölkerung des Sudan ist das zwischen Arabern und Schwarzafrikanern. Doch im Gebiet von Nord- und Südsudan geht man von ca. 150 Sprachen und Dialekten aus. Einwanderung, Invasionen und Islamisierung durch arabische Nomaden begannen im 9. Jhdt. Sie eroberten erst nubische Königreiche im Norden, dann weitere. So ist Arabisch heute die verbreitetste Sprache. Doch nur ca. die Hälfte der Bevölkerung sieht sich als Araber.

Bete, dass Jesus Arbeiter zu allen 150 Sprachen sendet.

Dienstag 10 Februar

Sudan (Südsudan) – Ursachen der Kette von Krieg und Leid

Der Habgierige erregt Streit; wer aber auf den HERRN vertraut, wird reichlich gesättigt. (Spr 28,25) Die Kette der Konflikte, Kriege, Massaker, Vergewaltigungen, Vertreibungen und Genozide hatten bis heute vor allem folgende Wurzeln: Streitigkeiten afrikanischer Völker um Land und Macht und brutale animistische Geister; dann islamistische Dschihad-Unterwerfungsmächte, Islamisierung verbunden mit arabischem Vormachtsanspruch; und koloniale, auf Bodenschätze (Gold, Erdöl) ausgerichtete Politik (u.a. Türkei, F, GB, Ägypten, Rus, China, VAE, Saudi, u.a.)

Bete, dass der Glaube an Jesus Ketten zerbricht.

Mittwoch 11 Februar

Sudan – Gebet um Schutz und Überwindung böser Mächte

Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die bösen Geister in der Himmelwelt. (Eph 6,12) Die besonders durch Islamisten der arabischen „Rapid Support Forces“ verübten tausende an Morden, Vergewaltigungen und Gräuel werden z.T. stolz gefilmt. Der Krieg hat dämonische Komponenten. "Save the Children" bezeugte schon 2023: „Augenzeugen schildern, dass Menschen an Straßenblockaden herausgezogen und gefragt werden, zu welcher Volksgruppe sie gehören. Dann müssen sie sich auf den Boden legen und werden hingerichtet.“

Bete, dass der HERR Teufel bindet und SEIN Reich aufrichtet.

Donnerstag 12 Februar

Sudan – Rettung für die Massalit

Jesus Christus rettet, der dem Tod die Macht genommen hat; Leben … ans Licht gebracht hat durch das Evangelium. (2Tim 1,10b) Die arabisch-islamistische RSF-Miliz macht im Darfur u.a. gezielt Jagd auf Angehörige des Volkes der vom Evangelium unerreichten afrikanischen Massalit. Angesichts der Gewalt warnte Kenias Präsident Ruto, dessen Land in dem Konflikt vermittelt: „Es gibt bereits Anzeichen eines Völkermords“. „Die nicht-arabische Bevölkerung, vor allem Angehörige der ethnischen Gruppe der Massalit, sind der Gefahr eines Genozids ausgesetzt“.

Bete, dass die Massalit Jesus als Retter annehmen.

Freitag 13 Februar

Sudan – 500.000 Massalit in den Tschad geflohen

Bringt dem Durstigen Wasser entgegen, ihr Bewohner des Landes Tema! Geht dem Flüchtling entgegen mit Brot für ihn! (Jes 21,14) Die ca. 700.000 muslimischen afrikanischen Massalit leben traditionell im Grenzgebiet von Sudan und Tschad. Viele mussten in der Darfur-Krise Anfang der 2000er Jahre ihre Heimat im Darfur (Sudan) wegen der arabischen Verfolgung verlassen. Dieselbe Verfolgung flammte jetzt als Teil des Bürgerkriegs im Sudan erneut auf und weitere ca. 500.000 Massalit suchten im Tschad Zuflucht, meist in Flüchtlingslagern.

Bete, dass sie im Tschad Hilfe und Evangelium empfangen.