9. - 15. März 2020 Tägliches Gebet

Montag 09 März

Somalia – Gebet um Rettung und Frieden

„Der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“ (4.Mose 6,26) Somalia hat eine zu 99 % muslimische Bevölkerung von 15,6 Mio. Seit dem Sturz von Präsident Siad Barre 1991 ist Somalia ohne effektive Zentralregierung und hat sich in Clankriege und Chaos aufgelöst. 2017 wurde M. A. Farmajo zum Präsidenten gewählt. Er steht vor enormen Herausforderungen wie anhaltenden Angriffen der militanten islamischen al-Shabaab am Horn von Afrika. Landesweite Bombardierungen und Angriffe der Hauptstadt Mogadischu gehen weiter.

Bete für den Frieden, der allein im Herrn Jesus gefunden wird.

Dienstag 10 März

Somalia – Stärkung der Christen in Verfolgung

„Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben!“ (Lk. 17,51) Die anhaltenden Konflikte haben dazu geführt, dass Somalia zu einem der fünf Länder mit den meisten Flüchtlingen weltweit wurde. Somalia ist auch der drittgefährlichste Ort der Welt für Menschen, die dem Herrn Jesus Christus nachfolgen. Die enorme Christenverfolgung zeigt deutlich das Festhalten an grausamen Formen des Islams. Die meisten somalischen Christen halten ihren Glauben völlig geheim, um nicht auf der Stelle bspw. durch die al-Shabaab ermordet zu werden.

Bete für die Christen um Glaubensstärkung und Hilfe.

Mittwoch 11 März

Somalia – Notstand und drohende Hungersnot

„Jesus ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit, wer davon isst, nicht sterbe.“ (Joh. 6,50) Wegen Dürre und Clan-Konflikten hat das Land seit Jahren Ernährungsprobleme. Somalische Loyalität gilt ihrem Clan und nicht ihrer Nation. Selbst im Clan herrscht viel Misstrauen. Aber ohne Vertrauen kann es keine sinnvolle wirtschaftliche oder soziale Interaktion und keinen Wiederaufbau geben. Das Land wird von der größten Heuschreckenplage seit 25 Jahren heimgesucht. Es droht eine extreme Hungersnot. Im Februar rief Somalia den nationalen Notstand aus.

Bete für Vertrauen, irdisches Brot und Jesus als Brot des Lebens.

Donnerstag 12 März

Somalia – Christliche Arbeiter unter Somalis

„Die Liebe Christi drängt uns, weil wir überzeugt sind, dass, wenn einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben.“ (2.Kor. 5,14) Viele christliche Arbeiter haben unter den Somalis selbstlos gedient. Einige wurden ermordet. Seit Beginn des Bürgerkrieges 1991 ist der Zugang extrem schwierig und gefährlich. Dennoch wirken weiterhin christliche Arbeiter treu mit praktischen Fähigkeiten unter dem Volk. Sie graben Brunnen, nähren Hungrige, bringen bei, wie man Landwirtschaft und kleine Geschäfte betreibt. Sie behandeln Kranke und sorgen für Bildung, Mütter und Kinder.

Bete für die Arbeiter unter Somalis.

Freitag 13 März

Somalia – Zeugnis christlicher Arbeiter

„Betet für uns, dass Gott uns eine Tür für das Wort auftue und wir das Geheimnis Christi sagen können.“ (Kol. 4,3) Trotz liebevoll hingegebener Arbeit, ist es für Mitarbeiter schwierig, die Gute Nachricht von Jesus Christus weiterzugeben. Oft dauert es Jahre, bis eine Freundschaft so weit gewachsen ist, dass sie über ihren Glauben an Jesus sprechen können. Die islamischen Kontrollen sind streng. Das schränkt die Fähigkeit Suchender ein, ehrlich Fragen über den christlichen Glauben zu stellen. Trotz aller Hindernisse für das Evangelium zieht der Herr zu sich und wirkt Wunder unter Somalis.

Bete im Glauben nach Kol. 4,3.

Samstag 14 März

Somalia – Armut, Bildungsnot, Kamele

„Und er sprach: Komm herein, du Gesegneter des HERRN! Ich habe das Haus bereitet und für die Kamele Raum gemacht.“ (1.Mo. 24,31) In Ostafrika gibt es ca. 70 Ethnien bei 300 Mio. EW. Nur Somalia hat mit den Somaliern eine große 85%-Mehrheit - von wohlhabenden Städtern bis zu Nomaden, die um Grundbedürfnisse wie Wasser kämpfen. Die Mehrheit ist arm. Sehr wenige Kinder gehen zur Schule. Viele Erwachsene sind Analphabeten. Kamele sind „Auto“ und „Bankkonto“. Je mehr Kamele, desto größer ist das Ansehen. Kamelmilch ist Hauptnahrungsquelle.

Bete für mehr Mitarbeiter unter den Somalis.

Sonntag 15 März

Somalia – Gastfreundschaft und Okkultismus

„Der HERR hat ein Schlachtopfer zubereitet und seine Gäste dazu geladen.“ (Zef. 1,7b) „Somalier“ kommt von „so maal", einem Ausdruck der Gastfreundschaft: „Geh und melke ein Tier für dich selbst.“ Hirten trinken bei Hitze und harter Arbeit bis zu 11 Liter Kamelmilch pro Tag. Das Fleisch wird bei Festen genossen. Der Fetthöcker ist die wertvollste Portion! Deutlich weniger als 1 % der Mensche sind Christen. Sie werden verachtet.

Bete für offene Türen und Freiheit in Christus.