9. - 15. November 2020 Tägliches Gebet

Montag 09 November

Jordanien – Reiches biblisches Erbe

„Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. Er kam, um von dem Licht zu zeugen, damit sie alle durch ihn glaubten.“ (Joh. 1, 6-7) Das Königreich Jordanien liegt strategisch am Schnittpunkt von Asien, Afrika und Europa. Es grenzt an Saudi-Arabien, Irak, Syrien und Israel und besitzt ein reiches biblisches Erbe. Hier liegen der Berg Nebo, wo Mose das Gelobte Land sah, und Bethanien, wo Johannes den Herrn Jesus taufte. 633, ein Jahr nach Mohammeds Tod, kam der Islam nach Jordanien. Heute sind die 10 Mio. EW zu 95% Muslime; nur 4% sind Christen.

Bete für Zeugnis und Glauben an den Herrn Jesus.

Dienstag 10 November

Jordanien – Große Herausforderungen und Wahlen

„Wir haben einen Hohenpriester, Jesus, zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel.“ (Hebr. 8,1) Jordanien hat viele Herausforderungen. Der Internationale Währungsfond hatte Steuererhöhungen befohlen, um Staatsschulden zu verringern. So kam es 2018 zur Verschärfung von Wirtschaftskrise, politischen Spannungen, Arbeitslosigkeit und Armut. Viele zogen auf Arbeitssuche in ölreiche Golfländer. Heute verschärfen Anti-Corona-Maßnahmen die Probleme. Der Tourismus liegt am Boden. König Abdullah löste das Parlament auf, um am 10.11.20 (heute!) Wahlen zu ermöglichen.

Bete, dass viele in der Not zu Jesus rufen.

Mittwoch 11 November

Jordanien – König Abdullah II., vermittelnder Monarch

„Man tue vor allen Dingen Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige …“ (1. Tim. 2, 1–2a) König Abdullah II., Oberhaupt der haschemitischen, ältesten muslimischen Herrscherdynastie, ist seit 1999 Monarch. Er ernennt Regierungen, verabschiedet Gesetze und kann das Parlament auflösen. Der Verfechter eines gemäßigten sunnitischen Islams ist eine politische Brücke zwischen dem Nahen Osten und dem Westen. Das Leben der Jordanier unterliegt islamischem Recht. Aber er erlaubt Christen, für Familienangelegenheiten Kirchenrecht zu nutzen.

Bete für ihn und Erhalt christlicher Rechte.

Donnerstag 12 November

Jordanien – Friedensboten für jordanische Araber

„Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht: Friede sei diesem Hause! Wenn dort ein Kind des Friedens ist, wird euer Friede auf ihm ruhen.“ (Lk. 10, 5–6) Die jordanische Bevölkerung setzt sich aus Jordaniern und Palästinensern zusammen. Die Palästinenser flohen nach arabisch-israelischen Kriegen 1948 und 1967 nach Jordanien. 95 % der jordanischen Araber sind sunnitische Muslime. Sie sind bereit, jedem in Not zu helfen. Gäste genießen das Beste, was eine Familie zu bieten hat. Freunden wie Fremden wird Kaffee und Tee angeboten. Die meisten werden nicht vom Evangelium erreicht.

Bete für viel mehr Friedensboten im Land.

Freitag 13 November

Jordanien – Weg religiöser Werke jordanischer Araber

„Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und suchen ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten.“ (Röm. 10,3a) Der typische religiöse Jordanier betet fünfmal am Tag in der Moschee. Ist das nicht möglich, nimmt er seine Gebetsmatte und betet auf Arbeit in Richtung Mekka. Am Freitag nimmt er zusammen mit anderen männlichen Familienmitgliedern und Freunden aus seiner Ummah an der Predigt in der Moschee teil. Er spendet für Arme, fastet während des Ramadans und freut sich auf jede Gelegenheit, nach Mekka zu pilgern.

Bete, dass der HERR ihnen den Weg der Gnade in Jesus eröffnet.

Samstag 14 November

Jordanien – Neue Identität und neues Leben umsetzen

„Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ (2. Kor 5,17) Für einen konservativen jordanischen Araber ist die Religion des Islams die Basis seiner Familie, sein Erbe, seine Kultur und sein Stolz. Sie ist wichtiger Teil der Ehe und der Kindererziehung. Religiöse Kontakte ermöglichen, ein Unternehmen zu gründen. Wenn er sich vom Islam entfernt, ihn nur in Frage stellt, riskiert er, Familie und Gemeinschaft zu verlieren.

Bete für zum Glauben an Jesus Gekommene um Gelingen, das neue Leben in Christus innerhalb der Kultur zu führen.

Sonntag 15 November

Jordanien – Hinterfragen des Islams trotz Abhängigkeiten

„Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht.“ (Jak. 2,8) Trotz starker Abhängigkeit von islamischen Beziehungen stellen immer mehr Jordanier ihren Glauben in Frage, sogar das Wesen des Islam und den Charakter Mohammeds. Ein Schlüsselereignis war das mit Glaubenssätzen begründete Verbrennen des gefangenen jordanischen Piloten Al-Kasasba 2015 durch den IS bei lebendigem Leib. Gewalt von Muslimen gegen Muslime gilt als abscheulich. Einige zieht das Fragen zum Atheismus, andere zu Jesus Christus.

Bete, dass Jesu Liebe viele errettet.